Prof. will Arabischpflicht an deutschen Schulen

arabischunterrichtDer frühere Rektor der Universität Regensburg und derzeitige Präsident einer Hamburger Privat-Uni, Prof. Thomas Strothotte (kl. Foto), fordert, an deutschen Schulen müsse künftig Arabisch als mit Deutsch gleichberechtigte und bis zum Abitur verpflichtende Unterrichtssprache eingeführt werden. Hier geht es nicht etwa um ein Schulfach, sondern darum, dass deutsche Kinder zweisprachig werden sollen. Also sozusagen eine Vorbereitung auf eine möglicherweise kommende neue Amtssprache in Deutschland.

Der im Universitätsbereich nicht unumstrittene Kanadier lebt seit 1985 in Deutschland und wechselte mehrfach eher unfreiwillig die Hochschulen. Nach etwa zwei Jahren als Rektor der Universität Rostock, wo er in der Hauptsache durch Kürzungsmaßnahmen zugunsten eigener „Projekte“ auffiel, legte man ihm 2008 einen Rücktritt nahe. Auch an der Uni Regensburg waren einige sehr erleichtert, als es für ihn nach vier Jahren als Rektor keine weitere Amtszeit gab. In Regenburg hatte er sich nicht nur für den Islamunterricht eingesetzt, sondern auch den Moslem Mahmoud Al-Khatib, ehem. persönlicher Berater des Münchner Ex-OB Christian Ude (SPD), nach seiner Absetzung als Personalchef tatkräftig unterstützt.

Jetzt wird es offenbar wieder Zeit für ihn, sich in Deutschland unbeliebt zu machen. Im Zusammenhang mit der Einwanderung arabischer/moslemischer Bereicherer nach Deutschland hört man von ihm so aussagekräftige Worte wie „Transformationsprozess“. Es geht also um eine totale Umformung und Verwandlung unserer Gesellschaft. Wohl um das zu beschleunigen, sollten nicht nur arabische Kinder an deutschen Schulen Deutsch lernen, sondern es müssten alle deutschen Kinder in gleichem Maß verpflichtend Arabisch lernen. Das würde ihnen, so Strothotte, den „Zugang zur arabischen Welt“ ermöglichen. Und Deutschland würde damit endlich anerkennen, „ein Einwanderungsland und eine mehrsprachige Gesellschaft zu sein“. Er schwadroniert etwas von einem „tiefgreifenden Wandlungsprozess des Nahen Ostens“, den er kommen sehe, und auf den unsere Kinder vorbereitet sein müssten.

Meinen wird er wohl eher, dass die kommenden Generationen in Deutschland sich schon einmal auf die neuen Herren im Land einzustellen hätten. Vermutlich sieht er diese Entwicklung als unumstößlich oder gar „alternativlos“. Dazu kann man nur sagen: Noch sind wir da und der Widerstand wächst! (lsg)

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Kühne Logistics University
Großer Grasbrook 17, 20457 Hamburg
Präsident: Prof. Thomas Strothotte
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