6 x Stasi im Brandenburger Landtag

Seit das Bundeskriminalamt die Suche nach Neonazis eingestellt hat und im Auftrag der Bildzeitung den Wulff jagt, liest man eigentlich kaum noch andere Nachrichten. Darum hier die Meldung, daß im Brandenburger Landtag zwei Jahrzehnte nach dem Untergang der DDR zumindest sechs Abgeordnete immer noch Stasi-kontaminiert sind, alle in der SED/PDS/Linkspartei. Ob mehr dazukommen, wird sich weisen. Und selbstverständlich sind Linksextreme in unseren Parlamenten willkommen.

Die Namen stehen in diesem Zeitungsartikel:

Nach Erkenntnissen der Linksfraktion hat sich bei den Untersuchungen der Kommission bestätigt, dass ihre Abgeordneten Axel Henschke, Kerstin Kaiser [Foto], Hans-Jürgen Scharfenberg und Gerlinde Stobrawa zu DDR-Zeiten mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zusammenarbeiteten beziehungsweise dienstliche Kontakte dorthin unterhielten. Michael Luthardt habe seinen dreijährigen Wehrdienst beim Wachregiment Felix Dzerzinski absolviert, wonach es keine Kontakte zum Mfs mehr gegeben habe, hieß es in einer Mitteilung. Die Abgeordnete Bettina Fortunato wiederum habe wegen ihres ausländischen Ehemannes die Aufmerksamkeit der Stasi auf sich gezogen, ohne jedoch zu einer Inoffiziellen Mitarbeiterin (IM) zu werden.

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