Köln: Sparkasse bezahlt Linksextremisten Umzug

Die Zustände in der bunten Republik werden immer absurder: Nicht nur, dass die Stadt Köln Linksextremisten, die illegal eine staatliches Gebäude besetzt haben, Ausweichräumlichkeiten zur Verfügung stellt, weil Ersteres bald als Schule benutzt werden soll. Die Umzugskosten der gewaltbereiten „Autonomen“ übernimmt auch noch die stadteigene Sparkasse Köln-Bonn. Der Staat züchtet sich auf diese Weise seine eigenen Feinde heran. Eine in der Geschichte wohl einmaliger Vorgang.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ schreibt:

Die Autonomen haben ihr Kulturzentrum an der Kalker Wiersbergstraße verlassen, um das Gebäude an diesem Dienstagvormittag der Sparkasse Köln-Bonn als Eigentümerin zu übergeben. Der Umzug erfolgte durch eine Kölner Spedition, die von der Sparkasse beauftragt worden war. Ein Vertreter der Autonomen sagte, der Zeitplan sei zu eng gewesen, um den Umzug ohne Hilfe zu bewerkstelligen.

Ziel der Umzugslastwagen ist ein städtisches Gelände am Eifelwall und der Luxemburger Straße. Dort können die Autonomen bis Ende 2018 bleiben, allerdings an wechselnden Plätzen. Stadtdirektor Guido Kahlen hatte mehrfach betont, die neue Stätte werde die Steuerzahler kein Geld kosten.

Die Frage nach den Ausgaben für die Spedition ließ die Sparkasse am Montag unbeantwortet. Das Geldinstitut habe „durch eine Zusage, die Kosten des Umzugs zu tragen, unbürokratisch auf eine zeitnahe und friedliche Räumung hingewirkt“, teilte ein Sprecher mit.

Die Sparkasse hat das Grundstück an der Wiersbergstraße an die Stadt verkauft, die dort eine Schule errichten will. „Da die Räumungsverpflichtung bei der Sparkasse Köln-Bonn liegt, wurde die Übernahme der Umzugskosten im Verhältnis zur zwangsweisen Räumung bewertet und ein auch für die Sparkasse Köln-Bonn positives Ergebnis erzielt“, so der Sprecher. „Somit war diese Lösung neben vielen anderen Aspekten auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll.“ Die Reaktionen der Politiker fielen unterschiedlich aus. Grünen-Fraktionsvize Jörg Frank hält „den Vorgang für akzeptabel, weil die Sparkasse das Gebäude jetzt endlich der Stadt übergeben kann“.

FDP-Fraktionschef Ralph Sterck „hätte gedacht, dass die Autonomen ihre Sachen selber transportieren. Aber bei all den Kosten, die der Sparkasse schon entstanden sind, dürften die Ausgaben für die Spedition keine große Rolle mehr spielen“. Michael Weisenstein, Ratsherr der Linken, sagte: „Es ist richtig, dass die Sparkasse die Kosten für den Umzug des AZ an den Eifelwall übernimmt. Schließlich haben die Vertragsparteien einen Kompromiss geschlossen, der den schnellen Umzug ermöglicht und für das Autonome Zentrum eine deutliche Verkleinerung der Räume bedeutet.“

Opfer linksextremer Gewalttäter können sich ab sofort bei der Stadt Köln für die Unterstützung von deren Strukturen bedanken…