Thilo Sarrazin über Intelligenz

In der Weihnachtsausgabe der Weltwoche gab die Psychologin Elsbeth Stern ein aufschlussreiches Interview zur Erblichkeit von Intelligenz. Darin stellt sie fest, dass Intelligenzunterschiede zu hundert Prozent genetisch bedingt sind, «wenn alle Menschen Bedingungen vorfinden, um ihre Intelligenz optimal zu entwickeln». Diese Aussage kann man spätestens seit den Ergebnissen der Zwillingsforschung als recht unumstösslich, aber auch als selbstverständlich betrachten. Klar ist aber auch, dass eine anregungsreiche, geistig fordernde Umgebung und eine gute Bildung eine positive Wirkung auf die gemessene Intelligenzleistung haben. Umgekehrt können eine bildungsferne Herkunft, eine anregungsarme Umgebung, fehlende oder schlechte Schulbildung die gemessene Intelligenzleistung negativ ­beeinflussen.

Durch Intelligenztests gemessene Intelligenzunterschiede haben deshalb grundsätzlich immer eine Erb- und eine Umweltkomponente. Man spricht deshalb auch von genotypischer, also vererbter, und phänotypischer, durch Umweltfaktoren beeinflusster Intelligenz.

Intelligenz der Zwillinge

Intelligenztests messen heute recht zuverlässig die Unterschiede der Intelligenzleistung und erlauben so eine gute Vergleichbarkeit der intellektuellen Leistungsfähigkeit. Die Ergebnisse sind auch im Längsschnittvergleich für das Individuum ziemlich stabil, sobald das Erwachsenenalter erreicht ist. Erst in vorgerückten Jahren werden die Testergeb­nisse schlechter.

Dem individuellen Testergebnis sieht man freilich nicht an, zu welchen Teilen es durch genetische und zu welchen Teilen durch Umweltfaktoren bestimmt ist.

Man ist hier aber auch nicht ganz hilflos. Bei voller Erblichkeit müsste die Korrelation der Intelligenzunterschiede zwischen leiblichen Geschwistern beziehungsweise Eltern und ­ihren Kindern bei 50 Prozent liegen, die ­zwischen eineiigen Zwillingen dagegen 100 Prozent betragen. Dem Einfluss der Umweltkomponente kann man dadurch Rechnung tragen, dass man nach Versuchsgruppen unterscheidet, wobei im einen Fall die Testper­sonen gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern, im anderen Falle aber getrennt von ihnen aufgewachsen sind. Solche Anordnungen erlauben eine nähere Eingrenzung der Erblichkeitskomponente.

Besonders aufschlussreich sind dabei die Ergebnisse für nach der Geburt getrennte und getrennt aufgewachsene eineiige Zwillinge. Die gemessene Intelligenz stimmt bei ihnen zu 80 Prozent überein. Auf der sicheren Seite bewegt man sich mit der Feststellung, dass die im Querschnittsvergleich gemessenen Intelligenzunterschiede zu 50 bis 80 Prozent erblich sind. Mit der unteren Grenze trägt man jenen Fallgruppen Rechnung, in denen die Testpersonen aus sehr unterschiedlichen Bildungsschichten oder Kulturen kommen.

Gelb schlägt Weiss

Der Einfluss der Umwelt auf die gemessene ­Intelligenzleistung wird seit einigen Jahrzehnten auch unter dem Stichwort «Flynn-­Effekt» diskutiert. Intelligenztests werden stets so normiert, dass das durchschnittliche Testergebnis für eine repräsentative Stich­probe 100 Punkte beträgt. Von Zeit zu Zeit ist eine erneute Normierung notwendig, weil die durchschnittlichen Testergebnisse über ­Jahrzehnte hinweg langsam ansteigen. Der ­amerikanische Psychologe James R. Flynn untersucht dieses Phänomen seit einigen Jahrzehnten, deshalb spricht man vom Flynn-Effekt. Der Anstieg des Bildungsniveaus und die grösseren intellektuellen Anforderungen der modernen Gesellschaft sorgen offenbar für ­einen anhaltenden Trainingseffekt, der zum Anstieg der gemessenen Intelligenzleistung führt. Ein Argument gegen die grundsätzliche Erblichkeit von Intelligenz ist der Flynn-­Effekt allerdings nicht, wie Flynn selbst immer wieder betont.

