Video: Marc Doll zur Meinungsfreiheit

Beim Bundesparteitag der FREIHEIT am 10. Dezember des vergangenen Jahres hielt der stellvertretende Bundesvorsitzende Marc Doll eine beeindruckende Rede, in der er vor allem auf die Meinungsfreiheit in Deutschland einging. Die sensiblen Themen, die seine Partei behandele, könnten offensichtlich nicht ohne Konsequenzen öffentlich vertreten werden. So hätten sich laut Doll Mitglieder, die u.a. im Bundesinnenministerium arbeiteten, nicht getraut zur Berlin-Wahl anzutreten, da sie heftige Repressalien befürchteten. So weit hätten es die linksgrünen Ideologen mit ihrem Zensurterror in diesem Land gebracht.

Marc Doll, der einen PI-Button mit Geert Wilders-Motiv am Sakko trug, appellierte auch an den Zusammenhalt in der Partei. Die verschiedenen Flügel sollten sich nicht gegenseitig bekämpfen, sondern um ihre Positionen innerhalb der Partei ringen. Wenn ein Flügel weggebrochen werde, ergäbe sich eine innerparteiliche Schieflage. Jeder solle seine Meinung frei äußern können, um aus diesem Kanon die besten politischen Lösungsansätze herausbilden zu können.

Doll bekräftigte auch die Ansicht von René Stadtkewitz, dass ein Mitglied der FREIHEIT in seinen Äußerungen durchaus einmal überziehen dürfe. Geert Wilders habe es mit seinen Forderungen nach einer „Kopflumpensteuer“ und einem Verbot des Korans vorgemacht: Mit provokativen Äußerungen bekomme man Gehör geschenkt, werde in den Medien gebracht und erhöhe den eigenen Bekanntheitsgrad. Wer sich immer nur „brav“ und angepasst verhalte, versinke in der politischen Bedeutungslosigkeit.

Deutschland habe sich in wenigen Jahrzehnten von einem freien Land in einen linken Sumpf verwandelt. Vor allem hätten die Deutschen ihre Identität verloren. Die gelte es nun Zug um Zug wieder zurückzugewinnen.

Doll kritisierte, dass innerhalb der Partei offensichtlich jede Menge Energieen freigesetzt werden könnten, wenn es darum ginge, ein Parteimitglied wegen einer für manche offensichtlich unliebsamen Meinung zu attackieren. DIE FREIHEIT habe ja sowieso schon fast die gesamte Medienlandschaft, die Mainstream-Parteien und die politisch korrekte Öffentlichkeit gegen sich, da müsse man doch wenigstens in der Partei selber zusammenhalten.

Die Rede von Marc Doll:

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