Das (Alb-)Traumschiff von Hamburg-Harburg

imageTrotz zahlreicher Proteste wird der Bezirk Harburg nicht schleichend, sondern mit rasender Geschwindigkeit vom Hamburger Senat zum größten Männerwohnheim Deutschlands transformiert. Und die dort angesiedelten Männer sind nicht etwa deutsche Obdachlose, wie man bei dem Begriff Männerwohnheim vielleicht zunächst denken mag, sondern junge Männer, vornehmlich aus bei den Deutschen beliebten Urlaubsländern Nordafrikas und anderen Staaten, in denen der Islam das Leben bestimmt.

(Von Hinnerk Grote)

Ein ganz besonderes Schurkenstück erlaubt sich der SPD-Senat derzeit im Harburger Binnenhafen mit dem Asylantenschiff „Transit“. Den mit sogenannten „Flüchtlingen“ ohnehin schon überbelasteten Harburgern wurde zunächst vorgegauckelt, auf dem Wohnschiff in bester Lage und in unmittelbarer Nähe zu anderen Aufnahmeeinrichtungen würden Flüchtlingsfamilien untergebracht. Doch nun kommt alles anders. Das Onlinemagazin „harburg-aktuell“ berichtet:

Rund zwei Wochen vor dem Einzug der ersten Flüchtlinge auf dem Wohnschiff ist die Katze aus dem Sack. Die „Transit“ wird ein „Männerwohnheim“.

Nicht hauptsächlich Familien, sondern alleinstehende Männer werden, so die Ansage von Mitarbeitern, zunächst auf dem Wohnschiff untergebracht. Bislang war verbreitet worden, dass es vor allem Familien sein sollten, die auf dem angeblich extra für deren Bedürfnisse umgebauten Schiff in den kommenden fünf bis zehn Jahren leben sollen.

Es wirkt wie ein großes Täuschungsmanöver. Von Anfang an suggerierten die Behörden, dass es vor allem Familien sein werden, mit denen die 224 Wohnplätze belegt werden. Am Mittwoch hörten der Unterstützerkreis eine ganz andere Version. Die drei Mitarbeiter, die auf der „Transit“ arbeiten, erklärten, dass hauptsächlich alleinstehende Männer einziehen werden. Genaue Zahlen gab es nicht. Ob überhaupt Familien kommen werden, darf bezweifelt werden.

Die Unterstützer aus dem Umfeld werden umplanen müssen. Bislang hatte man ein Willkommensprogramm ausgearbeitet, das stark auf Familie zugeschnitten war. neben Führungen, die dazu dienen die neue Umgebung kennenzulernen und Deutschkurse stehen Häkeln, Kochen, Malkurse und Puppentheater stehen bislang auf dem Programm. „Wir sind nicht nur auf das Wohnschiff hin ausgerichtet“, sagt Henry C. Brinker, Geschäftsführer des Speichers am Kaufhauskanal. Die Angebote dort wären von Anfang an auf die Bewohner aller Flüchtlingsstandorte in Harburg ausgerichtet gewesen. Davon sind die 224 Plätze auf dem Wohnschiff nur ein kleiner Teil. Allein im Stadtteil Harburg werden nach der Realisierung des bislang angekündigten Maßnahmen über 2000 Flüchtlinge in Unterkünften leben. Man freue sich darauf die neuen Bewohner des Wohnschiffes „besuchen zu dürfen“. Man werde selbstverständlich auch ihnen Angebote machen. Dann liege es in der Hand der Migranten die angebote anzunehmen. „Intergration ist ja keine Einbahnstraße“, sagt Brinker.

Da werden Brinker und seine Asylbetrügerlobby jetzt wohl umdenken müssen, denn den jungen Männern dürfte kaum an Häkelkursen und Puppentheater gelegen sein. Und ebenso wenig ist den Harburgern an dieser neuen Nachbarschaft gelegen. Völlig unverständlich ist ihnen, wie sich der Senat über ihre Interessen hinwegsetzt und Harburg mehr und mehr zu einem Problembezirk verkommen lässt.

Karina Weber, AfD-Kandidatin für die am 15. Februar anstehende Bürgerschaftswahl, äußerte sich gegenüber PI:

„Die Harburger sind leider bereits über Gebühr mit richtigen Flüchtlingen belastet und die Vermutung, dass diese jungen afrikanischen Männer nur Wirtschaftsflüchtlinge sind, drängt sich auf. Denn Menschen flüchten normalerweise zusammen mit ihren Familien vor der eskalierenden Gewalt um sie herum nach Europa. Dann greift richtigerweise das Recht auf Asyl – normalerweise dort, wo sie anlanden. Wirtschaftsflüchtlinge jedoch haben kein Recht auf Asyl. Und ob Gutmenschen, die Flüchtlingsfamilien aus Afrika auf dem Wohnschiff mit Puppentheater beglücken wollten, nun mangels afrikanischer Familien adäquate Veranstaltungen für die Gruppe junger Männer aus Afrika organisieren werden und das dauerhaft, darf bezweifelt werden. Es ist zu befürchten, dass der Hamburger Senat diese jungen Männer einfach zu den 600.000 bereits abgelehnten Asylbewerbern, die weiterhin in Deutschland weilen, hinzuaddiert und dann flugs wieder zum Tagesgeschäft übergeht. Aus den Augen, aus dem Sinn. Die Harburger müssen die Suppe für die gescheiterte Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und des Hamburger Senats wieder einmal allein auslöffeln.“

Doch nicht nur das Asylschiff bereitet Probleme, auch die nahegelegene Wohnunterkunft Lewenwerder platzt aus allen Nähten und soll jetzt um 198 Plätze erweitert werden. Wohl auch für junge Männer aus dem Morgenland. Hierzu findet am Mittwoch, dem 4. Februar ab 18 Uhr eine Bürgerinformation statt im Hörsaal des Elbcampus, Zum Handwerkszentrum 1, in HH-Harburg. Teilnehmen werden Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und ein Vertreter der Sozialbehörde. Auch Karina Weber wird sich diesen Termin nicht entgehen lassen.