Roma-Invasion in deutsche Sozialsysteme

Harzerstraße in BerlinAm Freitag hat die Redaktion von SPIEGEL-TV einen interessanten Magazin-Beitrag auf Youtube online gestellt. Mit schonungslosen Worten – man spricht von einer „Auswanderungswelle in den goldenen Westen“ – beschreiben die Autoren dabei, wie sich (O-Ton) „ein Trek von Armutsflüchtlingen aus Osteuropa“ in die Sozialsysteme unserer Großstädte einschleicht.

(Von Thorsten M.)

Berlin und Städte wie Duisburg und Dortmund in NRW scheinen dabei besonders im Fokus der vor allem rumänischen Einwanderer zu stehen. Wie die WELT schon vor fast einem Jahr gemutmaßt hatte, dürfte ein Gutteil der vermutlich 200.000 in Berlin abgetauchten Ausländer Roma-Einwanderer sein. In Duisburg spricht man ebenfalls inzwischen von 4.000 „Rumänen und Bulgaren“, die sich innerhalb kurzer Zeit angesiedelt haben.

Die Masche der Roma-Einwanderer ist dabei denkbar einfach. Wohl wissend, dass man sich als Tourist nur drei Monate legal in Deutschland aufhalten kann und keinen Zugang zu den Sozialsystemen hat, melden die Kulturbereicherer einfach eigene Gewerbe an.

Wie der SPIEGEL spottet, müsste mit inzwischen 90 Gewerbeanmeldungen das Problemkitz Harzerstraße/Treptowerstraße (Foto oben) eine echte Boomregion in der Hauptstadt sein. Doch schnell erläutert uns im Beitrag der PI-lern hinlänglich bekannte SPD-Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, dass unseren deutschen Richtern bereits der Nachweis von (monatlich?) 130 bis 200€ Einnahmen als „Abrissunternehmer“ ausreichen, um die Ernsthaftigkeit der Gewerbetätigkeit anzuerkennen. Belohnt wird dies dann mit einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis und dem Anspruch auf „ergänzendes Hartz IV“. Da interessiert dann auch nicht, dass keiner der „Unternehmer“ auch nur einen Briefkasten, eine Visitenkarte oder gar ein Werbeschild an den Meldeadressen vorweisen kann.

Dass ausgerechnet in der Har(t)zerstraße überwiegend „Abrissunternehmer“ angemeldet sind, ist das Quäntchen Ironie, dass man dem SPIEGEL-Beitrag noch abgewinnen kann. Tatsächlich wird dort doch die Axt an unser Hartz IV-Sozialsystem gelegt.

Mit dem Thema Eigentums- und sonstiger Delikte hält sich der Beitrag dagegen gar nicht erst auf. Man beschränkt sich darauf zu schildern, wie Wohnungen verwahrlost werden, ein lukratives Geschäft mit illegal untervermieteten Betten entsteht, so dass eine Vier-Zimmer-Wohnung inklusive Keller ganz schnell einmal von fast 30 Personen bewohnt wird. Und natürlich wird deutlich, wie einheimische Nachbarn aus den Kiezen vergrault werden.

Offenbar wird auch, dass man darauf spekuliert, sehr bald – wenn es noch nicht erfolgt ist – Zugang zum deutschen Kindergeld und sonstigen Hilfen zu bekommen. Im Vergleich zu den acht Euro Kindergeld pro Kind in Rumänien erwartet eine achtköpfige Familie da schließlich ganz schnell ein wahrer Geldregen. Gar nicht zu reden von Sozialbetrieben wie der „Humanitas Kinderhilfe“, die den „Invasoren“ Kühlschränke und Möbel zur Verfügung stellen, wovon man auf dem Balkan nur träumen kann.

Die Politik scheint diese „demographische Bereicherung“ nicht zu kümmern. Man ist ja schließlich „pro-europäisch“. Eine dieser Totschlagsvokabeln, die zur Not jeden Unsinn rechtfertigen, da diese Haltung – wie wir inzwischen wissen – ja „die einzige Alternative zum Krieg“ ist. Dazu kommt: Wenn ein Politiker mit den selben Worten wie der SPIEGEL sich dieses Themas annehmen würde, wäre er sogleich ein böser, menschenverachtender Rechtspopulist, den die selben „Journalisten“ in der Luft zerreißen würden.

Darum ist es eine Frage der Zeit, bis die heute schon in unsere Sozialsysteme eingesickerten Roma hier vollen Zugang zu Sozialleistungen haben werden. Wenn sich dies dann in Rumänien und den anderen Herkunftsländerern herumspricht, in denen je nach Schätzung acht bis 12 Millionen Angehörige dieser Volksgruppe – größtenteils innerhalb der EU – leben, wird es kein Halten mehr geben. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Bürger und teilweise auch die Politik dort darauf spekulieren, sich durch diesen Trek nach Norden einmal mehr dank unserer Großzügigkeit „eines Problems zu entledigen“.

Allein in Rumänien schätzt man die Zahl der Roma auf 2,2 Millionen. Der SPIEGEL schließt seinen Bericht lapidar: „Übrigens, Rumänien hat 21 Millionen Einwohner. Die Auswanderungswelle in den goldenen Westen hat gerade erst begonnen.“

Berlin hat gestern genau die Politiker nicht gewählt, die es bräuchte, um diesen Trek noch aufzuhalten. Die ganze Welt ist ein Irrenhaus. Vielleicht ist Berlin tatsächlich die Zentrale?!