Vizepräsidentin der Bürgerschaft bedankt sich bei Mittätern

Hamburg: Antifa-Anschlag auf „Merkel-muss-weg“-Teilnehmer

Von JOHANNES DANIELS | „Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind“ war der finale Mordaufruf des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD, Ralf Stegner. Stegner ist übrigens auch der stolze Vater eines norddeutschen AntiFa-Aktivsten.

Am Montagabend haben in Hamburg linksextreme „Gegendemonstranten“ einen Teilnehmer der mittlerweile etablierten „Anti-Merkel-Kundgebung“ bei einer von Stegners angeordneten Attacken  schwer verletzt. Bereits zuvor musste die Polizei massiv eingreifen und „Gegendemonstranten“ aus dem Dammtor-Bahnhof drängen. Zeitweise musste sogar der Bahnverkehr eingestellt werden.

Am Dienstagnachmittag äußerte sich die Vize-Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Christiane Schneider (LINKE), zur Anti-Merkel-Kundgebung und dankte in einem Tweet der „AntiFa“ für den Mordanschlag. Christiane Schneider ist eine überzeugte Kommunistin und gehörte gemeinsam mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann der maoistischen Polit-Sekte „Kommunistischer Bund Westdeutschlands“ an. Auch der heutige so genannte „Bundespräsident“ Frank-Walter Steinmeier und Brigitte Zypries, SPD, standen dem KBW nahe.

In Hamburg besuchen nun jeden Montagabend bis zu 300 besorgte Teilnehme die Demo „Merkel muss weg“ –  vor allem auch Hamburger Bürgerinnen aus allen gesellschaftlichen Schichten. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Bedrohungen und bereits ernsthaften Attacken gegen Teilnehmer und Angehörige der Initatoren. Diesen Montagabend wurde jedoch ein Teilnehmer von AntiFa-Kommandos so schwer verletzt, dass er derzeit immer noch intensivmedizinisch behandelt werden muss.

Vereinte MerkelFa nun mit professionellen Mördern verstärkt

Wie die Polizei in der Hansestadt am Dienstag mitteilte, schlugen und traten die gedungenen MerkelFa-Attentäter nach dem Ende der Veranstaltung in einem nahen U-Bahnhof auf den Kopf des 37-jährigen Teilnehmers ein. Dieser kam mit schweren Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus. Gegen die Versammlungen protestieren jeweils einige Hundert Gegendemonstranten, darunter „Menschen“ aus der linken und linksextremistischen Szene. Die Polizei ist jeweils mit rund tausend Beamten im Einsatz, um beide „Lager“ zu trennen.

Das Opfer des Mordangriffs ist nach Ende der friedlichen Kundgebung in dem S-Bahnhof Stephansplatz unterwegs gewesen. Nach Aussagen von Zeugen hätten die Täter sich kurz zugenickt, Kapuzen ins Gesichts gezogen und seien dem Opfer hinterhergelaufen. Anschließend setzten sie ihrem Opfer mit brutalen Faustschlägen zu, die der Geschädigte in abduckender Schutzhaltung abzuwehren versuchte. Daraufhin schlugen die Angreifer in AntiFa-Manier dem 37-Jährigen mehrfach auf den Hinterkopf, bis dieser auf die Knie sank. Es soll anschließend, laut Zeugenangaben, zu noch einem Tritt gegen den Bewusstlosen gekommen sein

MerkelFa-Täter konnten unerkannt fliehen

Bedankte sich bei der Antifa: Christiane Schneider (Die Linke), Vize-Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft.

Als aufmerksame Passanten dazwischengingen, wurden sie von den Männern im Alter zwischen etwa 20 und 30 Jahren bedroht. Diese setzten ihre Attacke zunächst mit mindestens einem Tritt fort, bevor sie unerkannt flohen.
 
Ein Täter flüchtete in Richtung Jungfernstieg, der zweite Täter in Richtung Gorch-Fock-Wall. Die Polizei fahndet nun nach den beiden Männern. Sie können wie folgt beschrieben werden:
 
Täter 1: Der Mann, der zutrat, ist 20 bis 30 Jahre alt, Deutscher mit blonden Haaren und zwei Meter groß. Er trug weiße Sneaker.
 
Täter 2: Er soll 25 bis 28 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß sein. Er hatte ein deutsches Erscheinungsbild und sprach akzentfrei deutsch. Seine Haare war dunkel und kurz, er trug einen dunklen Dreitagebart und eine gesteppte Kapuzenjacke.
 
Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

Initiatorin Uta Ogilvie musste nach Morddrohungen die Hamburger Segel streichen

Ebenfalls am Montagabend empfing die Hamburger AfD-Fraktion die Initiatorin der ersten Anti-Merkel-Demonstration, Uta Ogilvie, als Gastrednerin im Rathaus. Vor 250 Zuhörern sagte Ogilvie, es gehe ihr darum, dass Merkel wegen ihrer Euro-Politik, der Grenzöffnung für Flüchtlinge und der Energiewende weg müsse. Ogilvie führte aus, dass sie nicht vom Staat geschützt werde, obwohl ihr Haus und ihre Familie von der AntiFa angegriffen worden seien.

Uta Ogilvie ist allerdings schon seit Wochen nicht mehr Anmelderin der Demonstration, nachdem sie unter erheblichen Morddrohungen gegen sie und ihre Familie sowie Verwüstungen an ihrem Haus und einem Angriff in das Kinderzimmer gezwungen war, den Protest aufzugeben.

Dr. Bernd Baumann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, kritisiert die Wirkungsmacht der gewalttätigen AntiFa, die mittlerweile bis in die Spitzen unseres Staates hineinreicht: „Es kann nicht sein, dass Terroristen politische und publizistische Unterstützung durch staatliche Funktionsträger und zugelassene politische Parteien erhalten“.