Berlin: „Südländer“ beweisen ihren Judenhass

kippaAm Montagnachmittag saß ein 67-jähriger Mann auf einer Parkbank an der Berliner Löwenbrücke. Er saß da und unterhielt sich mit seinem Sitznachbarn. Was er nicht bedacht hatte – Deutschland bietet keine Sicherheit mehr, zumindest nicht für Juden. Der Mann trug gut sichtbar einen Davidstern auf seiner Kopfbedeckung – ein böser Fehler, in Deutschland im Jahr 2014. Denn was noch vor einigen Jahren einen Aufschrei in Bevölkerung und Politik verursacht hätte ist nun leider wieder Alltag bei uns. Juden werden auf offener Straße angefeindet und attackiert.

(Von L.S.Gabriel)

Gegen 14.40 kamen, laut Polizeibericht, zwei „Südländer“ auf den Mann zu und pöbelten ihn an. Nach einem kurzen Wortgefecht ging es auch schon zu Sache. Die Angreifer schlugen auf den alten Mann ein, traten ihm brutal ins Gesicht und ergriffen danach die Flucht.

Erst vor einigen Wochen war in Berlin ein 31-jähriger Israeli von mehreren jugendlichen Arabern zusammengeschlagen worden. Auch der Angriff auf den Rabbiner Daniel Alter, der vor den Augen seiner kleinen Tochter attackiert worden war, ist uns noch in Erinnerung. Fabian Weißbarth vom American Jewish Committee (AJC) in Berlin sagt, dass das „Gefühl von Angst und Sorge gestiegen“ sei und diese Art der Hasskriminalität von Propaganda aus muslimischen Kreisen befeuert werde.

Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte hatte erst im vergangen Jahr erhoben, dass 16 Prozent der befragten Juden in Deutschland in den vorangegangenen zwölf Monaten wegen ihrer Religionszugehörigkeit angefeindet oder attackiert worden waren. 38 Prozent der Juden in den EU-Staaten wagten es nicht mehr jüdische Symbole offen zu tragen. 33 Prozent befürchten, in den nächsten zwölf Monaten Opfer tätlicher Angriffe zu werden.

Das ist das Ergebnis der Willkommensdiktatur für moslemische Zuwanderer. Es sind islamische Faschisten der schlimmsten Art, die bei uns Szenarien heraufbeschwören, die nie wieder Raum gewinnen dürfen.