Köln: Schwestern müssen Asylanten weichen

Krankenschwestern der Klinik Köln-Merheim mit dem früheren Kölner OB Norbert BurgerImmer wieder Köln: Im früheren städtischen Schwesternwohnheim der Klinik Köln-Merheim ist jetzt Kofferpacken angesagt. Bis Mitte Juni müssen langgediente Krankenschwestern (hier mit dem früheren Kölner OB Norbert Burger) ihre gut gepflegten Zimmer in der 7. Etage für Asylbewerber räumen, um dann selbst in der völlig herunter gekommenen 1. Etage Ersatzzimmer beziehen zu „dürfen“, die gerade eben noch mittels Kammerjäger von Ungeziefer frei gemacht wurden und bisher als Bügelzimmer und Ähnliches gedient hatten. Zuvor waren bereits einige andere Etagen schrittweise vom städtischen Klinikpersonal gegen deren Willen „freigezogen“ worden, um dort Kulturbereicherern aus anderen Kontinenten unterzubringen.

Die teils renovierungsbedürftigen Zimmer wurden extra für die Asylbewerber aufwendig saniert. Was für Krankenschwestern jahrelang gut genug war, war eben nicht ausreichend für die Fachkräfte der Zukunft. Von dem neuerlichen Skandal im Schwesternwohnheim berichtet bemerkenswerter Weise nicht etwa die Kölner Lügenpresse, sondern die Bürgerbewegung Pro Köln mit einer ausführlichen Bildreportage.

Die angeblich so „fremdenfeindliche“ Bürgerbewegung weiß dabei auch von folgendem Detail zu berichten:

Bezeichnend ist übrigens, dass es sich bei den verbliebenen Krankenschwestern, die PRO KÖLN um Hilfe gebeten haben, ausnahmslos um Frauen mit Migrationshintergrund handelt. Diese gut integrierten Frauen sind vor vielen Jahren aus Polen, Portugal und anderen Ländern zu uns gekommen, haben unsere Kranken gepflegt und werden jetzt so dafür “belohnt”.

So hat vor 23 Jahren die Stadt Köln zum Beispiel in unserer polnischen Partnerstadt Kattowitz 16 Krankenschwestern ausgewählt und sie zur Arbeit in den Kliniken der Stadt Köln eingeladen. Am 2. Juni 1993 kamen die Frauen hier in Köln an und wurden persönlich vom damaligen SPD-Oberbürgermeister Burger begrüßt.

Dieses Foto hat noch heute bei manchen der Damen einen stolzen Ehrenplatz in ihren Wohnungen, die sie wohl schon bald für ungebetene Eindringlinge aus fremden Kontinenten räumen müssen. Ausgerechnet in der Ägide der ersten weiblichen Amtsnachfolgerin von Burger sollen nun zwei dieser Frauen, die 23 Jahre lang für die Stadt Köln in den Kliniken geschuftet haben, einfach mir-nichts-dir-nichts zum 14. Juni aus ihren Zimmern geschmissen werden.

Schon in den vergangenen Jahren, seit das lukrative Geschäft mit dem Bereitstellen von Zimmern für zumeist junge männliche “Flüchtlinge” Fahrt aufgenommen hat, haben immer wieder Betroffene versucht, über den Beschwerdeausschuss der Stadt Köln diesen Zuständen Einhalt zu gebieten. Doch Verwaltung und Altparteien haben bis heute keiner dieser Beschwerden abgeholfen. Im Jahr 2013 hat es eine Anwohnerin gerade einmal mit einem Artikel über die hygienischen Zustände im Haus in die Kölner Presse geschafft. Seither hört man auch von der hiesigen Lücken-Presse keinen einzigen Laut mehr über diesen Skandal.

Es interessiert die ach so moralische Kölner Lügen- bzw. Lückenpresse nicht, dass z.B. einer Krankenschwester, die aus Mosambik stammt, nun das Bügelzimmer im Erdgeschoss als neues Domizil zur Verfügung stehen soll. “Standesgemäß” mit einem Eisengitter vor dem Fenster und einen Abfluss im Boden, aus dem es erbärmlich stinkt (…)

Für die Bewohner der Etage wird das Bügelzimmer bzw. die Wäschespinne mal eben in die Küche gestellt. Wie würden Gutmenschen wie Volker “Crystal” Beck, Imam Woelki oder die (schein)heilige Scho-Antwerpes mit Begriffen wie “menschenunwürdig” und “menschenverachtend” um sich werfen, wenn so eine Unterbringung für Asylanten vorgesehen wäre! Zur Erinnerung: Noch heute konnte im ehemaligen 4-Sterne-Bonotel in Marienburg kein einziger Asylbewerber untergebracht werden, weil die Verwaltung unter anderem unhygienische Teppichböden beanstandet hatte (…)

Dass es die jungen, männlichen Neubewohner aus Afrika oder dem Nahen Osten nicht immer brav auf ihren Zimmern hält, ist nicht erst seit den Sylvester-Exzessen auf der Domplatte bekannt. Auch im Eingangsbereich des Wohnheimes in Merheim lungern diese Herrschaften bereits vormittags mit ihren Handys herum und lassen so manches als Müll liegen. Eine schwarzafrikanische Krankenschwester aus dem Erdgeschoss meinte dazu gegenüber PRO KÖLN, dass sie sich schon gar nicht mehr alleine auf die Toilette traue.

Über die gleichsam traurigen wie empörenden Zustände zieht Pro Köln folgende Bilanz:

Wir haben mittlerweile eine inländerfeindliche, frauenfeindliche, bigotte und heuchlerische Zweiklassengesellschaft in Köln, in der ungebetene Eindringlinge als neue Heilige verehrt und selbst kriminelle, kraftstrotzende junge Männer zu “Schutzbedürftigen” erklärt werden. Und wer diesen wahnsinnigen Tanz um das neuzeitliche goldene Kalb kritisiert, wird dann noch von Altparteien und Lügenpresse zum Menschenfeind erklärt.