Massenschlägerei bei F-Jugendfußballturnier

Bundesweit ging eine Nachricht aus der tiefsten Provinz durch den deutschen Blätterwald, dass auf einem Kinderfußballturnier von Siebenjährigen (F-Jugend) eine Massenschlägerei von Erwachsenen stattfand. Die Klientel der Beteiligten kommen selbst in der Pressemitteilung der Polizei und vielen Mainstreamnachrichten nicht vor.

(Von Hugo)

Der Kölner Stadtanzeiger, der Focus, der Spiegel, die Pforzheimer Zeitung, der SWR, die Südwestpressse, die Esslinger Zeitung, selbst im Polizeibericht und dessen Ergänzung, ist nirgendwo zu lesen, um welche Klientengruppe es sich dabei handelte.

Dass zwei türkische Familenclans teils mit abgeschlagenen Bierflaschen aufeinander los gingen, wird in den wenigsten Zeitungen erwähnt und wenn, dann nur mit einer Kurzbemerkung wie in den Stuttgarter Nachrichten oder einer Lokalzeitung. Warum in einem Bezirk des Südbadischen Fußballverbandes im April sogar nahezu alle Spiele eines Wochenendes abgesagt wurden, wurde auch in den allerwenigsten Fällen näher erläutert. Es soll in diesem Artikel nicht unterstellt werden, dass alle türkische Migranten so sind, nur es hilft nicht, wenn von Fußballverbänden das Problem eines Teils dieser Migranten verschwiegen oder nur nebulös umschrieben wird, anstatt das Problem klar zu benennen und auf eine Änderung der Gewaltkultur zu bestehen.

Auch die BILD berichtet inzwischen:

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Update:

Der Lokalzeitung „Der Teckbote“ wurde die Sache nach dem ausführlichen Onlineartikel – siehe oben – doch zu heiß und sie veröffentlichte in der Druckausgabe nur diesen politisch korrekten Artikel. Den absoluten Vogel schoss aber die Stuttgarter Zeitung ab. Neben dem Artikel „Jagdszenen beim Saurier-Cup“ wurde dem Zuschauer von der selbst ernannten „Expertin“ Thaya Vester erläutert, dass die Gewalt meistens von der Trainerbank ausgeht. Schließlich befasste sie sich ja in ihrer Doktorarbeit mit der zunehmenden Gewalt bei Fußballspielen, in der das Wort Migrationshintergrund allerdings nie auftaucht.