21:21 Uhr - Alice Weidel verlässt die Arena

Mit dem Zweiten hetzt man besser – Der TV-Skandal des Jahres!

Von JOHANNES DANIELS | Dr. Alice Weidel – die Prinzessin hat Eier. Und war dann einfach mal raus zur besten Prime-Time ganz kurz vor der Wahl. Aus einer infernalen Unerträglichkeit, die in der deutschen TV-Geschichte bislang unerreicht war.

„Zeigen wir der AfD, dass wir geschlossen zusammenstehen gegen Rechtsradikalismus!“ war am Dienstagabend im Einheits-Einheiz-Reichstag DIE Parole, man hat sich bereits gegenseitig aufgewärmt gegen Weidel. Sich vernetzt, eingehetzt und Messer gewetzt.

Aber selten bisher hat sich die abgrundtiefe Verschlagenheit und die panische Angst des Altparteien-Kartells gegen die Neue Volkspartei AfD dann so unverschleiert geoffenbart wie am Dienstag zwischen 20.15 und 21.20 Uhr im ZDF.

Das „Format“ nannte sich „Wie geht’s, Deutschland?“ mit Politikern aus ca. sieben Parteien. Und jeder stolze Inhaber von mehr als zehn Gehirnzellen weiß nun leider seit dieser Sendung, „wie es Deutschland geht“. Schlecht. Sehr schlecht sogar!

„Das große Sommerfest der Volksverblödung!“

21.21 Uhr:  Alice has left the building. Es war tatsächlich nicht mehr auszuhalten. Zunächst ein leichtes Stechen, dann ein großer spitzer Schmerz  – das große Sommerfest der Volksverblödung. Neben Volksgerichtshof-ähnlichen Schauprozessen gegen AfD-Anhänger an deutschen Gerichten hat nun auch das Staatsfernsehen Gefallen am medialen Hinrichtungs-Format zur Top-Prime-Time gefunden. Bereits in den Programmankündigungen der „Sendeanstalt“ waren „scharfe Attacken gegen die AfD“ angekündigt, die von Marietta Slomka moderierte Sendung sei „mit Reportagen gespickt … und einem kritischen Live-Publikum“.

Das Sommerhaus der Starrköpfe – das C-Promi-Big-Brother der Politclowns

ZDF: „Wovor haben die einen Angst?“ Die „einen“ beim „Zweiten“ waren aus der dritten Garnitur: Die notorischen Leyen-Maas-Kipping-Suding-Trittin-hab-ich-wen-vergessen-schade. Und sie hatten nackte Angst vor der Zweistelligkeit der AfD als derzeit drittgrößte Partei Deutschlands.

Die ganze Stuhlkreis-Farce war auf eine einzige Hexenjagd zurechtgestrunzt. Und die „Erlebende“ des Berliner Hexenhammers 2017 hieß … Alice im Zunderland.

Die Volksverdreher gaben Zunder. Erster Höhepunkt des vorlauten Justizmops von der Saar war die Frage nach den Ursachen der „gefühlten“ Kriminalitätssteigerung. Der Minime-Minister: „Der Hass im Internet – Deshalb haben wir nun zum Schutz das Netzwerkdurchdringungsblablagesetzblablabla“. Weidel durfte bis dahin keinen Satz zu Ende führen.

Zweiter Höhepunkt war ein Einspieler über „Geflüchtete Engel“, die vor nicht enden wollender STRABAG-Schleichwerbe-Kulisse über die geometrischen Ergüsse des Pythagoras von Samos dahinreflektierten. Dabei waren sie vor Monaten selbst noch auf Samos. Toll.

Kriminalitätszahlen weg – Kriminalität weg – Super!

Alice Weidel zitierte auf die Frage nach der Zuwandererkriminalität die aktuellen Zahlen des Bundesinnenministeriums. Fundierte Fakten wie „aus der Pistole“. Zur Überraschung Weidels und des staunenden Publikums zuhause an der „Mattscheibe“ wurde man vom ZDF belehrt, dass es eigentlich gar keine Zahlen zur Goldstück-Gewalt gibt. Die Gewalt der Flüchtlinge richte sich auch hauptsächlich gegen Flüchtlinge selbst.

OK, wenn man die Deutschen als Flüchtlinge im eigenen Land betrachtet, stimmt’s sogar.

1:0 für die Anstalt. Vielleicht können die Pythagoras-Jünger mal ein paar Zahlen zaubern, statt nachts im Stadtpark Wurzeln aus Unbekannten zu ziehen.

Zum Dritten und letzten: Andreas Scheuer, CSU, und sein ministrierend-menstruierendes Alter-Ego aus dem Senegal gelobten die finale Legalisierung der Illegalen. Natürlich unterschwellig, keiner hat’s gemerkelt, außer: ALICE – ALICE – What the fuck … – says ALICE?!

Es war raus. Der obergrenzdebile Taschenspieler Scheuer rief bescheuert: „Gauland ist ein Rechtsradikaler – die AfD – die Abgrenzung stammel-stammel“ Der Unrechtsstaat-Vollhorst kann stolz sein auf seinen Rottaler Rottweiler. Das böse R-radikal-Wort! Alle nickten zufrieden.

21.21 Uhr: – Alice has left the Building – Allez AfD!

Weidel rausge-basht, raus-gebosbacht, alles andere wäre doch gelacht.  Die Leidkultur des Einheiz-Blocks hat obsiegt: Slomka über die Sendung: „Eigenartige Diskussionskultur, könnte aber auch sein … jetzt kommt das Thema soziale Gerechtigkeit …“

Die Duracell-Claquere johlen erregt. Alles klar zur Kreuzigung, aber jeder nur ein Kreuz.

Man muss sich fragen, warum sie nicht schon eher gegangen ist. Man muss sich aber auch fragen inwieweit der krude Kreuzzug Zustimmung und Zusammenhalt in der AfD weiter festigen.

In aller Feindschaft des Kartells – bravouröse Alice Weidel in Größe und Klasse mit Haltung! Viva Weidel – Viva los Cojones – Die Frau hat wirklich Eier.

Stellungnahme von Alice Weidel:

Die Moderatorin Slomka hat sich in der heutigen Debatte ‚Deutschland, wie gehts‘ als parteiisch und vollkommen unprofessionell geoutet. Sie hat sich mit der frechen Intoleranz und der plumpen Argumentation von SPD und Grünen gemein gemacht. Das ist eines öffentlich-rechtlichen Senders nicht würdig. Das Verhalten von Frau Slomka dient nicht der demokratischen Willensbildung, sondern verzerrt sie und ist zutiefst unprofessionell.

Frau Slomka sollte ihre persönlichen Animositäten nicht in den eigenen Sendungen ausleben. Ein weiterer Grund, die Zahlung des Rundfunkbeitrages zu verweigern.

Im Ersten lief übrigens „In aller Freundschaft“ mit „Heiko Deutschmann“. Einige Kommentare:

– Bananenrepublik.
– Schande.
– Wer zuletzt lacht …
– Politbüro.
– Die Millionen und Abermillionen sollen kommen. Dieses Land ist so fertig …
– Meine Mutter wählt jetzt auch AfD!

„Alice“ wird gut!

Kontakt:

Andreas Scheuer (CSU)
Franz Josef Strauß-Haus
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Tel: +49 (0) 89/12 43-0
Fax: +49 (0) 89/12 43-299
Email: andreas.scheuer@csu-bayern.de
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Hier nochmal die ganze Sendung: