Linksextremer Aufmarsch in Würzburg

Heute Nachmittag fand in Würzburg ein Aufmarsch der linksextremen Antifa mit etwa 100 Personen statt, der von der Polizei eskortiert in der völlig überfüllten Innenstadt am Weihnachtsmarkt vorbeiführte und in einer Abschlusskundgebung vor dem Würzburger Dom endete.

(Von Rango)

Neben ein paar an sich unterstützenswerten Sätzen gegen NSU und NPD machte die Antifa ansonsten aber keinen Hehl aus ihren wirklichen Anliegen. Auf den Spruchbändern waren die üblichen linksextremen Thesen zu lesen, über Lautsprecher wurden die üblichen hohlen Phrasen hetzerisch zum Besten gegeben. Unter anderem wurde lautstark gegen staatliche Maßnahmen gegen Linksextremismus gewettert. Nebenher wurde vom Antifa-Nachwuchs ein Flyer verteilt, der bei den meist irritierten Würzburger Passanten jedoch wenig Anklang fand.

Besonders amüsant und daher erwähnenswert war jedoch folgende Szene: Zwei Jugendliche, wohl Schüler, die auch als Passanten vorbeikamen, blieben hinter dem Autor dieser Zeilen stehen und überlegten unwissend, was das wohl für ein bedrohlich wirkender Haufen ist, der da demonstriert. Nachdem sie dem Antifaredner eine Weile bei seinem Gebrüll zugehört hatten und einige Spruchbänder gelesen hatten, kamen sie hörbar erleichtert und zufrieden zu dem Schluss „Ah, GEGEN die NPD“. Damit war das Thema für sie wohl erledigt. Dass es sich bei den Gestalten, die sich trotz schlechtem Wetter hinter Sonnenbrillen und schwarzen Kapuzenmützen versteckten, um Linksextreme handeln könnte, kam ihnen – zumindest in diesem Moment – wohl noch nicht in den Sinn.

In diesem Sinne: Alerta, Alerta, ANTIFA gleich SA!

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