UK: Moslem-Studenten mögen Darwin nicht

Im Vereinigten Königreich weigern sich immer mehr islamische Studenten, Vorlesungen über Darwinismus zu besuchen. Dies beklagt Steve Jones, ein emeritierter Professor für Humangenetik am University College London. Es sei eine Minderheit, aber die Anzahl der moslemischen Verweigerer wachse. Und sie gehen nicht nur nicht in diese Kurse, sondern sie beschweren sich auch, daß solche Vorlesungen überhaupt stattfinden und möchten sie abschaffen. Dasselbe Phänomen beobachte man auch an den Schulen.

Dem Professor ist unerklärlich, warum solche Leute ausgerechnet Biologie studieren, und er wundert sich, daß sie die Vorlesungen nicht einmal anhören. Daß Allah alles bestimmt und macht, scheint Professor Jones noch nicht mitbekommen zu haben. Die Zahl der moslemischen Nobelpreisträger spricht Bände.

Das Thema beschäftigt natürlich immer wieder die Moscheen. Ein Großteil des Islams hält den Darwinismus für inkompatibel mit Allah. Während man aber christliche Sekten, die nicht an Darwin glauben, in der politkorrekten Presse üblicherweise als Vollpfosten ansieht, ist man bei den mohammedanischen Menschen sehr zurückhaltend in der Wortwahl. Ein ganz einflußreicher islamischer Gegner des Darwinismus ist der Türke Harun Yahya.

Nun ist der Darwinismus nur ein Thema. Wenn der Islam die Welt beherrscht, werden noch viele Themen aus der Uni und den Schulen verschwinden. Bei den Humangenetikern studieren natürlich auch angehende Mediziner. Offenbar hat Professor Jones noch nie vernommen, daß in Desinfektionsmitteln Alkohol drin ist, mit der Folge, daß manche moslemische Ärzte und Schwestern im Krankenhaus ihre Hände nicht desinfizieren. Vielleicht sollte er im Ruhestand mal öfter PI lesen!