Auch 2012 kassierten Griechen für tote Rentner

Nicht erst seit einem Jahr ist Griechenland bankrott. Mindestens seit einem Jahr wissen wir, dass es in dem Land Volkssport ist, für Verstorbene Rente zu kassieren, um sich ein angenehmeres Leben zu sichern. Schon damals gelobte der durch Betrug in den Euro gekommene Staat Besserung und stoppte die mit unserem Geld auf Pump finanzierte Auszahlung von 63.500 Renten, für die sich kein Lebender mehr ausweisen konnte.

Und nun meldet der Spiegel, dass auch in 2012 mindestens 50.000 Renten unrechtmäßig bezahlt wurden. Zusammengenommen entsprechen allein diese 113.500 Renten umgerechnet knapp einer Million Rentenbetrüger in Deutschland! Das heißt, hier geht es nicht um eine Randerscheinung.

Selbst wenn es nun heißt, dass der griechische Staat (für uns Nordeuropäer) diese zu unrecht erhaltenen Renten zurückfordern will, was soll das bringen? Wie viele werden das zurück zahlen können? Nun soll es ab 1. März einen direkten Abgleich von Standesamtsmeldungen mit der Rentenkasse geben. Aber was hören wir dann als nächstes aus dem hoffnungslos anders als wir tickenden Land? Wird dann womöglich angefangen, die Toten im eigenen Garten zu vergraben?!

Eine Währung spiegelt immer auch die Mentalität der Menschen wieder, die sie geschaffen haben. Entweder wir übernehmen die Mentalität von Südeuropa oder die unsere. Der „Dritte Weg“ – der einzige, der allen Menschen erlaubt, so zu bleiben, wie sie sind – ist das Ende des Euroexperiments! Was wir hier versuchen ist, mit zwei massiv unterschiedlich langen Beinen einen Gewaltmarsch zu unternehmen.