Bei der Erblichkeit von Intelligenz tauchen unweigerlich zwei Fragen auf, bei deren Analyse man vermintes Gelände betritt, nämlich:

1 – die Erklärung der zwischen Ethnien oder Rassen gemessenen Intelligenzunterschiede;

2 – die Auswirkung schichtspezifisch unterschiedlicher Reproduktionsraten (Zahl der Kinder) auf die durchschnittliche vererbte Intelligenz.

Seit dem Beginn systematischer IQ-Messungen liegen die Ergebnisse für aschkenasische (also aus Europa stammende) Juden durchschnittlich um knapp eine Standardabweichung (oder 15 IQ-Punkte) über den Ergebnissen für andere Weisse und die Ergebnisse für die schwarze Bevölkerung in den USA durchschnittlich um eine Standardabweichung unter dem Ergebnis für Weisse. Allerdings hat sich der Unterschied in den letzten Jahrzehnten etwas verringert. Auch die Ergebnisse ostasiatischer Völker und der Nachkommen von Einwanderern aus diesen Regionen liegen über den durchschnittlichen Ergebnissen für Weisse. Bei den gemessenen durchschnittlichen Ergebnissen für Afrika, die Türkei, Nah- und Mittelost und für Einwanderer aus diesen Regionen verhält es sich dagegen umgekehrt.

Das ist deshalb nicht trivial, weil die Ergebnisse von Intelligenzmessungen sehr eng mit der durchschnittlichen Bildungsleistung (wie sie etwa im Pisa-Test oder beim Test für den Hochschulzugang in den USA, dem SAT-Test, gemessen werden), aber auch recht eng mit der erreichten beruflichen und sozialen Stellung, dem Einkommen, ja sogar mit der Lebenserwartung in einer Wechselbeziehung stehen. Die Nachfahren ostasiatischer Einwanderer erreichen in den USA zu 54 Prozent einen Hochschulabschluss, die weissen Amerikaner dagegen nur zu 34 Prozent. Asiatische Amerikaner haben eine Lebenserwartung von 87 Jahren, während weisse Amerikaner durchschnittlich 79 Jahre und schwarze Amerikaner durchschnittlich 73 Jahre leben.

Europa erhält seine Einwanderer vorwiegend aus der Türkei, Afrika, Nah- und Mittelost. In den USA dagegen dominiert neben der Einwanderung aus Mittel- und Südamerika die Einwanderung aus Fernost. Dasselbe gilt auch für Australien und Kanada. In diesen Ländern erhöht die Einwanderung aufgrund ihrer Herkunftsstruktur die durchschnittliche Bildungsleistung, in Europa senkt dagegen die Struktur der Einwanderung die durchschnittliche Bildungsleistung.

Neben einer gezielten Steuerung der Einwanderung kann die Antwort auf diesen für Europa bedenklichen Trend nur darin bestehen, durch bessere frühkindliche Erziehung und vermehrte Bildungsanstrengungen allen Kindern und Heranwachsenden zu ermöglichen, ihr genetisches Intelligenzpotenzial möglichst gut auszuschöpfen.

Insoweit kann man Elsbeth Stern und allen Bildungsforschern, die dies fordern, nur zustimmen.

Aus den gruppenspezifisch unterschiedlichen Ergebnissen von Intelligenztests (egal ob es sich um ethnische Gruppen oder unterschiedliche soziale Schichten handelt) lässt sich unmittelbar keine Antwort ableiten, zu welchem Teil die Unterschiede kulturell und zu welchem Teil sie genetisch bedingt sind. Dort, wo sich diese Unterschiede über Generationen hinweg als langfristig stabil erweisen, verliert diese Frage allerdings auch an praktischer Bedeutung, denn extrem stabile kulturelle Faktoren haben dieselben praktischen Auswirkungen wie genetische Unterschiede.

