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Strache und Mölzer ergreifen Partei für Israel

Posted By PI On 21. November 2012 @ 19:43 In Gaza,Israel,Nahost,Österreich | Comments Disabled

[1]Der FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache hat angesichts der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten betont, dass Israel selbstverständlich jedes Recht habe, sich selbst zu verteidigen. Israel zu kritisieren, weil es seine Bevölkerung schützen wolle, sei absurd, heißt es in einer FPÖ-Pressemitteilung. Offenbar wollten manche Personen nicht wahrhaben, dass es die Hamas gewesen sei, die mit den Angriffen begonnen habe und Israel in Notwehr gehandelt habe, so Strache. Er kritisierte in diesem Zusammenhang auch ein ORF-Interview mit dem israelischen Botschafter Aviv Shir-On am 15.11., das von Seiten des ORF in keiner Weise objektiv geführt worden sei.

News.at [2] schreibt:

[...] FPÖ-Stadtrat David Lasar bezeichnete die ORF-Interviewführung mit Botschafter Aviv Shir-On als “skandalös”. Offensichtlich wollte man nicht wahrhaben, dass es die terroristische Hamas war, die Israel angegriffen und Raketen auf die Zivilbevölkerung geschossen hat. Entsprechend sei die Reaktion Israels gewesen, sich selbst zu verteidigen, wie dies jeder andere Staat auch getan hätte. Dass dies legitim, ja sogar zwingend notwendig sei, um die eigene Bevölkerung zu beschützen, “sollte sogar dem ORF einleuchten”.

Im Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen müsse es so rasch wie möglich zu einer Deeskalation kommen. Das forderte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, am Freitag, der sich zu einem privaten Besuch der kulturellen Stätten in Jerusalem aufhielt. In einer Aussendung äußerte er Verständnis für die israelische Reaktion auf den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen, kritisierte aber die gezielte Tötung radikaler Palästinenser.

“Der für die israelische Bevölkerung unerträgliche Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen muss sofort aufhören. Im Übrigen ist es bewundernswert, mit welcher Gelassenheit die Israelis damit umgehen. Und wenn allein in diesem Jahr rund 750 Raketen von der Hamas auf Israel abgefeuert wurden gestern in der israelischen Ortschaft Kirjat Malachi drei Tote zu beklagen waren, dann ist es verständlich, dass sich Israel zur Wehr setzt und Gegenmaßnahmen ergreift”, betonte Mölzer.

Allerdings sei es, so der freiheitliche EU-Mandatar, keine Lösung, wenn Israel im Gazastreifen sogenannte gezielte Tötungen von politischen Gegnern vornimmt. “Wenn Mitglieder der Hamas-Führung im Verdacht stehen, terroristische Akte in Auftrag zu geben oder daran beteiligt zu sein, dann ist die einzig zulässige Vorgangsweise, sie vor ein internationales Gericht zu stellen”, erklärte Mölzer in seiner Eigenschaft als Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments.

Wenn das so einfach wäre…

(Foto oben: Mölzer und Strache 2010 in Israel)


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[2] News.at: http://www.news.at/a/nahostkonflikt-moelzer-israel-verstaendnis