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Graue Wölfe-Fahne auf Fürther Erntedankfest

graue_woelfe_fuerthDass die türkisch-islamische Eroberung nicht vor traditionell-christlich geprägten Festen halt macht, weiß mittlerweile jeder PI-Leser. Trotzdem ist es immer wieder erschreckend festzustellen, wie dieser Prozess unter dem bunten Multi-Kulti-Deckmantel schleichend und damit für die Mehrheit der Bürger nicht erkennbar fortschreitet.

(Von spiderPig, PI-Nürnberg)

Bis zum 12. Oktober findet in diesem Jahr noch die Michaelis-Kirchweih in Fürth/Mittelfranken statt. Sie wird auch „Königin der fränkischen Kirchweihen“ genannt. Laut Wikipedia ist sie eine der ältesten Volksfeste und man nimmt an, dass sie seit 900 (!) Jahren durchgeführt wird. Höhepunkt ist der am zweiten Kirchweihsonntag stattfindende Erntedankfestzug.

Der Festzug hat seinen Ursprung im Jahr 1817, in dem es nach andauernden Missernten endlich wieder eine reiche Ernte gab. In diesem Jahr sollten am Umzug 90 Gruppierungen teilnehmen. Hier ein paar Bilder der mit viel Liebe durch Verwendung von Obst und Gemüse herausgeputzten Festwägen:

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Dem Zeitgeist geschuldet ist die Aufblähung des Umzuges durch Teilnehmer, die im engeren Sinn nichts mit Erntedank (Erntedankfest = im Christentum ein Fest nach der Ernte im Herbst, bei dem die Gläubigen Gott für die Gaben der Ernte danken) zu tun hat, z.B. Vorstellung von Vereinen, Berufsverbänden usw. Aber gut, es gibt Schlimmeres, nämlich die Gruppe 82: eine „Osmanische Militärkapelle“!

Die Gruppe, Janitscharen-Tracht (?) mit Krummsäbel, huldigte mit großem Banner dem türkischen Nationalisten Kemal Atatürk. Die Originale haben Jahrhunderte lang die christlichen Völker in Südosteuropa terrorisiert. Wie bereits beim Aufmarsch der türkischen Imperialisten in Nürnberg kamen weiße Tauben als Beweis für die angebliche Friedfertigkeit der Türken/Osmanen zum Einsatz. In Fürth wurden sie, in einem Käfig eingesperrt, wie Pace-Fähnchen vor der Gruppe getragen. Sicherlich wissen die Türken, wie das deutsche Publikum auf weiße Täubchen reagiert.

Zu allem Überfluss war wieder die Graue Wölfe-Fahne der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung (Milliyetçi Hareket Partisi, MHP) mit den drei Halbmonden auf grünem und rotem Untergrund zu sehen.

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Zwar war am „Festwagen“ der Türken ein Hinweis auf Marmaris (Fürther Partnerstadt) angebracht, das aber eher als Alibi zu sehen und deshalb zu vernachlässigen ist. Den Türken ging es darum, durch ihren Auftritt ein politisches Statement zu setzen, und keiner der am Rande stehenden Bürger war in der Lage, die Vereinnahmung dieser Veranstaltung durch die Grauen Wölfe zu erkennen. Meinen laut geäußerten Unmut über dieses Verhalten nahmen die neben mir stehenden Bürger mit Unverständnis auf.

Googelt man übrigens nach „Verband der türkischen Gemeinschaft Fürth“ weist der erste Treffer auf die Selimiye Moschee in Fürth hin. Der Dachverband ist die ATIB, eine der drei extrem rechten türkischen Organisationen. Und hier schließt sich der Kreis wieder.

Passend dazu gibt es in Deutschland auch über 50 türkische Fatih-Moscheen (zu deutsch „Eroberer-Moschee“). Die Fatih-Moscheen sind nach Mehmed II, dem Christenschlächter und Eroberer des christlichen Konstantinopel benannt.


Hier das Video der Graue Wölfe-Gruppe: