Hamed: „Islamkritik ist Teil des Humanismus“

hamedIm Interview mit dem Deutschlandradio zeigte der Islam-Aufklärer Hamed Abdel-Samad gestern auf, welche faschistischen Grundlagen es im Islam gibt, wie islamische Terrorbanden nach dem Vorbild von SA und SS strukturiert sind, wie verhängnisvoll der „Prophet“ Mohammed für die heutige Zeit ist und welche Gefahren durch die wachsende Einflußnahme islamischer Verbände bei uns entstehen.

(Von Michael Stürzenberger)

Hamed verdeutlicht die Parallelen zwischen dem Faschismus und dem Islam:

Es geht um zwei absolutistische Ideologien, die die Welt in Gut und Böse aufteilen. Das ist der Beginn für mich für den politischen Faschismus. Wenn eine Gruppe von der eigenen Auserwähltheit ausgeht, sich über der Menschheit erhebt und den Rest der Menschheit verachtet, wenn man die Welt in Gläubige und Ungläubige unterteilt, wenn man die Ungläubigen als Schlimme, als die Tiere bezeichnet, dann ist es schon der Beginn vom faschistoiden Gedankengut. Die Ideologie, die Gewalt verherrlicht, die Kultur des Todes, des Martyriums verherrlicht, wenn der Kampf kein Mittel ist, sondern ein Ziel an sich, wenn man lebt, um zu kämpfen, nicht kämpft, um zu leben, das ist beim Islamismus und Faschismus der Fall, und Islamismus hat diese Grundhaltung nicht selber erfunden, sondern speist sich direkt aus den Quellen des Urislams, aus dem Koran und aus den Überlieferungen des Propheten.

Die Muslimbrüder seien in Ägypten unmittelbar nach dem Kommunismus in Russland, dem Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland entstanden. Die Vorbildfunktion sei unübersehbar:

In Russland kam der Kommunismus, in Deutschland und Italien der Faschismus, und in der islamischen Welt wurde die Muslimbruderschaft gegründet, mit der gleichen Geisteshaltung, mit der Faszination von Hitler und Mussolini und mit der vom faschistischen Projekt, man wollte auch so was in der islamischen Welt haben, mit der gleichen feindseligen Haltung gegenüber der Demokratie, und mit den Terrormilizen nach dem Vorbild von SA und SS. Es gab viele Gemeinsamkeiten, die noch deutlicher wurden, als der Mufti von Jerusalem nach Berlin kam und für Hitler quasi den Dschihad ausgerufen hatte und Muslime rekruiert hat für die Wehrmacht.

Kritik am Islam sei daher folgerichtig Teil des Humanismus:

Jeder, der meine Bücher liest, entdeckt darin eine vernünftige Analyse. Islamkritik ist Teil des Humanismus, genauso wie Religionskritik insgesamt ein Bestandteil des Humanismus ist. Stellen Sie sich vor, irgendjemand aus der islamischen Welt hätte damals dann Voltaire gesagt, er solle das Christentum nicht so heftig kritisieren, das könnte ja antichristliche Ressentiments schüren. Wir sind nicht so weit in der islamischen Welt wie Europa mit der Aufklärung, wir sind ganz am Anfang, und wir brauchen eine deutliche Sprache. Es gibt ein paar gutgemeinte Aktionen, die mir sagen aus Deutschland, Sie sollten sich mäßigen in der Kritik oder ein bisschen milder ausdrücken. Nein, diesen Luxus haben wir nicht, noch nicht.

Die Erkenntnis, dass Islamkritik nicht nur existentiell wichtig, sondern auch Teil des Humanismus ist, hat sich leider noch nicht bis zum Bayerischen Verfassungsschutz und zum Bayerischen Innenminister Herrmann herumgesprochen. Aber die werden es auch noch lernen (müssen). Hier das ganze Interview des Deutschlandradios mit Hamed Abdel-Samad. Sein neues Buch „Der islamische Faschismus“ sollte jedem deutschen Politiker in Regierungsverantwortung als Pflichtlektüre verordnet werden.

Thematisch passend das Video „Islam und Nationalsozialismus – zwei Seiten einer Medaille“:

(Kamera: Libero)