Fidschi-Fatima - Südsee-„Pilot-Projekt“ mit fatalen Folgen

50 Tonnen CO2 + 40.000 km: Claudia Roth jettet & rettet das Weltklima!

Von JOHANNES DANIELS | Immer wenn die Klimaheuchler der roth-grünen Miles-&-More-Sekte fröhlich ihre Business-Class-Lounges besteigen, bleibt kein Auge trocken – so auch anlässlich der bislang von Bundestag und den Medien verschwiegenen „Weltklima-Informations-Reise“ von Claudia Roth in die sonnige Südsee. Der klimaparasitäre Betriebsausflug von Fidschi-Fatima & Friends soll nun sogar Folgen für das Weltklima haben. Allerdings anders als geplant …

Laut den Erkenntnissen der Gymnasiallehrerin und CO2-Aktivistin Verena Brunschweiger sind „Kinder das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“. Jeder potenzielle possierliche Ökoschädling in Europa belaste die Umwelt mit summa 58,6 Tonnen Kohlendioxid und treibe die Menschheit damit ein Stück weiter in die bevorstehende Klimakatastrophe. Kein Wunder, dass die Antinatalisten von Jusos und Teilen der SPD nun für eine legale Abtreibungsregelung „bis kurz vor dem Geburtstermin“ plädieren und damit den Kulturkampf gegen die autochthonen „widerlichen Lebensschützer“ (Eva Högl, SPD-Vize) mit einem gehörigen Anti-Baby-Big-Bang eröffneten.

Claudia Roth hatte da mehr Glück. Als sie im Wonneproppenmonat Mai des Jahres 1955 im schwäbischen Ulm das Licht der Welt erblickte, wusste ihre Mutter (das „Elter 2“ auf grünisch) – ebenfalls eine engagierte Lehrerin – noch nichts vom über den Planeten hereinbrechenden Öko-Armageddon. Ansonsten wäre die Chose für Klein-Claudia wohl übel ausgegangen. Doch so wurde „Deutschland-du-Stück-Lebensfreude“ eine UN-Compact-kompetente Bundestagsvizepräsidentin geschenkt und Mutter Erde eine Kämpferin für „das Klima“ und gegen fiese Feinstaub-Nazis.

Seit kurzem setzt sich der grüne Umweltengel der Klima-Apologeten speziell für „europäische Klimapässe“ für die Bewohner der „vom Klimawandel betroffenen Inselstaaten“ ein und lies dies auch im bemerkenswerten „Europawahlprogramm 2019“ im Zuge der raschen Umsetzung des „UN Global Compact for Migration“ manifestieren:

„Historisch betrachtet sind die westlichen Industriestaaten die Hauptverursacher klimaschädigender Treibhausgase. Daher soll die EU zusammen mit anderen Industriestaaten vorangehen und im Rahmen einer gemeinsamen Regelung den Bewohner*innen von bedrohten Inselstaaten, die durch die Klimakrise unbewohnbar werden, Klimapässe anbieten.“

Die tollkühne Schnaps-Idee geht auf „den weltweit renommierten deutschen Klimaforscher“ Hans Joachim Schellnhuber (Die ZEIT) zurück, den Gründer und jahrelangen Vorsitzenden des Potsdamer Klimaforschungsinstituts: Der Klimapass „soll von der Erderwärmung existenziell bedrohten Personen die Option bieten, Zugang zu und staatsbürgergleiche Rechte in weitgehend sicheren Ländern zu erhalten“. Kein Wunder, dass der feuchte Traum (fast) jeden in Deutschland angelandeten „Klima-Schutzsuchenden“ Mutter Fatima heißt. So wird die umtriebige Grün*Innen-Aktivistin im Kreise derer, denen zu Hause „das Wasser bis zum Hals stand“ gerne huldvoll „Mama Merkel“ gerufen, wie sie uns ungläubig Staunenden schon mal im engsten Rotary-Club-Kreis verknüstert! Es läuft für Claudia Roth – und jetzt fliegt sie auch noch:

Auf Einladung der Parlamentarischen Versammlung von Fidschi jettete die Bundestags-Biotonne im Februar in die indigoblaue Südsee – unfreiwillig unterstützt vom Deutschen Steuerzahler, der im Zuge der sozialen Gerechtigkeit derweil im nassgrauen Deutschland die Stechuhr bedienen durfte.

Der Weg von Fidschi-Fatima führte daher zunächst nach Bangladesch mit einem Klima-Flüchtlings-Potenzial von 165.000.000 muslimischen Bewohnern, Kiribati und schließlich auf die Fidschi-Inseln – insgesamt anstrengende 41.000 Flugkilometer in der – für die vollschlanke Claudia – durchaus beengten Business-Schweineklasse. Mit von der paradoxen „Partie“ war Roths Parteifreund Frithjof Schmidt (65, Grüne), der in der Fraktion „für den Südwestpazifik“ und Ostasien zuständig ist und der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer (57). Zimmer beschäftigt sich mit „Menschenrechten“ und hat sogar ein Buch über „Christliche Nachhaltigkeit“ (unter Religion und Spiritualität) geschrieben.