Wo Starprofessorin Stern irrt

Keine Antwort kann aber nur heissen: keine Antwort! Wissenschaftlich angreifbar und intellektuell nicht sauber handelt man dagegen, wenn man wie Elsbeth Stern – und hier beginnt der aufschlussreiche Teil ihres Interviews in der Weltwoche – bei der Suche nach der Wahrheit zugunsten der politischen Korrektheit Kompromisse macht und dabei auch vor erkennbaren Falschaussagen und logischen Fehlern nicht zurückscheut.

Zur Befürchtung, die etwa der US-Evolutionsgenetiker Gerald Crabtree äusserte, der fortgefallene Selektionsdruck der Evolution führe zu einer Abnahme der Intelligenz, erklärt sie: «Das halte ich für unsinnig. Denn die Selektionsmerkmale der Evolution haben nicht viel mit Intelligenz zu tun. [.?.?.] Was wir heute unter Intelligenz verstehen, gab es in prähistorischen Zeiten noch gar nicht. Es waren vor allem Körperkräfte, die für das Überleben entscheidend waren.»

Je intelligenter, desto weniger Kinder

Wenn es bei der Evolution vor allem um Körperkräfte ging, wie Elsbeth Stern behauptet, so müsste noch immer der Grosssaurier Tyrannosaurus Rex die Welt beherrschen, mindestens aber müsste unter den Primaten der Gorilla den Menschen durch natürliche Selektion ausgebremst haben und heute statt seiner die Welt in Milliardenzahlen bevölkern. Vor allem übergeht sie das Kernargument von Crabtree, dass das Niveau unserer geistigen und emotionalen Fähigkeiten gerade deshalb so fragil sei, weil es von so vielen Genen abhänge. Zur Weitergabe günstiger Gene aufgrund der Selek­tion sagt Stern:

«Die Übereinstimmung der Intelligenz innerhalb von Familien ist gar nicht so gross. Kinder sind ihren Eltern diesbezüglich nur mittelmässig ähnlich. Durch die Neukombination der Gene können auch weniger intelligente Eltern hochbegabte Kinder haben – und umgekehrt. Denn die Gene, die für die Entwicklung der Intelligenz zuständig sind, werden bei der Befruchtung neu kombiniert.»

Dass Gene bei der Befruchtung neu kombiniert werden, ist banal. Ansonsten fällt es nicht leicht, diese Aussage mit dem Stand der Wissenschaft in Einklang zu bringen. Dieser ist wie folgt:

– Bei vollständiger Erblichkeit von Intelligenz müsste die IQ-Korrelation zwischen eineiigen Zwillingen bei 1 liegen. Nach Zwillingsstudien liegt sie für gemeinsam aufgewachsene Zwillinge bei 0,86, für getrennt aufgewachsene bei 0,78. Danach wären rund 80 Prozent der gemessenen Intelligenz erblich.

– Für Eltern und Kinder, zweieiige Zwillinge und Geschwister mit zwei gemeinsamen leiblichen Eltern müsste die IQ-Korrelation bei vollständiger Erblichkeit 0,50 betragen. Tatsächlich beträgt sie bei gemeinsamem Zu­hause für Eltern und Kinder 0,42, für Geschwister 0,47, bei Trennung durch Adoption dagegen 0,24.

