Vater des toten „Flüchtlings“-Kindes lebte in Türkei und wollte für neue Zähne nach Europa

Abdullah Kurdi (Foto), der Vater des kleinen ertrunkenen syrischen Kindes Aylan (PI berichtete), lebte offensichtlich schon seit drei Jahren mit seiner Familie in der Türkei und soll dort auch einen Job gehabt haben. Er brauchte aber jetzt neue Zähne, die ihn 14.000 Euro gekostet hätten. Daher wollte er von der sicheren Türkei aus nach Europa, um sie sich dort – vermutlich in Deutschland – vollkasko bezahlen zu lassen. Abdullah Kurdi habe einer Schlepperbande 4000 Euro gegeben, um ihn und seine Familie mit einem Boot nach Griechenland zu bringen. Das Boot kenterte, seine Frau und die beiden Kinder ertranken, er wurde von der Küstenwache gerettet.

(Von Michael Stürzenberger)

Abdullah Kurdi soll als einziger in der Familie eine Rettungsweste getragen haben. MMnews berichtet:

Demnach ist die Familie bereits 2012 aus Syrien geflohen und lebte seitdem in der Türkei. Dort soll der Vater des toten Jungen sogar einen Job gehabt haben. Da er aber neue Zähne brauchte, wurde einer Schlepperbande 4000 Euro gezahlt, um ihn und seine Familie mit einem Boot nach Griechenland zu bringen. Der Plan war, sich in Europa neue Zähne implantieren zu lassen – und natürlich auch eine bessere Zukunft zu haben.

Das erzählte die Schwester des Mannes unter Tränen einem kanadischen Fernsehsender. Die Schwester sei nicht in der Lage gewesen, ihrem Bruder weiter finanziell zu unterstützen und auch die Zahnbehandlung zu bezahlen, die 14.000 Euro kosten sollte. Darauf hin wurde der Plan geschmiedet, per Schlepper und Boot nach Europa zu fliehen, um sich dort der Zahnbehandlung zu unterziehen und sich ein neues Gebiß machen zu lassen. Der Mann hatte nach Aussagen der Schwester alle Zähne verloren.

Auf der Überfahrt kenterte das Boot. Die Mutter und die beiden Kinder ertranken. Der Vater wurde später von der Küstenwache gerettet.

Sky News veröffentlichte das Interview mit der Schwester des syrischen Vaters, die die ganze verlogene „Flüchtlings“-Geschichte korrigiert:

Es scheint sich offensichtlich nicht nur um einen zahn-, sondern auch einen gewissenlosen Vater zu handeln, wie der Artikel von MMnews aufzeigt.