Bocholt: Illegale besetzen Schulgebäude

bocholtDer Stadt Bocholt wurden vor kurzem mal wieder 70 neue „Flüchtlinge“ zugewiesen. Die bisherige Notunterkunft in der Turnhalle reichte aber nur für 39 Personen. Diese werden jetzt in die Flüchtlingsunterkunft Bad Salzuflen verlegt und die 70 neuen Asylbetrüger ziehen in die Norbertschule ein, die zurzeit Heimat des Weiterbildungskollegs ist. Die Illegalen haben bereits Asylanträge beim Bundesamt stellen lassen und sind gesundheitlich untersucht worden. Vermutlich handelt es sich um Personen aus dem Kosovo. Die genauen Zusammensetzungen (Familie, Einzelpersonen) und die Nationalitäten werden der Stadt Bocholt vermutlich erst kurz vor Eintreffen in Bocholt mitgeteilt. Die Stadt Bocholt „wird mit diesem Schritt die Bedingungen für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge verbessern.“

(Von Verena B., Bonn)

Der Umzug von der Turnhalle in die Schule fand am Donnerstag, unmittelbar nach Abreise der bislang dort untergebrachten Flüchtlinge, statt. Mitarbeiter der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt richteten unter Mithilfe der Feuerwehr und weiterer Kräfte die Räume entsprechend her. Insgesamt stehen sechs Klassenräume, vier kleinere und ein mittelgroßer Raum für die Unterbringung und anderweitige Nutzungen (Spiel-, Untersuchungszimmer o.ä.) zur Verfügung. Die Turnhalle wird weiterhin als Aufenthalts- und Essensraum genutzt und steht für Sportkurse bis auf weiteres nicht zur Verfügung.

Schulleiter Reinhard Schmalz (Foto oben r.) fühlt sich vor vollendete Tatsachen gestellt. Jetzt müssen sich also „Flüchtlinge“ und Schüler den Platz teilen. Herr Schmalz sollte kein Wutbürger werden, sondern positiv denken: Da die Kosovaren gebildete Menschen sind, die wir unbedingt als Fachkräfte brauchen, werden sie sicher in kürzester Zeit Deutsch gelernt haben und können dann am Physikunterricht des Weiterbildungskollegs teilnehmen, um sich als künftige Nobelpreisträger zu qualifizieren.

Video des Bocholter-Borkener Volksblatts:

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