Kampagne der Wiener Verkehrsbetriebe regt Naziparanoiker auf

Rassismus-Geschrei um schwarzes „Döner-Schaf“

Man bekommt täglich mehr den Eindruck links-bunt zu sein ist in der Tat eng mit einer schweren Hirnschädigung verbunden.

Schon seit längerem  beschweren sich Fahrgäste bestimmter Wiener U-Bahnstrecken, die durch stark bereicherte Viertel führen, über die Geruchsbelästigung durch in den Bahnen verzehrte Speisen.

Ob Döner, Leberkässemmel, Asiagerichte aus dem Pappbecher oder Burger es stinkt in den meist überfüllten Waggons gerade im Sommer, wenn sich diese „Düfte“ mit Schweißgeruch der Passagiere in den nicht klimatisierten Zügen mischen, zum Himmel.

Die am Boden oder auf Sitzflächen klebenden Essensreste sind ebenfalls nicht nur unappetitlich und störend, sondern auch mit einem erhöhten Reinigungsaufwand seitens der stadteigenen Betreibergesellschaft „Wiener Linien“ verbunden.

Die Stadt reagiert nun mit einem Essensbann in den besonders stark betroffenen Linien. Noch ist es ein temporäres Pilotprojekt, das ab Herbst starten soll.

Begleitet wird das Projekt von einer Kampagne, um die Fahrgäste zu informieren.

Die „Fahr fair“-Kampagne der Wiener Linien startete mit mehreren Grafikplakaten, eines davon zeigt ein schwarzes zwischen mehreren weißen Schafen, das gerade einen Döner verzehrt, Tomaten und Salat landen am Boden. Darüber steht: „Alle Fahrgäste machen die U-Bahn schöner. Nur nicht Rudi, der ist Döner.“

Jetzt ist Wirbel im bunten Wien. In den sozialen Netzwerken echauffieren sich die Naziparanoiker darüber, dass der schwarze Rudi ein Döner isst. Es hätte ja bitte sehr auch eine Leberkässemmel, als typisches Wiener Fastfood, sein können. Man bediene mit diesem Plakat „rassistische Klischees“, heißt es und vergleicht die Kampagne mit jener der Schweizer SVP, die auf einem Wahlplakat im Februar 2016 ebenfalls ein schwarzes Schaf abgebildet hatte, das kriminelle Ausländer symbolisieren sollte, die ausgeschafft werden müssten (PI-NEWS berichtete).

David Ellensohn, Klubobmann der Grünen findet das Plakat „komplett daneben“.

Die „Wiener Linien“ springen in einer schriftlichen Stellungnahme prompt übers Nazistöckchen, beteuern ihr uneingeschränktes Bekenntnis zur Buntheit, wollen aber an der Kampagne festhalten: „Für die Wiener Linien ist es ganz egal, wer mit uns fährt, unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Religion und Co. – bei uns sind alle willkommen. Im Gegenzug gelten aber auch für alle dieselben Regeln: Respekt und Rücksichtnahme“, heißt es darin.

Diese Wiener Posse zeigt wieder einmal, wie sehr die angeblichen Antifaschisten und –rassisten in ihrem eigenen von Faschismus geprägten Denkmuster gefangen sind. Dass Essen seit einiger Zeit linguistisch gesäubert wird kennen wir ja schon – siehe Zigeunerschnitzel oder Negerkuss. Dass nun auch einige Speisen in bestimmten Kontexten nicht mehr genannt werden dürfen ist ein neuer Auswuchs linken Irrsinns.

Das symbolische „schwarze Schaf“ wird seit ewigen Zeiten bedient und ist lediglich ein Gleichnis für jemanden, der aus einem sozialen Gefüge hervorsticht und negativ auffällt, weil er sich in einer Weise verhält, die von der Mehrheit abgelehnt wird. Das ist allerdings ein Verständnis, dem linke Ideologen so gar nichts abgewinnen können, ist eines ihrer zentralen Anliegen doch, Minderheiten über die Mehrheit zu stellen und letzterer ihre nicht mehrheitsfähigen Ideale aufzuzwingen. Linke sind eben nicht demokratiefähig und eigentlich auch nicht gesellschaftsfähig, so diese Gemeinschaft eine friedliche sein soll. Und wer überall Nazis und Rassisten sieht sollte sich behandeln lassen – das ist nämlich ähnlich besorgniserregend wie alle anderen Halluzinationen. (lsg)