Stuttgart: 900 Invasoren ins Bürgerhospital

stuttgart_buergerspital0Stuttgart bricht fast täglich Rekorde – zur Zeit leider nur negative. Berichteten wir erst gestern über die bevorstehende Ankunft von 500 Asylforderern in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle, so erreicht uns schon heute eine weitere Hiobsbotschaft. 900 statt der ursprünglich angekündigten 650 „Flüchtlinge“ sollen in das 8-stöckige Gebäude eines Klinikbaus einziehen, 113 pro Stockwerk.

Das zentral gelegene und bisher älteste Krankenhaus Stuttgarts, das „Bürgerhospital“, wäre damit dann das größte „Flüchtlings“-Heim in der Südwest-Metropole. Außerdem wohnen in drei umliegenden Gebäuden bereits 220 weitere Asylforderer. Erst vor einem Monat zog das Krankenhaus mit den meisten Abteilungen an andere Standorte der Stadt. Allein die Stationen der Psychiatrie und psychosomatischen Medizin werden erst Ende 2015 das Bürgerhospital vollständig verlassen haben.

„Stuttgarter Weg“ gescheitert

Jetzt heult die Stuttgarter links-grüne Stadtregierung über die Abkehr vom „Stuttgarter Weg“. Dieser sah ursprünglich vor die „Neubürger“ über die Stadt zu verteilen und in möglichst kleinen Einheiten unterzubringen. Dafür hat der Gemeinderat erst kürzlich die vierte Tranche von Systembauten genehmigt; eine fünfte steht an. Auf die Idee, dass das Boot voll sein könnte ist bisher keiner der links-grünen Ideologen und auch innerhalb der oppositionellen CDU und FDP, niemand gekommen. Leider halten sich zur Zeit auch andere politische Alternativen damit zurück endlich laut „Stopp“ zu rufen oder werden von den Medien totgeschwiegen.

Eltern sehen ihre Kinder durch „traumatisierte Flüchtlinge“ gefährdet

Die Stuttgarter Zeitung schreibt:

[..] Gegenüber dem nun als Flüchtlingsunterkunft geplanten Hauptgebäude betreibt das Klinikum eine Betriebs-Kita mit 55 Kindern. Wer eintreten will, muss erst klingeln, das Freigelände ist umzäunt und mit einem Sichtschutz versehen. Ob das reiche, wenn ein traumatisierter Flüchtling in seiner Verzweiflung eine Geiselnahme plane?, fragt ein Vater zweier Kita-Kinder. Es gebe auch Erzieherinnen, denen nicht wohl sein wird, im Winter morgens um sechs Uhr den Park zu durchqueren. [..]

Der Elternbeirat der Ganztageseinrichtung will sich mit der städtischen Planung nicht abfinden, er sieht einen „erheblichen Nutzungskonflikt zwischen Flüchtlingsunterbringung und Kinderbetreuung“. In einem Brief an Krankenhausbürgermeister Werner Wölfle (Grüne) haben die Eltern ihrer „großen Sorge“ Ausdruck verliehen.

900 Flüchtlinge auf dem Gelände bedeuteten „ein enormes Konfliktpotenzial sowie ein erhebliches Risiko für Zwischenfälle“. Es wird aber betont, dass sich die Forderungen nicht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen richteten. Das Gelände sei aber künftig für eine Kita nicht mehr geeignet. [..]

Man fordere eine Zwischenlösung außerhalb des Hospitalgeländes. Diese sei „in einer Weise zu gestalten“, dass Mehrbelastungen vermieden würden. Zudem wird ein Sicherheitskonzept gefordert; zwei Kontrolleure seien zu wenig.

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Krankenhaus-Bürgermeister Wölfe (Grüne) über „Ton“ und „Forderungen“ der Eltern überrascht

Statt die Sorgen der Eltern und die katastrophale Lage anzugehen, beschwichtigt der grüne Verantwortliche mit Floskeln. Wölfle zeigte sich von der Selbstverständlichkeit, mit der die Eltern ihre Forderungen nach schnellen Alternativen formulierten, und vom Ton „überrascht“. Er spricht von einer „schwierige Lage“ in der man stecke und zeigt Arroganz als er davon spricht, dass viele Bürger den Ernst der Lage noch gar nicht verstanden hätten. Sein falscher Schluss: Es müssten in den nächsten Jahren womöglich tausende Einrichtungsplätze geschaffen werden.

Vor Ort ergibt sich ein den Umständen entsprechend katastrophales Gesamtbild. Im Umfeld des Klinikgebäudes vergammelt bereits die Substanz so mancher Gebäude.

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„Leben oder töten“

Direkt gegenüber der neuen Asyl-Massenunterkunft kann man an einer Häuserwand lesen: „Leben oder töten“. Eine Schmiererei dessen Inhalt als ein Signal und als Warnung verstanden werden muss.

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Beim Übertritt der Heilbronner Straße durchschreitet man Welten.

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Welche Welten in Zukunft aufeinander prallen werden, kann jeder der Augen hat, schon jetzt erkennen. Direkt gegenüber der neu importierten „Dritten Welt“ entsteht ein Luxuswohnhochhaus im „Europaviertel“. Daneben der ebenfalls neue Konsumtempel „Milaneo“.

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Hier das Gebäude für die Okkupanten, in voller Länge und von der Seite aufgenommen. Mit den neuen Bewohnern wird Stuttgart bald noch viel bunter als es ohnehin schon ist. So bunt, dass hoffentlich viele erkennen werden, dass es ihnen mittlerweile zu bunt ist. Stuttgart bekommt ein Ghetto und das mitten in der Stadt.

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Es reicht und das schon lange

Vergessen ist auch längst, dass auf dem Gelände eigentlich neue Wohnungen gebaut und das unter Denkmalschutz stehende Hauptgebäude für Studenten oder Senioren-Wohngemeinschaften hergerichtet werden sollte. Ursprünglich waren auf dem gesamten Gelände sogar über 600 Wohnungen geplant. Aber diese Maßnahmen wären ja nur der unter der massiven Stuttgarter Wohnungsnot leidenden angestammten Bevölkerung zugute gekommen. Die eigentlichen Pläne sind bis auf unbestimmte Zeit in den Schubladen verschwunden, weil jetzt erst einmal die neuen „Heiligen“ den Platz belegen und einziehen dürfen. Zur Freude der Politkaste und zum Leid der ursprünglichen Bevölkerung. Also alles wie gehabt. Zeit, dass sich etwas ändert.