Über Berlin-Bangladesch-Brisbane ging es weiter über die salmonellenverseuchten Salomonen (1883 fast einmal deutsche Kolonie, Pfui!) über Nauru nach Kiribati. Die 33 Korallenatolle im Südpazifik seien am meisten vom Klimawandel bedroht, da sie sehr flach auf Höhe des Meeresspiegels lägen, erklärt Roths Bundestags-Mitarbeiter Ali Mahdjoubi aus Vize-Fatimas Gender-Shangri-La, dem Iran (sic!). Das genaue Datum der Reise „wisse er aber nicht mehr“, so Ali Mahdjoubi zu BILD.

Januar 2019, Die bayerische Grünen- und Grün*Innen-Chefin Katharina Schulze beim Eisessen in San Francisco – „natürlich“ mit Plastiklöffel und Einwegbecher. Flugzeit: 24 Stunden.

Danach jettet das reise- und klima-lustige Trio weiter auf die Fidschis, um sich vier weitere Tage lang ein Bild von der „klimabedingten Umsiedelung ganzer Fischerdörfer zu machen, die dem steigenden Meeresspiegel weichen“ müssten. Die Rückreise führte über die Partyhochburg Sydney zurück nach Berlin. Monetäre Kosten: bei sparsamster Buchung wohl 10.000 Euro pro Person zu Lasten des Steuerzahlers. Öko-Bilanz-Kosten der Langstrecken-Flüge: Der CO2-Anteil beträgt – wohlwollend gerechnet – etwa 17 Tonnen – pro „Klimaretter“, soviel wie ein SPD-Abtreibungsopfer durchschnittlich in seinem ganzen unwerten Leben zu Bio-Buche schlagen würde.

„Nachdem sich BILD bei Frau Roth erkundigte, ob dem Klima nicht mehr geholfen wäre, sie hätte sich die Reise gespart, erschien ein kurzer Report auf ihrer Webseite. Für Roth habe sich die Reise auf jeden Fall gelohnt, schreibt sie auf ihrer Webseite. Eines machte die Reise besonders deutlich: Die Dringlichkeit, unverzüglich global umzusteuern – der Handlungsbedarf ist dringend.“

Gretas Flugscham – Claudias Klima-Stolz

Da es für die Klimarettung „höchste Eisenbahn“ sei, fährt Greta Thunberg bekanntlich mit dem Zug von Stockholm auf Arbeit zum Weltwirtschaftsforum und zum Klimagipfel nach Kattowitz und zum Schulschwänz-Anstiften nach Berlin. Dank Greta (Asperg-Gretl, nicht Greta Garbo) gibt es im Schwedischen mittlerweile dafür sogar ein eigenes Wort: „Flygskam“ – Flugscham. Auch in der schwedischen „Schwedenmord-Filmindustrie“ wächst das Umweltbewusstsein, 250 „Filmschaffende“ unterzeichneten einen Aufruf in der größten schwedischen Tageszeitung „Dagens Nyheter„, wonach Produzenten ihre blutigen Dreharbeiten lediglich klimaneutral in Smaland & Co. verrichten dürften. Ein schwedischer Instagram-Account stellt seit Dezember dutzende Prominente an den Online-Pranger, die für Flugreisen werben, der skandinavische Skandal-Denunziations-Account hat inzwischen mehr als 60.000 Follower.

„Gretas Flygskam-Trend hat uns sicher beeinflusst“ – vor allem Frauen und junge Menschen reisen demnach umweltbewusst per Zug, gerne auch in zweifelhafter Gesellschaft „schwedischer Neubürger“: Im Winter verzeichnete die Schwedische Bahn einen Anstieg der Zugreisen um 21 Prozent, ebenso wohl auch der Vergewaltigungen – denn Schweden hat mittlerweile die höchste Vergewaltigungsrate in Europa.

Greta Thunberg dazu: „Unsere Zivilisation wird geopfert, damit eine kleine Gruppe von Menschen große Mengen Geld verdienen kann.“ Oder hypermoralische Amüsier-Trips in die Südsee.

Apropos: Beim 23. Weltklimagipfel, der im November 2017 in Bonn stattfand, führte mit „Fidschi“ zum ersten Mal ein Südpazifikstaat den Vorsitz. Die Delegation aus Fidschi reiste mit einer beschwingten 36-köpfigen Abordnungen aus „Umweltexperten“, Journalisten, „Regierungsverantwortlichen“, Weltklima-Studenten, „Cultural Performers“ und einer Tänzergruppe des Fiji Conservatorium of Music an.

Die Fidschi-Inseln führten offiziell den Vorsitz der Weltklimakonferenz mit einer 36-köpfigen Delegation und folkloristischen Klima-Tänzern.

Per Jet – nicht per Zug – mit insgesamt über 600 Tonnen „schändlicher“ Kohlendioxidemission. Im Gegensatz zu Schweden und Deutschland hält sich dort die „Flugscham“ noch sehr in Grenzen. So wie wohl auch bei der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und ihren paradoxen Klimasekten-Orthodoxen.

P.S. Nach Faktenlage und herrschender Meinung besser informierter Klimawissenschaftler aus Australien und Neuseeland ist das Fidschi-Atoll übrigens nicht im Geringsten von einer CO2-bedingten Meerespegelsteigerung bedroht. Hoffentlich hattet ihr wenigsten Spaß und leckeres Trader-Vic’s-Südsee-Essen. Und jetzt geht’s für dafür ans „Fasten für das Klima“, Claudia – das wäre der wahre Gewinn für die Umwelt … und die leidgeprüften Phoenix-Zuschauer im Bundestags-TV.