Unsere Freiheit – unser Land

wirmerBislang betrachten wir den staatlichen Ethno-Terrorismus als Bedrohung der „nationalen Identität“. Man pflegt eine „identitäre“ Interpretation des Vorganges der Invasion. Damit verfangen wir uns aber auch in Abstrakta und werden anfällig dafür, uns in kräftezehrende und letztlich fruchtlose Debatten verwickeln zu lassen wie die, was denn Identität eigentlich sei und was deutsch sei und deutsche Identität ausmacht und wie man das abgrenzen könne und wie sehr auch eine Nation und ihre Identität einem Wandel unterworfen sei und dass es Migration doch immer schon gegeben habe und überhaupt – und so weiter und so weiter.

(Von Marcus)

So verplappert, vergrübelt und distanziert man sich, während eben das Volk, um das es einen geht, umgepflügt wird und aus den gegnerischen Reihen Schreiberlinge und „Experten“ hervortreten, die sich für Wunder wie schlau halten und meinen, uns mit ihrer grundstürzenden Erkenntnis überwältigen zu können, dass es die durch die Invasion zum Abschuss frei gegebenen Güter – Nation, Deutschland, Abendland, Christenheit – „in echt“ ja gar nicht gibt (wie etwa auch „den“ Islam). Womit freilich auch jedwede Sorge darum sachlich unbegründet wäre.

Zugunsten des Konzepts „Nation“ oder „Volk“ wird gerne angeführt, es sei gegenüber dem abstrakten Begriff „Menschheit“ oder den abstrakten „Menschenrechten“ konkret. Konkreter allemal. Aber es geht noch eine Stufe weiter im hierarchischen Gefüge vom Allgemeinen zum Besonderen. Wirklich konkret nämlich, und zwar so konkret, dass es konkreter gar nicht mehr geht, ist allein das Individuum! Und es ist eben das Individuum, dessen Freiheit der Impetus der Invasion immer mehr zu Leibe rückt:

Meine Freiheit, selbst zu entscheiden, ob und von wem ich mich bereichern lasse, was ich über welche Kultur und Religion sagen und denken darf, über mein Eigentum zu verfügen, wem ich Gastfreundschaft gewähre und wem nicht, ob und in welchem Maße ich Nächsten- oder Fernstenliebe übe und dafür meine Ressourcen strapaziere, ob ich Fachkräfte bei mir brauche oder nicht, ob ich mich ganz in den Dienst einer großen Sache zur Rettung der Welt stelle oder zurückgezogen Rosen züchte.

Freiheit und Eigentum: DAS sind ganz konkret die durch die Invasion und durch die damit einhergehende Beschleunigung des staatlichen Durchgriffs in alle Lebensbereiche bedrohten Güter. Freiheit und Eigentum sind ganz konkrete Anliegen, die jeder versteht weil sie jeden unmittelbar an Leib und Leben treffen. Regt sich vor Ort Widerstand gegen die Zwangsansiedlung von „Flüchtlingen“, dann geht es doch nicht zuerst um die nationale Identität oder den zutreffenden Volksbegriff, sondern um Haus, Hof, Heimat und die eigene Lebenswelt. Das Ureigene eben.

Wer weiß, vielleicht kommen wir auch einmal dahin, dass der Widerstand gegen die Invasion von einem erwachenden Sinn für Selbstachtung beflügelt wird, der die Zumutungen und Anmaßungen des Staates und seiner Propagandamaschinerie nicht mehr hinnehmen will. Wir lamentieren gerne, die Deutschen hätten keinen Nationalstolz. Stimmt. Aber es gibt noch eine Art des Stolzes, um den es in diesem Lande noch schlimmer bestellt ist: Der Stolz und das Ehrgefühl freier Männer und Frauen – echter Bürgerstolz.

Verankern wir den Widerstand gegen die Invasion ganz unmittelbar und konkret in Fleisch und Blut: Mein Haus, mein Hof, meine Ehre, meine Familie, meine Stadt – mein Leib und mein Leben. Die Erkenntnis, dass unser Land, unser Volk, unsere Kultur, unsere Werte ihrerseits Bedingungen der Möglichkeit eines Lebens personaler Freiheit sind, kommt ganz von allein ohne ermüdende Herleitungen und erniedrigende Distanzierungen dahingehend, was wir alles nicht sind. Zuerst die Fahne der Freiheit. Die Landesfarben sickern dann schon mit ein.