Aufklärungsaktion erreichte viele interessierte Bürger

Großer Andrang bei Infostand „Freie Medien“ auf Kölner Domplatte

Von WIDERSTAND STEIGT AUF! | Köln, Domplatte. Samstag, der 15. Dezember 2018. 14 Uhr. Direkt neben uns liegt der Ort der Vorfälle vom Silvester 2015. Die Vorfälle, die nicht stattgefunden haben. Von denen in den Medien nicht berichtet wurde. Erst als die Wahrheit von unabhängigen Medien Stück für Stück ans Tageslicht gezerrt wurde, erfuhren die entsetzten Deutschen von den Übergriffen auf hunderte Mädchen und Frauen.

Seit diesem Zeitpunkt ist der Begriff Lügenpresse mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbunden.

Das Fanal des Silvester 2015 war die Geburtsstunde vieler freier Medien in Deutschland. Schon Jahre zuvor haben sich meist Einzelkämpfer auf den Weg gemacht, das Ideal eines unabhängigen Journalismus zu verwirklichen und ein Gegengewicht zum parteiengesteuerten Staatsfunk zu bilden.

Mit großem Einsatz gleichen die Freien Medien die finanziellen, technischen und organisatorischen Vorteile der etablierten Medien aus. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) des SPD-Ministers Maas fordert von den Betreibern sozialer Medien die Löschung politisch unliebsamer Kommentare, um nicht von Millionenstrafen bedroht zu werden. Ohne Milliarden an Gebühren im Rücken müssen die Freien Medien ihre existenzbedrohenden juristischen Angriffe abwehren.

Mit unserem heutigen Informationsstand starten wir eine Kampagne für Freie Medien. Wir möchten jetzt und in den nächsten Monaten ihr breites Spektrum bekannt machen. Dazu präsentieren wir ausgesuchte Artikel auf unseren Ständen.

Auf unserem Stand am Vorabend des dritten Advent – PI-NEWS hatte die Aktion vorangekündigt – stellten wir die Internet-Blogs PI-NEWS, Philosophia Perennis, Okzident Media und JouWatch vor.

Schon kurz nachdem wir den Pavillion unseres Informationsstands und unser Informationsmaterial ausgepackt hatten, näherten sich die ersten Interessenten. Manche kamen ängstlich zu uns und berichteten, dass sie besorgt sind, dass ihr Arbeitgeber von ihrem Interesse erfährt. Andere unterstützten uns mit selbst angefertigten Plakaten und mitgebrachten Fahnen. Viele lobten uns für unseren Mut und bedauerten, sich nicht zu uns stellen zu können.

Spontan bildeten sich rund um unseren Stand Diskussionsgruppen, in denen sich einander bisher fremde Menschen über den UN-Migrationspakt, Meinungsfreiheit und Zensur, Verfassungsschutz und AfD oder das Verhältnis von Linken zu Rechten unterhielten. Gespräche wurden geführt, Übereinstimmungen und gegensätzliche Standpunkte ermittelt und Kontakte geknüpft.

Wir merkten, dass die Möglichkeit, offene Gespräche zu führen, für viele eine Erleichterung war. Die zwei Stunden auf der zugigen Domplatte vergingen recht schnell und beim Zusammenräumen, bei dem alle Hand anlegten, wurden wir gefragt, wann der nächste Informationsstand stattfindet: Im nächsten Jahr; und wir werden ihn rechtzeitig in den sozialen Medien ankündigen.

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies hier tun:

Ulrike Haun
IBAN: DE32 1203 0000 1006 6088 12
BIC: BYLADEM1001