Führen Senioren Deutschland in den Abgrund?

senioren_wahlEine sehr provokante These. Dennoch entbehrt sie nicht einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Zweifellos entwickelt sich die Alterspyramide im bunten deutschen Lande seit etwa 2010 im oberen Bereich zunehmend flacher, d.h. wir haben zwischenzeitlich sehr viel mehr „ältere Semesters“ unter unseren Mitbürgern, als noch vor einigen Jahren. Da diese oftmals noch eine andere Art der gesellschaftlichen Sozialisation erfahren haben, weisen sie eine überdurchschnittlich hohe Disziplin bei der Wahlbeteiligung auf und stellen dabei aktuell fast 34 Prozent aller Wahlberechtigten.

(Von Cantaloop)

Sie wuchsen ohne die allgegenwärtigen elektronisch-digitalen Kommunikationsmittel auf und sind es demzufolge noch gewohnt, sich auf traditionelle Art und Weise – sprich aus TV, Radio, Büchern, oder auch der Tageszeitung informieren zu lassen.

Man hat im fortgeschrittenen Alter weitaus mehr Vertrauen in die Obrigkeit und Politik und glaubt häufiger an die natürlichen Regulative in Demokratie und Natur. Das ist evident. Dieser Sachverhalt trug auch in der Vergangenheit stets zur politischen Willensbildung dieser Generation bei und hat sich im Grunde in dieser Form auch bewährt. So weit, so gut – bis die Millenium-Jahre anbrachen und einem die Meldungen der üblichen Nachrichtendienstleister nicht mehr ganz so unvoreingenommen erschienen, wie zuvor. Eine Vielzahl der Medien begleitete die wechselnden Regierungen fortan immer sehr „wohlwollend“. Die einst so freie Presse mutierte zum „Hofberichterstatter“.

Und vor allem unsere ältere, teilweise unkritischere Generation wurde dadurch sehr geschickt mit auf die manipulative Reise genommen.

Ein klein wenig Altersstarrsinn, etwas Vergesslichkeit, gepaart mit dem schleichenden Verlust der selbstreflexiven Kräfte und dies oftmals noch einhergehend mit dem „Besserwisser“- Credo; „so hat man es früher schon gemacht, so soll es auch in Zukunft sein“ hat so manch älteren Zeitgenossen zuverlässig davon abgehalten, sein Wahlkreuz bei „alternativen“ Parteien zu setzen.

So steht doch in der Bildzeitung, der TAZ und auch in der Zeit unisono, dass bei den „Blauen“ nur „Ewiggestrige“ und „Nazis“ verortet sind. Und mit denen will man natürlich nichts zu tun haben. Das wissen wir besser! Also wird trotz aller Unzulänglichkeiten eben wieder die CDU oder SPD gewählt. So wie die Bündnis-Grünen ihre Stammwählerschaft aus blind ergebenen Beamten, kadavergehorsamen Lehrern plus ein paar grau gewordenen Alt-68er Revoluzzern und deren Nachwuchs generieren – so zuverlässig wählt ein nicht zu unterschätzender Anteil unserer Prä-Internet-Generation, die in den 40er bis 50er Jahren und davor geboren wurden, ihre gewohnten Systemparteien. Und vor allem die Union profitiert von den ihnen treu ergebenen Rentnern, wie keine andere Partei.

Dies soll wohlgemerkt keinesfalls ein Pauschalurteil darstellen. Selbstverständlich gibt es reichlich aktive und gebildete „Senioren“, die durchaus in der Lage sind, sich vielschichtig zu informieren. Aber eben auch eine gewisse „kritische Masse“ an jenen Leichtgläubigen, die so schnell Opfer unserer raffinierten „Einheitspresse“ werden können und deren Meldungen oft unhinterfragt hinnehmen, weil es ja „so in der Zeitung stand“, bzw. „im Fernsehen“ kam. Sicherlich kennt jeder den einen oder anderen aus dem Verwandten/Bekanntenkreis, auf den das zutrifft.

Bei ARD und ZDF wird doch auch zumeist positiv über den zusammengerückten Altparteien-Block ohne faktische Opposition berichtet – nur vor den vermeintlich Rechten wird stets gewarnt. Alle anderen Gefahren fürs Land sind demnach vernachlässigbar. Nur die „bösen Rechten“ stellen ja laut den selbsternannten „Qualitäts-Medien“ immer noch, und vermutlich für alle Zeit, die größte Gefahr dar. Auf Basis dieser zutiefst dogmatischen und dennoch lückenhaften Informationen findet heutzutage die politische Willensbildung unserer „Best Ager“ statt. Und an den Schulen und Universitäten tragen die „sich durch die Institutionen geputschten“ linken Lehrer, Dozenten sowie deren willfährige Helfershelfer ihren Teil dazu bei, die nachfolgende, jüngere Generation analog zu indoktrinieren. Und das nicht ohne Erfolg, wie wir alle wissen.

Wer sich nicht unabhängig informieren kann, mag sehr leicht Opfer dieser perfiden Strategie unserer politischen „Elite“ und deren gleichgeschaltetem Presse-Appendix werden. Zumal es momentan vollkommen gleichgültig wäre, ob wir von CDU, SPD oder einem bevorstehenden „Bündnis“ aller Parteien inklusive der „Linken“ regiert würden. Oder von Claudia Roth als Kanzlerin. Im Ergebnis wären sie alle gleich. Deutschland in der Form, wie wir es als unsere geschätzte Heimat kennen, wird „abgewickelt“, verschwindet irgendwann – und der (politische) Islam wird in der Zukunft des Landes eine maßgebliche Rolle spielen.

Also, liebe Generation 60 plus-X; bitte informiert Euch vielfältig, seid vor allem kritischer gegenüber den Systemmedien und hinterfragt jene Dinge genauer, die Euch nicht so ganz koscher vorkommen. Sonst könnte das blinde Vertrauen an das vermeintlich „Gute“ und „Bewährte“ Euer (politisches) Vermächtnis und vor allem die Konsequenz des daraus resultierenden Wahlverhaltens für die nachfolgenden Generationen autochthoner Deutscher grausam sein. Wenn Ihr weiterhin wie bisher stur CDU und SPD wählt und kein Umdenkprozess stattfindet, dann ist unser Land verloren. Es bleibt dann am Ende nichts außer Chaos, Sozialismus, Überwachung und darüber hinaus: Islam satt.

Und auch wenn es Euch nicht mehr direkt betreffen sollte; das könnt ihr nicht wirklich wollen!