Große ziganische Kulturparty in Dortmund

ZigeunerpartyDortmund bekommt ein neues Highlight, das diese bereicherungsgeplagte Stadt für die Rotationseuropäer noch attraktiver machen soll: Es gibt eine große Zigeunerparty unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) mit zahlreichen Veranstaltern wie z.B. der AWO und der Auslandsgesellschaft NRW in der Nordstadt. Vom 18. bis 21. September können dann alle die „Ressourcen miterleben und genießen“, die diese allseits beliebten Herrschaften mitbringen.

Man will „an unterschiedlichen Orten in der Nordstadt Einwanderer-Kultur(en) sichtbar werden lassen und Willkommenskultur fördern“, als würde diese Unkultur nicht schon für jeden in Form von deutlich verwahrlosten Wohnhäusern, Müllbergen und im Gesamteindruck am verdreckten Stadtteil sichtbar. Es ist wieder so ein Feigenblatt, das die Gutmenschen über die Schandmale des politischen Versagens legen, als seien die Bürger dumm. Man will mit Gewalt zusammenschmieden, was nicht zusammen gehört.

Die Dortmunder AWO schreibt:

Beim Festival DJELEM DJELEM, welches den Namen der internationalen Roma-Hymne trägt, wird das Thema aus einer positiven Perspektive heraus betrachtet: Die Dortmunder Aufnahmegesellschaft wie auch Neuzuwanderer verschiedenster Herkunftsländer bekommen durch dieses Festival die Gelegenheit, Theater und Musik, Lebensweisen und Speisen, kurzum die vielen Facetten der reichen Roma Kultur(en), zu erfahren und zu genießen. In der öffentlichen Wahrnehmung in Dortmund sollen somit die kulturellen Aspekte der Zuwanderung mit ihren positiven Facetten der Herkunftskulturen in den Vordergrund gerückt werden.

Die Angebotspallette reicht dabei von Podiumsdiskussion und Fortbildung für Fachkräfte aus dem sozialen Bereich über Musik, Theater und Film bis hin zum Familienfest auf dem Nordmarkt.

Los geht es am Donnerstag, 18. September, mit der Kick-Off-Veranstaltung auf dem Schulhof der Nordmarktgrundschule. Um den hier zugewanderten Kindern ein Stück Willkommenskultur zu vermitteln und Diskriminierung entgegenzuwirken, findet symbolisch – um 5 vor 12 – ein Luftballonwettbewerb unter dem Motto „Willkommen zu Hause“ statt.

Am selben Tag findet um 18:00 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Auslandsgesellschaft statt, die sich unter der Einbeziehung der Neuzuwanderer und ihrer Vereine mit Empowerment und Selbstorganisation beschäftigt und Vorbehalten und Berührungsängsten positive Beispiele entgegengestellt. Die Gespräche können im Anschluss bei einem kleinen Imbiss und unter musikalischer Begleitung von „The Old Bridge“ fortgesetzt werden.

Am Freitag und Samstag haben Fachkräfte aus dem sozialen Bereich die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Fortbildung u.a. durch interkulturelles Training über Lebensbedingungen verschiedener Roma-Gruppen und die aktuelle Lage in den Herkunftsländern zu informieren und sich mit anderen zwecks Erarbeitung lösungsorientierter Handlungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag auszutauschen.

Für weitere Fragen, Anmerkungen und politisch korrekte Aufklärung steht unsern Lesern Ricarda Erdmann von der AWO Integrationsagentur gerne zur Verfügung:

Tel.: 0231- 9934 201

E-Mail: r.erdmann@awo-dortmund.de

(Spürnasen: WutImBauch/WSD)