Jetzt wollen sie alles …

Hurra, die Frauenquote! Gestern Joschka, heute Maische!

Von PETER BARTELS | Judith Williams (47) stöckelte auf High Heels in die Sendung, überschlug die Beine: „In meiner Firma sind 80 Prozent Frauen, alle verdienen das gleiche. Aber die Frauen wollen gern Mutter sein u n d Karriere machen …“ Maische: „Und dann sind Sie blöderweise Mutter geworden …“

Damit hatte die Sendung eigentlich schon „fertig“. Sie entlarvte sich schon im Titel: „Kaum Chefinnen, weniger Geld“, heuchelte dann suggestiv: „Werden Frauen immer noch benachteiligt?“ Die Teilnehmer des ARD-Untersuchungsausschusses MAISCHE: Vier Frauen, zwei Männer. Damit sie richtig „Macho“ aussahen, durften/mussten sie in Weste dasitzen. Und Hajo Schuhmacher sicherte sich auch gleich, wie vor jeder Sendung „Pi mal Daumen“ üblich und abgesprochen, das nächste Talkshow-Honorar; je nun, von irgendwas müssen ja auch „freie“ Autoren leben:

Der mehr und mehr Vergilbte (54) mit der großkarierten WESTE: „Anfang der 90er schlug ich in der Bonner SPIEGEL-Redaktion einen Betriebskindergarten vor, ich war gerade Vater geworden … Der Chefredakteur („nicht Stefan Aust!“) sagte: Wieso wollen Sie Ihr Kind mitbringen, Sie haben doch eine Frau!?  Über seine Erfahrung als Hausmann barmte er tapfer: Lieber drei Beerdigungen als ein Elternabend! … Aber wir wollten nicht die Rollenbilder der Eltern übernehmen… Schließlich: „Meine Kinder kaufen keine Produkte von Männer-Firmen!“ … Dann guckte er beifallsheischend Judith Williams an, die mit 150 Frauen und Männlein Teleshopping betreibt, bettelte geradezu: „Oder??“ Die schön Geschminkte nickte nett … Halt nur ein Arschkriecher mehr auf ihrem weiten Weg von der Opernsängerin, zur Kosmetik- und Dancing Queen bei  RTL. Sie ergänzte: „Wir befinden uns in einer Transformationsphase“ … Sie meinte, „Umwandlung“ vom Patriarchat zum Matriarchat.

Es begann damit, das GRÜNEN-Gründerin Jutta Dithfurt Joschka Fischer zichtigte, am Frankfurter Pflasterstrand nicht nur hilflos auf der Straße liegenden „Bullen“ in die „Fresse“ getreten zu haben, sondern auch Frauen in den Bauch. Er wurde trotzdem von einem SPD-Ministerpräsident („mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch!“) zum Umweltminister ernannt … Von einem SPD-Kanzler sogar zum Außenminister. Die Macht und die Ehrlichkeit …

Damals, Mitte der 80er, begann die „Transformationsphase“, das Ende der Männerherrschaft, der Anfang der Weiberwirtschaft: Weiblein und Männlein strickten auf den GRÜNEN Parteitagen um die Wette. Die bleichen Schnepfen zogen sich u n d den Männern die Latzhosen an; freilich, Bärte durften sich die Jung-Zausel noch wachsen lassen; bei den Schnepfen funktionierte die Genetik an dieser Stelle nur bedingt. Aber: Die Eier schrumpften,  die Titten wurden plattgedrückt.

Früher: Alte schwarze, trotzdem weise, weiße Männer wie Adenauer, oder dicke wie Ludwig Erhardt. Dann kluge „rote“ weiße Männer, wie Willy Brandt, Helmut Schmidt oder eben auch Gerhard Schröder. Und dann mit Wucht das Zeitalter der „Muttis“, auch wenn sie entweder keine oder gleich Massen-Muttis waren: Kanzlerin Merkel, Verteidigungsministerin von der Leyen, Justizministerin Barley. Aber vielleicht wusste die Kanzlerin ja, was Deutschlands Frauen brauchten: Allzeit bereite junge, stramme Moslems aus Arabia und Afrika, die nicht lange laberten …  Ministerin Tafthelm wusste sogar, dass die Wehrmacht voll Nazi war, wie der „Westerwald“ oder Oberleutnant Helmut Schmidt. Dafür lieferte sie schielende Piffpaff-Gewehre, Potemkin-Panzer, Schrott-Schiffe und Kita-Kasernen; die Hubschrauber konnte man sich Gottseidank beim ADAC pumpen. Und sie lieferte – natürlich – jede Menge Tampons-Magazine und Gebetsteppiche. Deutschland wird schließlich auch während „der Tage“ am Hindukusch verteidigt.

