Starke Rede von Gottfried Curio

AfD-Doppelpass-Debatte bringt Altparteien zum Schwitzen

Einen geschickten Schachzug leistete die AfD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag zur Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft. Schließlich griff sie damit ein Thema auf, das seit dem CDU-Bundesparteitag vor einem Jahr in Essen eigentlich auf der To-Do-Liste der Kanzlerin steht. Immerhin hatte sich dort nämlich die Mehrheit der Delegierten für die Wiedereinführung der Optionspflicht volljähriger Migranten für eine Staatsbürgerschaft ausgesprochen.

Am Freitag fand dazu im Bundestag die Debatte statt. Und selbst wenn es zur eigentlich gewünschten namentlichen Abstimmung zum Thema nicht kam, weil man den Vorstoß flugs in den Innenausschuss abgeschoben hat, kann die Debatte als klarer AfD-Punktsieg betrachtet werden.

Jedem, der die Diskussion verfolgt, wird klar, dass das Altparteien-Kartell argumentativ der AfD im Moment nicht viel entgegenzusetzen hat. Deutlich wurde vor allem aber auch, dass Bürgerliche von der FDP nicht viel zu erwarten haben, bezeichnete diese die Optionspflicht für eine Staatsbürgerschaft doch tatsächlich als „zutiefst fremdenfeindlich“! Wahrscheinlich ist dann als Nächstes die Festlegung auf nur eine Ehefrau „zutiefst männerfeindlich“…?! Zumindest scheint das die krude Logik der Liberalen zu sein.

Getoppt wurde sie damit nur noch vom Hofreiter Toni, der mit hochrotem Kopf den fulminanten AfD-Redner Gottfried Curio anbrüllte und ihn aufforderte, sich „zu schämen“. Ausgerechnet die Einwanderungs-Rechtsbrecher und Antifa-Freunde von den Grünen wollen der AfD also politischen Anstand lehren…?!

Ja, Ihr lieben 92 AfD-MdBs, so darf es die nächsten vier Jahre gerne weitergehen. Dann wird die nächste AfD-Fraktion garantiert dreistellig!