Zum Attentat von Paris

imageEs war nur eine Frage der Zeit, bis wieder ein Terroranschlag in Europa verübt wird. Und es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis dies in Deutschland passieren wird. Vermutlich hatten wir bisher nur Glück, weil bei uns Laien am Werk waren und deren (Koffer-)Bomben nicht gezündet haben. Die Attentäter von Paris waren aber Profis, wahrscheinlich haben sie ihr Handwerk beim IS oder bei Al-Qaida gelernt. Dennoch wird es weiterhin heißen, der Anschlag habe nichts mit dem Islam zu tun.

(Von mynona)

Warum ist das jedes Mal so? Einerseits ist es die Unwissenheit der Gesellschaft über diese Religion und ihrer mangelnden Kompatibilität zur Demokratie. Denn überall dort, wo der Islam herrscht, hat die Scharia das Sagen. Wer jedoch in einer freien, westlichen Welt aufgewachsen ist, versteht nicht, dass es in anderen Ländern nicht so aussieht. Immerhin sind wir – 500 Jahre nach Luther – säkularisiert und die Kirche meldet sich manchmal zu Wort, aber niemand nimmt diese Predigten ernst.

Andererseits ist es eine Mischung aus Taqiyya und Naivität seitens der muslimischen Vertreter und Glaubensanhänger. Wenn ein Iman vor die Kamera tritt und beteuert, dieser Anschlag habe nichts mit dem Islam zu tun, wie kann er da nicht die Wahrheit sagen? Weil der Koran ihm erlaubt, in dieser Hinsicht zu lügen. Natürlich wird er nicht sagen, die Terroristen handelten so, wie das heilige Buch es verlangt, weil die Menschen dann aufhorchen würden. Wenn ein (gemäßigter) Iman und ein IS-Anhänger diskutieren würden, wer nach dem Koran trachtet und wer nicht, dann würde der Iman verlieren bzw. dem Radikalen letztendlich zustimmen (müssen). Mohammed bildlich darzustellen ist nun mal verboten. Außerdem muss der Dschihad so lange geführt werden, bis alle Ungläubigen tot sind.

Das ist eben die Krux der Geschichte. Wer den Koran kennt und wörtlich nimmt, der kann nur die Durchsetzung der Scharia fordern. Dies ist gleichzeitig die Antwort darauf, warum der Iman zustimmen muss. Weil er sonst als Ungläubiger gilt und nur den Tod verdient. Und deshalb sterben auch jeden Tag Muslime durch die Hand anderer Muslime, weil sie die Demokratie akzeptieren und nicht die Scharia. Nach dem Motto: entweder du bist für uns oder du bist gegen uns. Die meisten Muslime in der westlichen Welt kennen den Koran nicht, genau so wie die meisten Christen die Bibel nicht kennen. Daher hört man immer von den Mohammedanern, das Töten von (ungläubigen) Menschen sei nicht Teil ihres Glaubens. Ach ja? Dann LIES!

Dass die meisten Moslems friedlich unter uns leben, ist kein Verdienst ihrer Religion! Bzw. genau an diesem Punkt könnte man sagen: die Akzeptanz von Demokratie hat nichts mit dem Islam zu tun! Dies ist eine Leistung des Abendlandes, das sich bereits seit Jahrhunderten kritisch mit Kirche, Gewalt, Recht und Unrecht auseinandersetzt. Dem Islam fehlt es komplett an einer differenzierten Auseinandersetzung mit den eigenen Macken. Die Menschen aus dem Orient leben hier und akzeptieren unsere Werte einerseits, weil sie Gefallen an ihnen finden und andererseits, weil sie Humanität besitzen. Sie verabscheuen Gewalt wie jeder andere auch. Es ist nicht jedermanns Sache, einen anderen Menschen zu köpfen. Aber diese Denkweise ist ebenfalls ein Erfolg von Aufklärung und Rechtsstaatlichkeit – diese Normen sind Fehlanzeige in vom Islam geprägten Ländern, da wird einem Dieb halt die Hand abgehackt oder Homosexuelle werden aufgehängt. Und genau das ist es, was der Koran bzw. die Scharia fordert. Wer das Gegenteil behauptet, der lügt oder kennt sein Religionsbuch einfach nicht – daher hören wird immer wieder, dies und das habe nichts mit dem Islam zu tun.