Mehrheit der Deutschen lehnt Zuwanderung ab

einwanderungEntgegen den Bemühungen und der Manipulation seitens Politik, Kirchen und Medien, stehen die Deutschen der Einwanderung in absoluter Mehrheit ablehnend entgegen. 61 Prozent der Deutschen wollen, laut einer von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Umfrage, keine Einwanderung aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland. 81 Prozent fordern eine effektivere Bekämpfung der illegalen Einwanderung. Der Einwanderung aus EU-Ländern stehen ebenfalls 50 Prozent nicht positiv gegenüber.

Einwanderung wichtigstes Thema

Einwanderung ist für die Deutschen noch vor der wirtschaftlichen Lage und der Arbeitslosigkeit das wichtigste Thema. „Das Thema Migration ist brisanter geworden und hat die Mitte der Gesellschaft erreicht“, sagte Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland. Im gestern veröffentlichten „Eurobarometer“ geben 37 Prozent der befragten Deutschen an, dass Migration die größte Herausforderung für die EU und für Deutschland ist. Nur in Großbritannien (38 Prozent) und in Malta (57 Prozent) sind die Werte höher.

EU will „mehr für Flüchtlinge machen“

Und was für Schlüsse zieht die EU aus diesen Umfragewerten? Bessere Integration von Zuwanderern aus Drittländern sei eine gemeinsame Aufgabe. Auch der Schutz von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer in die EU kommen, müsse verbessert werden. „Hier sollten wir mehr machen“, sagte Kühnel zu der als unzureichend kritisierten EU-Mission Triton. „Jede neue Katastrophe führt uns vor Augen, dass wir noch mehr machen sollten.“ Dass die EU schon in der Vergangenheit in die falsche Richtung marschierte, zeigte ein fatales Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von Juli letzten Jahres. Das Urteil kippte den Sprachnachweis für den Nachzug türkischer Bürger nach Deutschland. Die Richter argumentierten, die geltende Regelung verstoße gegen Vereinbarungen mit der EU, wonach die Niederlassung für Türken in der EU nicht erschwert werden dürfe.

Zweitwichtigstes Thema: Finanzielle Situation der EU-Mitgliedstaaten

Die Deutschen nennen die Lage der öffentlichen Finanzen der Mitgliedstaaten (36 Prozent) als zweitwichtigstes Problem in Europa, was heißt, dass es die Deutschen satt haben Zahlmeister innerhalb der EU zu sein. Der Einführung gemeinsamer Staatsanleihen der Länder der Eurozone, den so genannten Eurobonds, stehen auch nur 18 Prozent der Deutschen positiv gegenüber.

EU wird nur von einer Minderheit positiv gesehen

38 Prozent der Deutschen und 39 Prozent der Europäer haben ein positives Bild von der Europäischen Union. Auch wenn im Vergleich zur letzten Umfrage vom Frühjahr 2014 mehr Deutsche (+4%) und Europäer (+2 %) angeblich mehr Vertrauen zur Europäischen Union signalisieren, heißt das aber dennoch, dass die Mehrheit der Deutschen und der Europäer, die EU nicht positiv bewerten. Ähnlich niedrig die Zustimmung zur EU-Kommission, der nur 36 Prozent der Deutschen und 38 Prozent der Europäer ihr Vertrauen schenken. Wenn man dann noch dieser von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Umfrage mit der gebührenden Skepsis begegnet – „Traue nur einer Statistik, die du selber gefälscht hast“, sagt der Volksmund – muss man selbst dieser für die EU schon wenig schmeichelhaften Umfragewerte, noch das ein oder andere Fragezeichen hinzufügen.

Die Umfrage für den vorliegenden Bericht wurde zwischen dem 8. und 17. November 2014 in den 28 Mitgliedstaaten der EU, den fünf Kandidatenländern Türkei, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Island, Serbien und Montenegro sowie der türkisch-zypriotischen Gemeinschaft durchgeführt.

Kommentar:

61 Prozent der Bevölkerung (obwohl in der Umfrage auch Personen mit Migrationshintergrund befragt wurden) haben sich gegen eine Einwanderung von außerhalb der EU ausgesprochen. 81 Prozent fordern eine effektivere Bekämpfung der illegalen Einwanderung. Alles Positionen, die seit Monaten auf die Straßen getragen werden. PEGIDA und deren Ableger in ganz Europa fordern Volkes Wille! Wer will, dass sich was ändert, macht mit oder macht weiter. Wenn sich etwas ändern soll, dann nur durch das Volk! Wir sind das Volk!