Berg.-Gladbach: Asylerpresser im Hungerstreik

katterbachUnd schon wieder inszeniert eine Gruppe „dankbarer Schutzsuchender“ ein Drama in Sachen Erpressung des deutschen Staates. Die Behörden arbeiten den rund 60 Illegalen in Bergisch Gladbach-Katterbach (NRW) nicht schnell genug, deshalb sind sie in den Hungerstreik getreten. Das allein wäre ja mittlerweile kaum noch eine Meldung wert, setzen sich doch täglich irgendwo in Germoney Invasoren in dieser oder ähnlicher Form in Szene. Was allerdings festzuhalten ist, ist die Dreistigkeit, mit der die Erpresser ihre Tat begründen. „Wir sind nicht hierhergekommen, um Geld oder Essen zu bekommen, sondern um zu arbeiten“, sagt einer der angeblichen Syrer. „Ich verliere einfach nur Zeit“, klagt ein anderer. Sie wollen eine Wohnung, einen Job und studieren, so der Tenor.

Am Montag veranstalten die Männer aus Syrien, dem Irak, dem Iran, Ägypten, Algerien und Eritrea einen Protestmarsch in die Stadt und wenn nichts passiert, werden sie auch auf Flüssigkeit verzichten, um den Druck zu erhöhen.

In NRW beträgt die durchschnittliche Verfahrensdauer sieben bis acht Monate. Hungern werde keine Auswirkung auf das Verfahren haben, wird seitens des BAMF mitgeteilt. Das war auch nicht zu erwarten, was allerdings Auswirkungen haben sollte, sind Aussagen, die mehr als nur darauf hindeuten, dass es sich hier um keine Flüchtlinge, sondern schlicht und ergreifend um Wirtschaftsmigranten handelt.

Einer der Asylerpresser musste schon mit Magenkrämpfen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kosten für diese mutwillig verursachte Behandlung trägt ebenso wie alle anderen der deutsche Steuerzahler. (lsg)