Mörder Anthony I., kleines Foto: das Opfer Soopika Paramanathan.

Über 400.000 Euro Kosten für rund acht Jahre Haft

Nigerianer erstach Flüchtlingshelferin – Steuerzahler müssen bluten

Von JOHANNES DANIELS | Tatort Münster: Mit 22 Messerstichen brachte Anthony I. seine Eifersucht im Februar 2017 zum Ausdruck. Der „Asylbewerber“ ermordete Soopika Paramanathan (22), die er als Caritas-Helferin in einem Flüchtlingsheim in Ahaus bei Münster kennenlernte, eiskalt nach den Sitten und Gebräuchen des dunklen Kontinents (PI-NEWS berichtete). Das Schwurgericht Münster verurteilte den Nigerianer am Mittwoch lediglich wegen Totschlags zu 13 Jahren Haft.

Der Wegfall des qualifizierten Tatmerkmales „Mord aus niederen Beweggründen“ ist zumindest dem Justiz-Bonus für Menschen, die noch nicht so lange hier leben geschuldet. Laut Gericht bliebe auch offen, ob der 28-jährige Angeklagte schon vor dem Zusammentreffen beschlossen hatte, die Frau zu töten, oder ob der Entschluss spontan fiel. Goldstück Anthony hatte sich zumindest für die Tat ein Messer besorgt und nahm einen großen Rollkoffer (Marke „TGS”) mit, in dem er das Opfer beseitigen wollte. Er lauerte der 22-Jährigen vor einem Haus auf, als Soopika Freunde besuchen wollte. Laut Anklage soll er dann 22 Mal zugestochen haben. Zwei Stiche in den Rücken, 20 Stiche in das hübsche Gesicht und den Hals. In ihrer Verzweiflung soll Soopika den Angreifer noch mit Pfefferspray besprüht haben. Laut Aussagen des Täters gegenüber der Staatsanwaltschaft hatten sie eine „kurze Liebesbeziehung“.

Als die ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiterin blutüberströmt am Boden lag, wollte ihr Mörder die zierliche Frau (46 Kilo, 153 cm) in den mitgebrachten Koffer stopfen. Als Passanten dazu kamen, ließ er von dem Ansinnen dieser Tatverschleierung ab.

„Flüchtling“ Anthony ist sodann vom Tatort geflüchtet. Soopika Paramanathan kam ins Krankenhaus, in dem sie noch in der Tatnacht starb. Der „Asylbewerber“ wurde zwei Tage später im Bahnhof in Basel (!) festgenommen. Im Prozess schwieg der Nigerianer eisern. In seinem Asylantrag hatte er angeben, er habe seine Heimat verlassen müssen, weil er homosexuell sei und gegen die islamistische Terrororganisation „Boko Haram“ gekämpft habe. Nigeria ist allerdings als sicheres Herkunftsland anerkannt, der Mörder hätte somit niemals einreisen dürfen.

Daran dass der Nigerianer der Täter war, hatte das Gericht bei der Urteilsverkündung keine Zweifel – unter anderem wurden in seinem Zimmer Blutspuren des Opfers an seinem Rollkoffer der Marke TGS gefunden. Zudem habe sich der Angeklagte im Internet intensiv mit der „Beseitigung von Leichen“ beschäftigt, was nicht sonderlich intelligent war.

Der „Engel von Ahaus“

„Viele kannten Soopika, sie war ein richtig nettes Mädchen. Weil ihre eigene Familie aus Sri Lanka stammt und sie sehr gut Englisch konnte, hat sie sich hier in der Flüchtlingshilfe engagiert”, sagte ein Bekannter. Soopika wuchs in Arnsberg auf, besuchte das Gymnasium und wollte Lehrerin werden – in Enschede studierte sie dann Deutsch, Englisch und Pädagogik. Sie gab Nachhilfeunterricht, spielte Klavier und Violine und hatte viele Freunde. An ihrem Geburtstag beschenkte sie Obdachlose in Sri Lanka, von wo ihre Eltern vor 30 Jahren nach Deutschland kamen. Die Familie der Toten trat in dem Prozess als Nebenklägerin auf. Ihr Anwalt Hans Peter Maas: „Man hatte von Seiten der Familie erwartet, dass der Täter sich zumindest bei der Familie entschuldigt. Aber da ist nichts gekommen.“

„Gewalt hat keine Hautfarbe“

Der für den Beisetzungsgottesdienst betraute Kaplan Thaddeus Eze erklärte: „Gewalt hat keine Herkunft und keine Hautfarbe“. Es sei falsch, sich jetzt zurückzuziehen, nur weil der vermutete Täter zufällig auch Nigerianer sei. Gleichzeitig habe man in Gesprächen mit Flüchtlingen  erfahren, dass diese große Angst hätten, nun unter Generalverdacht gestellt zu werden. „Bei vielen kommen jetzt die eigenen schrecklichen Erlebnisse wieder hoch“.

Auch der Steuerzahler blutet: 400.000 Euro für 8 Jahre – dann 165.000 Euro pro Jahr

3.600 Euro kostet ein Resozialisierungsplatz in einer deutschen JVA – pro Monat! Darin sind noch keine Therapien, Arztkosten, Medikamente, Psychiater, Resozialisierungshelfer, „Streetworker“ und Anwaltskanzleien eingerechnet. Nach doppelter Anrechnung der U-Haft und vorzeitiger Entlassung nach realistisch acht Jahren kostet der nigerianische „Blutdiamant“ den deutschen Steuerpflichtigen immerhin über 400.000 Euro! Für eine mit an Sicherheit grenzende Sicherheitsverwahrung nach dem nächsten „Übergriff“ bezahlt der Steuerzahler dann 165.000 Euro – pro Jahr – für Anthonys Resozialisierung.

Interessant ist, dass so gut wie keine deutschen Leitmedien – im Gegensatz zur zwar verspäteten Berichterstattung über den Freiburger Fall Maria Ladenburger – schreiben. Detaillierte Informationen erhält man aus der englischen „Daily Mail“ und der „Sri Lanka Times“.

Ohne die irrwitzige und illegale Grenzöffnung würde die fröhliche und engagierte Soopika Paramanathan heute noch leben. Angela Merkel und das Regime haben mitgemordet.