Pegida Frankfurt – es war die Hölle!

imageAls „Passant“, der nicht im Kessel war, sondern aus einiger Entfernung die Szenerie beobachten konnte, war es fast unerträglich mit anzusehen, was es im Jahr 2015 heißt, seine demokratischen Rechte wahrnehmen zu wollen. Meinen größten und unendlichen Respekt den 60 bis 100 PEGIDAS um Heidi Mund, die sich fast schon auf einem Himmelfahrtskommando in diesem Kessel vor der Katharinnenkirche befanden.

(Ein vor-Ort-Bericht aus Frankfurt von Mark Aber)

So müssen sich die britischen Kampfpiloten im 2. Weltkrieg gefühlt haben, die durch eine deutsche Stadt im Spießruthenlauf gehen mussten. Eingepfercht wie Tiere und davor hinter einer Polizeikette der ideologisierte und verhetzte Mob. Die Teilnehmer der Demo, immer in Gefahr eine Flasche oder einen Böller an den Kopf zu bekommen. Und eine Polizei, die zu Beginn wehleidig darum bat “nichts zu werfen, weil Leute verletzt werden können…”. Wie süß….

Ja, es wurde auch mal härter durchgegriffen, aber was ist das für eine “Demokratie”, wenn man sich den Weg durch eine verhetzte Menge von Fanatikern, gegen die Salafisten fast noch zart beseitet sind, bahnen muss und schon fast mit dem Leben abgeschlossen haben muss, um das Ziel, den “Käfig” zu erreichen? Nein, die Demokratie ist für mich gestorben, es gibt sie schlicht nicht mehr, spätestens nach dem, was ich an diesem Montag erlebt habe. Wer behauptet, es herrsche Meinungsfreiheit und Demokratie, lügt oder lebt in einer Scheinwelt.

Es herrschten reinste SA-Methoden der “Vorzeigedemokraten”, die bereits im weiteren Umfeld als ständige “Begleiter” von interessierten PEGIDA-Sympathisanten fungierten und niemanden rein oder ins Umfeld ließen. Ich denke, es wären mehr als 200 Teilnehmer geworden, wenn es noch eine Demokratie geben würde.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie so etwas in der heutigen Zeit, mit allen Gegebenheiten, endet: Entweder in der dadurch nur beförderten Islamisierung, die mit diesen nützlichen Idioten kurzen Prozess machen wird – oder im Bürgerkrieg. Ich habe mich kurz gefragt, was Moslems fühlen müssen, wenn sie das sehen. Wahrscheinlich reinste Freude über soviel Bruderhass innerhalb der Lager. Einige Bärtige standen auch in einiger Entfernung, ihnen stand die Freude ins Gesicht geschrieben. Und vor dem MLPD-Stand wurde ein Plakat für Frauenrechte hochgehalten (gegen die PEGIDA scheinbar auch sein soll….). Als ich die Fusselgesichter und das Plakat in nächster Entfernung zueinander sah, wusste ich gerade nicht, ob ich mich auf einem Ausflug der örtlichen Psychiatrie oder in der Realität befand. Reinste Realsatire der traurigsten Art, die dort heute ablief.

Dieser Hass, und diese ideologische Verblendung, die in diesen Gesichtern der “Gegendemonstranten” stand, habe ich persönlich noch nie gesehen – das ist reiner Vernichtungswillen gegenüber Andersdenkenden.

Es war gruselig. Jeder Scientology-Anhänger ist nicht so Gehirn gewaschen und damit fähiger, eine Diskussion zu führen, als die “Haut ab”-Fraktion, die insbesondere durch Manns-Weibern um die 50 Jahre u.a. am MLPD-Stand vertreten wurde.

Ganz klar: Wäre die Polizei nicht gewesen, hätte es, und da übertreibe ich nicht, Tote auf Seiten von PEGIDA gegeben! Dieser Hass wird in einigen Jahrzehnten als das in die Geschichtsbücher eingehen, was es ist. Eine Massenpsychose verirrter und von den Medien und der mit allen Mitteln an der Macht bleiben wollender Politikern verhetzter Menschen, die nicht verstehen wollen und mittlerweile auch nicht mehr können, was Demokratie heißt. Nicht, dass die Masse eine Minderheit niederbrüllt, sondern dass um Kompromisse und die besten Lösungen gestritten wird – mit Worten – das sollte Demokratie bedeuten. Davon haben wir uns längst verabschiedet. “Haut ab” und “Nazis raus” zählt eben nicht dazu, eine Debatte gemeinsam zu führen, mehr können die Linksradikalen aber auch nicht – und genau deshalb wird es weiter eskalieren, bis es die ersten Toten gibt.

Deutschland, denke ich an deine Zukunft, dann packt mich fernweh…. Es ist nichts mehr zu machen, jedenfalls in weiten Teilen Westdeutschlands.


Video-Statement nach der „Hölle“ von Matthias Mund, Heidi Mund und Rotem aus Israel, der auf der Pegida Frankfurt eine Rede gehalten hat:

Hier ein fünfminütiger – natürlich sehr einseitiger – HR-Bericht, der aber ganz gut die gestrige Stimmung vor Ort wiedergibt: