Künstler beziehen Stellung gegen die AfD

viscontisNachdem die Politik vor ein paar Wochen lautstark trommelte, man werde sich jetzt „inhaltlich“ mit der AfD auseinandersetzen, haben auch „Künstler“ ihren gesellschaftlichen Auftrag verspürt, dieses auf ihre spezifische Weise zu tun. Folgende Fragestellungen erachten die Maler von der Künstlergruppe „Viscontis“ in Frankfurt als vordringlich für die deutsche Politik der Gegenwart:

1. Wie „männlich“ darf ein Flüchtling sein, um nicht als Islamist und IS-Sympathisant verstanden zu werden? Sind deutsche Männer in der Pflicht, ihr Land und ihre Frauen vor der vermeintlich rohen Männlichkeit zu schützen? Muss der Deutsche seine „verlorengegangene Männlichkeit“ mobilisieren?

2. Wie viel Weiblichkeit verträgt die AfD? Wieso akzeptiert ein Björn Höcke eine Frauke Petry nicht, warum meidet er die Bundessprecherin der AfD? Hätte er lieber einen Mann an ihrer Stelle?

3. Wie versteht ein Amokläufer – jüngst gesehen in Orlando – seine Männlichkeit? Ist er männlicher, als Männer, die Männer lieben? Oder liebt er sie gar selbst und empfindet dies als unmännlich?

Gerade bei Punkt 3 hätten die Künstler ihre Fragestellung ja mit dem Bombenkopf-Mohammed beim Kopulieren zeigen können, mit einem seiner schwulen Lieblinge vom IS. Das war ihnen wohl etwas zu heiß und so machten sie es wie alle Künstler, die mit ihrer „Kunst“ provozieren. Sie tun das dort, wo am wenigsten Gegenwehr zu erwarten ist, nicht bei Wilden, die alles kurz und klein schlagen wegen einer harmlosen Karikatur, sondern bei bürgerlichen Patrioten, von denen man jedenfalls keine Gewalt zu erwarten hat. Also gegen die AfD, da es ja soundso und überhaupt gegen die AfD gehen sollte.

Auf die Frage, ob der Amokläufer von Orlando sich männlich fühlt, gaben sie also die bildliche – metaphorische – Antwort, dass Björn Höcke Geschlechtsverkehr hat. „Björn Höcke hat Geschlechtsverkehr“, so lautet ihre Einschätzung der politischen Lage. In Worte fassten sie ihre Erkenntnis nicht, sondern in eine bildliche Darstellung des Geschlechtsaktes selbst. Höcke ist dabei noch zu erkennen, weil man seinen Namen daneben geschrieben hat, so wie es kleine Schulkinder bei Strichmännchen tun. Mit wem er es da gerade treibt, ist schwerer zu erkennen, da der Name der Person vergessen wurde.

Für den links-bunten Betrachter dieses Frankfurter „Kunstwerkes“ reicht es damit auch, denn er kann nach dem Studium des Bildes sagen: „Ja, ja, die AfD, die hält sich für so männlich. Sieht man ja in Orlando, wie das endet, jedenfalls hat das nichts mit dem Islam zu tun.“ So ungefähr jedenfalls.

Leider wird der geneigte Betrachter keine Varianten dieses Geschlechtsaktes von Höcke zu sehen bekommen, zum Beispiel ein Justizminister bei NS-Spielchen, getrieben von seiner Herrin (oder „Mama“) mit einer Peitsche. Ein Prophet irgendeines Gottes (sie sind ja alle irgendwie gleich, sagt der Papst) der glaubt, man könne eine Sechsjährige „heiraten“ und hätte dann das Recht sie wenige Jahre später zu … .  Sexuelle Vielfalt am Beispiel grüner Elite-Politikerinnen, die so auftreten, wie sie sind. Die perverse Phantasie kennt da ja keine Grenzen. Aber schade, das werden die „Künstler“ nicht tun. Denn das würde provozieren, die Falschen, die Herrschenden, und das geht dann wieder doch nicht.