Kluge Eltern können natürlich genauso einen dummen Sohn haben, wie zwei blauäugige Ostfriesen eine braunäugige Tochter haben können. Das letztere Ereignis ändert aber nichts daran, dass die Augenfarbe vollständig erblich ist. Bei den oben zitierten empirisch abgesicherten Erblichkeitsannahmen kann es nicht ohne Folgen bleiben, wenn das Reproduktionsniveau mit der elterlichen genotypischen Intelligenz über längere Zeiträume systematisch negativ korreliert. Damit ist gemeint, dass im Durchschnitt die Kinderzahl mit steigendem Bildungsgrad der Eltern sinkt und umgekehrt. Exakt das beobachten wir seit einigen Jahrzehnten in Deutschland, und ganz verschämt wird das auch allmählich zum Thema, wenn zum Beispiel das staatliche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung schreibt: «Ein Teil der deutschen Niedrig-Fertilitäts-Situation lässt sich aus dem niedrigen Geburtenniveau bei den Hochqualifizierten erklären.»

Daraus folgt nämlich: Wenn Hochqualifizierung auch nur teilweise mit der genotypischen, vererbten Intelligenz in Wechsel­beziehung steht, dann kann eine dauerhaft niedrigere Geburtenrate der Hochqualifizierten nicht ohne Auswirkungen auf die durchschnittliche genotypische Intelligenz bleiben. Dieses ist eine rein logische Wahrheit, bei der man allenfalls über das Ausmass und die praktische Bedeutung auf kürzere Sicht streiten kann. Elsbeth Stern weicht diesem Problem aus, indem sie die absurde Behauptung aufstellt: «Es ist nur dann eine leichte Abnahme der Intelligenz einer Bevölkerung vorstellbar, wenn alle Leute mit einem IQ über dem Durchschnittswert von 100 während langer Zeit überhaupt keine Kinder mehr bekämen.» Es scheint so, als ob hier die Furcht vor dem kontroversen Argument bei Elsbeth Stern zu einem selbstauferlegten Denkverbot führt.

In der Frage des unterschiedlichen Abschneidens von Schwarzen und Weissen bei IQ-Tests kehrt Stern die Beweislast um:

«Es gibt keine Belege, dass sich Rassen in der Intelligenz unterscheiden, wenn sie gleich gefördert werden.»

Der Interviewer macht daraus forsch den Titel «Schwarze sind nicht dümmer». Das hat die vorsichtige Elsbeth Stern nun gerade nicht gesagt. Es gibt ja auch keine Belege dafür, und zudem wäre die Behauptung auch nicht sehr schlüssig, dass die mit der Evolution verbundene natürliche Selektion, die neben der Hautfarbe zu unterschiedlichen sportlichen Fähigkeiten, unterschiedlichen Erbkrankheiten, unterschiedlichen Temperamenten und unterschiedlichen Medikamentenverträglichkeiten geführt hat, ausgerechnet um die ­Ausprägung geistiger Fähigkeiten quasi prinzipiell einen weiten Bogen macht.

Natürlich ist das Thema tabubelastet, und deshalb machen viele Forscher an einem bestimmten Punkt halt. James R. Flynn stellt in seiner jüngsten Veröffentlichung klar, dass der Flynn-Effekt nicht als Beleg dafür angeführt werden kann, dass die gemessenen Unterschiede zwischen Schwarzen und Weissen umweltbedingt seien. Letztlich bleibt der Unterschied unerklärt.

Was ich nie gesagt habe

An einem bestimmten Punkt macht der Interviewer Alex Reichmuth den Einwurf: «Der deutsche Publizist Thilo Sarrazin warnt davor, dass minder intelligente Zuwanderer aus dem islamischen Raum die Intelligenz der gesamten Gesellschaft verringern – weil sie mehr Kinder als andere zeugen.» Offenbar hat Alex Reichmuth mein Buch «Deutschland schafft sich ab» nicht gelesen, sonst hätte er gemerkt, dass dort die Erblichkeit von Intelligenz bei der Diskussion von Zuwanderung und Inte­gration gar keine Rolle spielt. Sie kommt vielmehr bei der Analyse und Bewertung der in Deutschland schichtspezifisch unterschiedlichen Reproduktionsraten ins Spiel. Dieser Sachverhalt hat mit dem Einwanderungs- und Integrationsthema nichts zu tun, auch wenn er dieses teilweise überlagert.

