Burbach: Flüchtlinge bereichern Hausbesitzerin

In der ehemaligen Kaserne in Burbach sind bis zu 800 Flüchtlinge aus Nordafrika untergebrachtAsylsuchende werden in Deutschland aus Sicht der importierten Besetzer bekanntlich nicht genug gepampert. Es fehlt den armen Verfolgten ganz einfach das Geld für kleine Annehmlichkeiten wie Zigaretten, Alkohol und Lebensmitteldelikatessen. Dabei sind die Gastgeber doch so reich und besitzen alles, was sich der Bananenpflücker Flüchtling aus Afrika in seinem Heimatland nicht leisten konnte. Woher also nehmen? Blöde Frage: Einfach stehlen! So kam es am Samstag kurz vor 23 Uhr im Burbacher Ortsteil Lippe (NRW) zu einem versuchten Wohnungseinbruch durch drei hoch qualifizierte Fachkräfte aus Nordafrika.

(Von Verena B., Bonn)

Die Siegener Zeitung berichtet:

Wie die betroffene Hausbesitzerin gegenüber der Siegener Zeitung mitteilte, hatten Nachbarn beobachtet, wie drei dunkel gekleidete Männer um das Haus herumschlichen. Die Nachbarn reagierten schnell, riefen die Betroffene per Handy an und informierten ebenfalls umgehend die Polizei. Als die Beamten mit vier Streifenwagen am Tatort ankamen, hatten zwei der Männer bereits das Weite gesucht. Ein Dritter, den ein Nachbar mit seinem Hund verfolgte, war im nahen Unterholz abgetaucht, konnte aber trotz polizeilicher Suche nicht festgenommen werden. An einem Fenster und an der Terrassentür wurden massive Einbruchsspuren festgestellt.

In das Haus waren die Männer nicht gelangt. Im Verlauf der Fahndung nach den drei Flüchtigen gelang es den Beamten gut eine Stunde später, drei mögliche Tatverdächtige, auf die die Beschreibung zutraf, im Umfeld der Burbacher Durchgangsunterkunft für ausländische Flüchtlinge vorläufig festzunehmen. Bei den drei Festgenommenen handelt es sich um Nordafrikaner im Alter von 20, 26 und 28 Jahren, die seit etwa einer Woche in der Burbacher Notunterkunft untergebracht sind.

In ihren Vernehmungen bei der Polizei stritten die drei Männer eine Tatbeteiligung an dem Einbruchsversuch ab. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden sie im Anschluss an ihre Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ob sie wirklich im Zusammenhang mit dem versuchten Einbruch in das Einfamilienhaus stehen, müssten nun noch weitergehende kriminaltechnische Untersuchungen ergeben, so die Polizei.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen berichtete die betroffene Frau der SZ von schlechten Erfahrungen mit Asylsuchenden aus dem Bereich des ehemaligen Kasernengeländes. Sie sei bereits mehrfach von Männern beim Einkaufen „angepfiffen und angemacht“ worden. Des Weiteren habe man sie in ihrem Wagen mitten auf der Straße angehalten, weil jemand mitfahren wollte, und sie sei dann auch noch beschimpft worden: „Wie kann es sein, dass ich als Mutter eines Kindes nun Angst um mich, meine Familie und mein Hab und Gut haben muss?“

Das müssen wir aushalten, wenn wir nicht freiwillig etwas schenken wollen. Abgesehen von den bereits in allen Städten für Menschen mit Migrationshintergrund tätigen ehrenamtlichen Lotsen (in Bonn gibt es derer 50), werden jetzt händeringend auch Lotsen für Flüchtlinge gesucht. Bitte melden Sie sich bei den zuständigen Behörden, denn die bezahlten Sozialarbeiter reichen nicht für die effiziente und kultursensible Betreuung eines jeden Flüchtlings aus. Der Dank der so Betreuten wird Ihnen sicher sein.

(Foto oben: In der ehemaligen Kaserne in Burbach sind bis zu 800 Flüchtlinge aus Nordafrika untergebracht)