Die winzige FDP in Berlin und der Euro

Wegen der Piraten-Partei in Berlin brauchen wir uns abolut keine Sorgen zu machen. Das sind linke Chaoten ohne Programm, die weitgehend den Grünen und ein bißchen der SPD Konkurrenz machen, und das ist gut so. Ziemlich blöde ist aber das schlechte Abschneiden der FDP, das in den rotgrünen Demagogen-Medien sofort so interpretiert wurde, sie sei abgestraft worden, weil sie den Euro nicht unterstütze und weil sie gegen Europa sei. Denn in Wahrheit wolle der deutsche Michel doch gerne Milliarden nach Brüssel und Athen überweisen. Natürlich ist dem nicht so, aber in die Richtung wird es nun gedreht.

Aus durchsichtigen Gründen fordern Grüne und SPD auch gleich Neuwahlen im Bund. Selbstverständlich ist die Merkel nicht so blöd und beendet ihre Regierung. Trotzdem bleibt bei Minderbemittelten die Idee haften, gegen den Euro und die Transferunion dürfe man als Partei nichts mehr sagen, sonst werde man abgewählt, und das ist sehr schlecht!

Die FDP steht nicht wegen dem Euro so schlecht da, sondern weil die Leichtmatrosen-Partei in der Regierung außer der unpopulären Senkung der Hotel-MWSt absolut keines ihrer Wahlversprechen gehalten hat, Profil gleich Null, Wetterfahnen, ein Versagen auf der ganzen Linie. Die CDU ist zwar auch keinen Deut besser, aber die tut erfolgreich so, als ob die kluge Mutti den kleinen Philipp an die Hand nehmen und führen müsse.

Kleine Anmerkung am Rande: Am erst kürzlich zum Vorsitzenden gewählten „Asiaten“ Rösler läßt die Linkspresse kein gutes Haar. Stellen Sie sich vor, er wäre geborener Türke. Hätte er da nicht Schonfrist unendlich?