Asyl-Irrsinn in Deutschland: Premium-Wohnen mit Hausmeister, Heimleiter und Sozialarbeiter

asylirrsinn_meitingen1Eine weitere Geschichte zu unserer Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“ wurde uns aus Bayern zugesandt. Gerne berichten wir im Detail darüber. In Meitingen hat ein Privatvermieter der Regierung von Schwaben hinter dem Rücken des Marktrates und des Bürgermeisters seine Mehrfamilienhäuser vermietet. In diesen Häuser werden nun im Laufe der nächsten Wochen bis zu 60 Asylbewerber untergebracht.

Konkret handelt es sich um zwei Mehrfamilienhäuser in gehobenem Standard mit insgesamt 8 Wohnungen im „Premium-Wohngebiet“. Zusätzlich sind von der Regierung von Schwaben ein Heimleiter, ein Hausmeister und ein Sozialarbeiter in Teilzeit als professionelle Besetzung der Einrichtung zugesagt worden.

Wie PI erfuhr ist der Vermieter ortsansässiger Unternehmer und CSU Mitglied im Ortsverband. Er war im März noch zu den Kommunalwahlen aufgestellt. Es geht das Gerücht um, dass es CSU-interne Probleme gab und diese Aktion nun eine Art Rachefeldzug gegen den Bürgermeister sei, so unser Informant.

Wertverluste der Immobilien von 30-40%

Die Leidtragenden sind jetzt allerdings die Bürger, die noch bis vor einem Jahr dort gebaut haben und in die Immobilien nicht selten als Altersvorsorge investiert haben. Allein die Ankündigung der Unterbringung von Asylbewerbern in diesem Gebiet hat bereits jetzt zur Folge, dass für Grund und Haus Wertverluste in der Größenordnung von 30-40% zu beklagen sind. Die neuerliche Information, dass der Mietvertrag zur Unterbringung der „Flüchtlinge“ auf fünf Jahre angelegt wurde und auch danach weiterhin Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten bestehe wird die Verluste dann wohl eher noch befeuern. Wie es heißt, rechne Bürgermeister Higl demnach damit, dass das Wohnheim eine längerfristige Einrichtung werde.

Sicherheitsbedenken der Bürger

Aber nicht nur finanzielle Schädigungen beklagen die Bürger, auch um die Sicherheit wird sich gesorgt. Eine Anwohnerin hat Angst um die Sicherheit ihrer Familie: „Muss ich mir jetzt ein Gartentor anschaffen, damit meine Kinder weiterhin sicher spielen können“, fragte sie.

Laut Bürgermeister ist noch nicht klar, ob Familien oder alleinstehende Personen in Meitingen einquartiert werden. „Es sind noch sehr viele Fragen offen, die wir wohl erst kurz vor dem Eintreffen der Flüchtlinge beantwortet bekommen“, bedauerte er die aktuelle Lage.

Dass vornehmlich männliche Asylbewerber zu erwarten sein dürften zeigt folgende Statistik von 2013. Nur 36,6% der Erstantragssteller in Deutschland sind demnach weiblich gewesen. Interessant dabei auch, dass gerade aus muslimischen Gesellschaften überproportional hohe Quoten an männlichen Antragstellern festzustellen sind (Pakistan 89,5%, Somalia, 73,3% usw.). Aus keinem Land gibt es Zahlen, in der nicht männliche Flüchtlinge die Zahl der Antragssteller dominieren. Diese sind dann meist jung, ledig und gemessen an westlichen Standards, schlecht ausgebildet. Unter diesen Vorzeichen hilft dann kurz und mittelfristig auch keine Arbeitserlaubnis um für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen zu können.

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Der bürokratische Aufwand zeichne sich als beträchtlich ab, wobei die Unterstützung derjenigen Personen, die nach dem Abschluss des Verfahrens ein Bleiberecht erhielten, noch gar nicht berücksichtigt sei, wies die zweite Bürgermeisterin Claudia Riemensperger auf künftige Problemstellungen hin.

Noch mehr Flüchtlingsunterkünfte?

Die Anwohner haben auch Befürchtungen, dass noch mehr Flüchtlingsunterkünfte in unmittelbarer Nachbarschaft geschaffen werden könnten. Denn direkt angrenzend an das aktuelle Baugebiet ist die weitere Erschließung geplant…

Wenn auch Sie aus Ihrer Stadt Ähnliches zu berichten haben, schreiben sie an PI. Natürlich muss nicht immer eine ganze Geschichte mit dem Bild der Unterkunft verbunden sein, auch nur Foto(s) mit Ortsangaben und wenn möglich den wichtigesten Eckdaten des Asylheims, wie Anzahl der Bewohner, Personalaufwand etc. (nicht zwingend) reichen aus, um eine Chance auf Veröffentlichung zu haben. Die eingesandten Bilder werden dann in einer Art Fotogalerie, ähnlich wie zur Serie „Halal in Deutschland“ veröffentlicht.

Gemeinsam mit Ihnen, werden wir den Asyl-Irrsinn in Deutschland offenlegen.