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Natürlich hat es ein türkischstämmiger Schüler, dessen Eltern aus Anatolien kamen, bei gleicher Begabung wegen fehlender ­häuslicher Anregungen schwerer als ein deutsches Bildungsbürgerkind, und er wird bei einem Intelligenztest vermutlich schlechter abschneiden. Das aber muss nicht heissen, dass dieser türkischstämmige Schüler eine niedrigere angeborene Intelligenz hat als das deutsche Bildungsbürgerkind. Dies liesse sich erst dann feststellen, wenn beide Schüler die gleichen Bedingungen vorfänden, um ­ihre angeborene Intelligenz optimal zu entwickeln.

Elsbeth Stern korrigiert bei ihrer Antwort nicht etwa die falsche Aussage des Interviewers, sondern antwortet: «Davon ist nicht viel zu halten. Thilo Sarrazin geht von der naiven Vorstellung aus, dass ein bestimmtes Gen die Intelligenz festlegt.» Das habe ich nie behauptet. Auch Elsbeth Stern hat mein Buch offenbar nicht gelesen. Das ist umso verwunderlicher, als sie dazu bereits unmittelbar nach Erscheinen des Buches einige Interviews gegeben hatte. Sie hat aber offenbar auch die letzten beiden Jahre nicht genutzt, um das Versäumte nachzuholen.

Warum Primaten hervorstechen

Ich schrieb vielmehr in «Deutschland schafft sich ab» – und befinde mich damit wahrlich im Mainstream der Wissenschaft:

«Seit Charles Darwin 1859 sein Werk ‹Die Entstehung der Arten› veröffentlicht hat und Johann Gregor Mendel 1865 seinen Aufsatz ‹Versuche über Pflanzenhybriden›, ist klar, dass sich die belebte Natur – und damit auch der Mensch – grundsätzlich über Selek­tionsmechanismen und die Vererbung von ­Eigenschaften weiterentwickelt. Zu den ­vererblichen Eigenschaften gehören auch die Fähigkeiten des Gehirns. Nur so ist es ­möglich, dass Säugetiere bei grundsätzlich ähnlicher Grundstruktur des Hirns unterschiedliche ­Intelligenzprofile und unterschiedliche Intelligenzniveaus entwickeln, dass die Primaten unter den Säugetieren hinsichtlich der ­Intelligenz besonders hervorstechen und dass sich der Mensch von den übrigen Primaten insbesondere durch seine Intelligenz unterscheidet.»

Kein Wort sage ich zur Rolle einzelner Gene, und nirgendwo spreche ich von einem «Intelligenz-Gen». Vielmehr hängt die vererbte Intelligenz genauso wie die Körpergrösse und eine Vielzahl der Eigenschaften von Menschen und anderen Lebewesen von sogenannten traits ab, also erblichen Eigenschaften, die sich aus dem Zusammenwirken zahlreicher genetischer Faktoren ergeben. Mit der Ablehnung eines «Intelligenz-Gens» macht Elsbeth Stern eine Scheindebatte auf, über die die Genforschung längst hinweggegangen ist. Das zeigt gerade der von ihr kritisierte Evolutionsbiologe Gerald Crabtree. Der geht nämlich davon aus, dass das Zusammenwirken von 2000 bis 5000 Genen für das richtige Funktionieren unserer intellektuellen Fähigkeit notwendig ist.

Ich ende mit einem Zitat von John Stuart Mill, das ich bei James R. Flynn gefunden ­habe: «When you suppress an idea, you suppress every debate it might inspire for all ­time.» Zu Deutsch: Wenn man eine Idee unterdrückt, so unterdrückt man auf ewig jede ­Debatte, die durch die Idee hätte inspiriert werden können.

(Thilo Sarrazin in der vorletzten WELTWOCHE. Er schreibt dort jetzt öfters! Danke für Tipp an Freespeech!)