Syrien, Kriegstreiber wie Erdogan und BILD und wer ist schuld an Massakern

Ein neues Massaker!? „Wie lange wird die Welt noch zusehen“, titelte BILD gestern, das zu den Hauptkriegstreibern gegen Syrien in der deutschen Journaille zählt, und übernahm dabei ungeprüft die Zahlen und Aussagen der „Rebellen“ über ein neues Massaker. Und BILD ist in der dummen Journaille nicht allein. Dazu kommen Politiker wie der Leichtmatrose Westerwelle, der ebenfalls mit seinem 6000 Mann starken Außenministerium voll auf die Propaganda der bewaffneten syrischen Opposition (Foto) abfährt. Aber da fängt es doch schon an: Warum ist die Opposition bewaffnet? Ist es normal, daß die Opposition bewaffnet ist?

Assad mag vieles sein, aber er ist nicht so blöd wie die deutschen Medien! Was hätte er von einem Massaker um des Massakers willen? Er weiß doch, wie die Weltöffentlichkeit darauf reagiert! Ehrenhalber muß man die FAZ ausnehmen. Sie hat schon bei den Toten von Hula die Version der Opposition erheblich angezweifelt und jetzt auch in Tremseh! Ist doch auffällig, daß diese Vorfälle immer passieren, wenn in der UNO gerade verhandelt wird. Und kaum passiert etwas, hat die Opposition das passende blutige Filmchen für den Westen, übertreibt die Opferzahlen nach oben und betreibt, was Todenhöfer „Massaker-Marketing genannt hat.

Zweifel an der Version der syrischen Oppsition hegt die BBC, wie die badische Zeitung berichtet, und die New York Times, die von einem Zusammenprall der regulären syrischen Armee und der bewaffneten Opposition ausgeht. Was erwartet man von einem diktatorischen Regime, wenn die Opposition bewaffnet ist? Zweifel an der Alleinschuld Assads haben auch die Leser der ZEIT, wenn man ihre Kommentare anschaut.

Und da ist noch einer, der in Syrien Unheil anrichtet: der sunnitische oberste  türkische Kriegstreiber  Erdogan! Wie wild hat die Türkei auf den angeblichen Abschuß ihres Kampffliegers reagiert. Nun steht sogar dort in den Zeitungen, daß er wahrscheinlich nur abgestürzt ist. Das hindert die Türkei aber nicht daran, die syrische Opposition immer mehr zu bewaffnen, genauso wie Katar und Saudi Arabien! Die USA schauen wohlwollend zu und haben wahrscheinlich Spezialeinheiten im Land. Frankreich will auch wieder mitmischen, keinen interessiert es, was angerichtet wird. Die Christen in Syrien stehen Todesangst aus:

Der in Damaskus residierende melkitische Patriarch Gregorios III. Laham beklagte in einem Interview für die Würzburger „Tagespost“ (Donnerstag) die ausländische Einmischung in seinem Heimatland. „Hände weg von Syrien, dann sind wir gerettet“, die Syrer seien „fähig, miteinander zu leben“, so Laham. Europa habe Mitschuld an dem Blut, das jetzt in Syrien fließe. „Unsere Christen werden getötet durch das Chaos. 250 sind bereits gestorben, nicht durch den Islam, sondern durch das Chaos. Nachbarn, die jahrtausendelang nebeneinander gelebt haben, erkennen plötzlich nicht mehr, dass der Bruder ein Bruder ist“, berichtete der Patriarch.

Er könne mit Sicherheit sagen, dass die Christen, die getötet wurden, „nicht von einheimischen, sondern von ausländischen Muslimen umgebracht wurden“, beteuerte der mit Rom unierte ostkirchliche Religionsführer: „Fremde Kräfte schüren den Hass.“

Kritik übte Laham, dass es aus der EU kein Wort der Anerkennung für die neue syrische Verfassung gebe, „die ein Schritt vorwärts ist“: „Warum nur ein blindes Ja für die Opposition? Europa muss die Lage ein wenig differenzierter betrachten und offene Augen haben.

Auf solche Stimmen aus dem Land hört der Westen nicht. 40.000 Flüchtlinge sind schon aus Syrien geflohen. Wenn die sunnitische Opposition gewinnt, werden Alawiten, Schiiten und Christen abgeschlachtet. Wir werden leicht 100.000 syrische Flüchtlinge kriegen. Das wollen BILD, die amerikanische, deutsche und französische Politik und alle, die in ihrer Verblödung nicht erkennen (wollen) oder weglügen, daß in einem Krieg oder Bürgerkrieg als erstes die Wahrheit stirbt!