Steinhöring: SEK-Einsatz in Illegalenunterkunft

bayern_asyl3„Bewaffneter Angriff im Asylbewerberheim in Bayern!“, titelt news.de und schreibt weiter: Schon wieder gab es einen Angriff auf ein Asylbewerberheim. Dieses Mal im oberbayrischen Steinhörig! Die Polizei rückte an, die Bundesstraße musste gesperrt werden und trotz allem Bemühen wurden mehrere Menschen verletzt. Wer diese richtunggebende Einleitung liest denkt wohl erst einmal, so wie es vermutlich gewollt ist, es habe ein (rechter) Angriff von Außen auf Illegale stattgefunden. Mitnichten der „Attentäter“ war ein stockbetrunkener Bewohner des Heimes aus Eritrea, der offenbar absolut wildwütig durchs Haus tobte und einen Großeinsatz der Sicherheits- und Rettungskräfte auslöste.

(Von L.S.Gabriel)

Der betrunkene Asylforderer rannte offenbar mit einem Messer durch die Unterkunft und warf völlig hysterisch Gegenstände aus einem der Fenster auf die Bundesstraße 304, die dann auch sofort nach Eintreffen der Polizei für den Verkehr gesperrt wurde. Die 27 anderen Bewohner wurden evakuiert, manche spektakulär durch einen Sprung aus dem Fenster in ein Feuerwehr-Sprungtuch. Währenddessen warf der aggressive Eritreer Gegenstände auf die Einsatzkräfte und verletze dabei einen Polizisten. Das SEK musste anrücken.

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Im Polizeibericht ist zu lesen:

Nachdem sich der nach wie vor mit einem Messer bewaffnete Mann in einem Raum im 2. Stock verbarrikadiert hatte und Kontaktaufnahmeversuche scheiterten, war eine Spezialeinheit der Polizei alarmiert worden. Gegen 03:00 Uhr kletterte der Mann schließlich aus dem Fenster und hangelte sich an der Dachrinne entlang. Von dort stürzte er auf ein Vordach des Gebäudes, wo er von Beamten der Spezialeinheit festgenommen wurde. Dabei konnte das Messer sichergestellt werden. Bei der Bergung des Täters zogen sich zwei Beamte der Spezialeinheit leichte Verletzungen zu.

Durch den Sturz hatte sich der 25-jährige Asylbewerber aus Eritrea ebenfalls verletzt und musste deshalb zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Aufgrund deutlicher Anzeichen für Alkoholeinfluss bei dem 25-Jährigen wurde eine Blutentnahme zur Feststellung seiner Alkoholbeeinflussung durchgeführt.

Gegen 03:30 Uhr konnte die Verkehrssperrung der B 304 aufgehoben werden und anschließend die Bewohner der Unterkunft in ihre Wohnräume zurückkehren. Gegen den 25-Jährigen wird nun u. a. wegen Gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.

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Polizei-, SEK-, Feuerwehr- und Notarzteinsatz, ein verwüstetes Stockwerk mit zerstörten Betten, eingeschlagenen Fensterscheiben und aus der Verankerung gerissenen Waschbecken – wieder einmal ein riesen Bohei, mit einer über vier Stunden gesperrten Bundesstraße, drei verletzen Beamten und einem selbstverschuldeten Krankenhausaufenthalt einer sich illegal in Deutschland aufhaltenden Person. Wenn man sich die Bilder des Hauses ansieht, kann es wohl nicht an der „mangelnden Willkommenskultur“ und einer vielfach völlig unbegründet angeprangerten „katastrophalen Unterbringung“ liegen.

Abgelegt unter: Vom deutschen Steuerzahler finanzierte „kulturelle Vielfalt“.