Männer? Katharina Schulze (33), die arroganteste, leider auch dümmlichste GRÜN- Bayerin, bürstete Reinhard K. Sprenger, den Quoten-Mann bei MAISCHE ab: „Sie haben zwar das Recht auf eigene Meinung, aber kein Recht auf eigene Fakten!“ Der Unternehmensberater in schwarzer Weste, der 68 ist, wie 58 aussieht und wie 48 redet, hatte es gewagt, mit Fakten zu kommen: Die Firmen suchen händeringend Frauen, weil sie politisch korrekt sein wollen  … Männer sind nur noch Sättigungsbeilage … Seit vier Jahren verdienen weibliche Vorstände in Deutschland dramatisch mehr als Männer, in den USA noch mehr …

Die ARD-Genossen der kinderlosen Maische lenken schnell mit der üblichen Nebelkerze ab: In Deutschland verdienen Frauen durchschnittlich 21,5 Prozent weniger als Männer. Bei gleicher Arbeit sind es immer noch 6 Prozent. Und die GRÜNE Bayerin greift zur „Pandora-Büchse“: „Weg mit der Freiwilligkeit! Die strukturelle Diskriminierung der Frau muss mit Gesetzen beendet werden!“

Wieder Sprenger: „Die große Lebenslüge der Gleichstellungs-Diskussion ist, dass Frauen Kinder kriegen und Männer nicht!“ Was die kinderlose Tussi gleich auf die Palme bringt: „Differenzierter, bitte!“ … Man ahnt, wie Gender anfing. Da kannse maken nix, lieber Gott! Aber irgendein GRÜNER Frankenstein wird die von Dir verpfuschten Männer schon noch zurechtschnippeln. Jedenfalls bis in acht oder zehn Jahren die Moslems den „Laden Deutschland“ übernehmen …

Nochmal Sprenger: Keiner würde sich von einer Frau operieren lassen, nur weil sie Quoten-Chirurgin ist … Die Quote ist frauendiskriminierend … Junge Leute nennen das „Retro“… Die Quote macht die Frau zum Gruppenwesen, das ist sexistisch … Es gibt aber keine Gruppen-Identitäten … Norwegen, Island erleben gerade, dass es zutiefst antidemokratisch ist , über Listen zu kommen … Eine Firma ist eine Koop-Arena , wenn wir hier trennen, spalten wir die Gesellschaft …“

Die Bayerin in Olivgrün mit schicken Stiefeletten ungebremst: „Ich bin selber Quotenfrau, sonst hätte ich nicht schon mit 28 im Landtag gesessen…  Hätte ich jetzt nicht mit 17,6 Prozent das beste Wahlergebnis aller Zeiten geholt … Ich bin stolz drauf, eine Quotenfrau zu sein  … Die Quote ist immer noch die  Krücke für 100 Jahre Frauenwahlrecht … Wir brauchen die Parität …  ein Reißverschluss, wie bei den GRÜNEN …

Der MANN in der FRAUEN-RUNDE: Parität ist für mich „Nordkorea“ – das Ergebnis steht immer fest … Wirklich qualifizierte Frauen brauchen keine Quote … Die Quote ist kontraproduktiv … Managerinnen finden sie peinlich … Sie ist auch ein Eingriff in die Lebensplanung der Frau … Ein Rückfall in patriarchalische Denkmuster … Hier staunt selbst Josef Nyary, bei BILD der letzte Kritiker mit gesundem Menschenverstand: „Respekt, der Mann könnte Fliegen von der Wand argumentieren.“

Natürlich ist auch Ursula Engelen-Kefer (75) da, einst DGB-Vizechefin und beliebteste Keifzange der Tagesschau. Das blaue Jäckchen leuchtet grell, die Holzbommeln an den Öhris bammeln: „Ich habe selbst zwei Kinder!“ Nyary nachsichtig: „Sie ist immer noch sauer wegen damals“, zitiert: „Mich in ein Durchgangszimmer zu setzen, mit zwei anderen Frauen, während Männer mit geringerer Qualifikation ein eigenes Zimmer bekamen!“ Schnäufchen, aber auchjen …

Dann der unvermeidliche Kanzlerinnen-Einspieler: Ziel muss die Parität sein … Und MAISCHE: „Im Bundestag sitzen nur 30 Prozent Frauen, eine Quote wie im Süd-Sudan.“ Schließlich fatal, aber final ihr Wermutstropfen aus dem „Spiegel“: Nur 30 Prozent wollen die Frauenquote!“ Katharina die Kleine GRÜNE weiß die Lösung: „Dann fangen wir doch mal mit dem Vorstand an …“  Money makes the world go round!!

FRAU Maische schaltet zu den Tagesthemen: Was habt ihr? FRAU Pinar Athaley antwortet: Wir haben FRAU Premierministerin May zum  „Brexit“ … Danach FRAU Annette Diddert: Der Kommentar …

Sag mir wo die Männer sind? Beim Stricken!

Video der Sendung:


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!