Wer den Rücken krumm und seine Hände schmutzig macht

Spargelernte 2020: Wo bleiben die Syrer?

Von MANFRED ROUHS | Im Zusammenhang mit der diesjährigen Spargelernte war öffentlich die Rede vom rettenden Einsatz asylbegehrender Menschen zur Einbringung dieses kulinarischen deutschen Kulturgutes. Die „Bild“-Zeitung, das unumstrittene Flaggschiff des deutschen Qualitätsjournalismus, schlagzeilte am 21. März: „Syrische Flüchtlinge: ‚Wir sind bereit, die Ernte zu retten!‘“ (Quelle) Tag zuvor hatten uns die ARD bereits wissen lassen: „Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner schlägt den Einsatz von Asylbewerbern in der Landwirtschaft vor, um Engpässe bei Saisonkräften zu vermeiden.“ (Quelle) Am selben Tag behauptete das ZDF sogar, Hunderttausende (!) asylbegehrende Menschen stünden bereit, um ratzfatz den Spargel aus der deutschen Erde zu ziehen: „Unionspolitiker Mathias Middelberg will wegen der Corona-Krise statt Helfern aus östlichen EU-Ländern Flüchtlinge als Erntehelfer einsetzen. Über 600.000 Menschen stünden parat.“ (Quelle)

Und wer läuft jetzt wirklich über die Felder, um die Ernte einzubringen? – Die üblichen Verdächtigen: Saisonarbeiter aus Osteuropa, soweit sie einreisen dürfen, Schüler, Studenten und Kurzarbeiter, die sich etwas dazuverdienen wollen.

Niemandem scheint aufzufallen, dass die Syrer fehlen. Wo sind sie hin, die Hundertausende? Oder, frei nach Loriot: „Ja wo laufen sie denn?“

Die mediale Strategie hinter solchen Seifenblasen lautet offenbar: Irgendetwas bleibt hängen, und am Ende wird schon niemand so genau nachfragen. Viele Spargelliebhaber gehen in diesem Jahr vielleicht tatsächlich davon aus, ohne die tatkräftige Hilfe syrischer „Flüchtlinge“ bliebe ihr Teller leer, weil das edle Gemüse auf den Feldern verrottet wäre … Opfer eines massenmedialen Betriebs, in dem der Wunsch Motor frommer Gedankenbildung bleibt.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Jana Hensel.

Akif Pirinçci: Corona mit Jana

Jana Hensel ist ein Solitär unter den humorlosen, langweiligen, uninspirierten, ums Verrecken politisch korrekten, bis an die Kiemen grün-links versifften, kurz, talentlosen Schreiberlings-Surrogaten. Sie übertrifft einfach alle!

Nichts, aber auch gar nichts kann sie erschüttern, wenn es bei der Themenwahl für ihre als Kommentar und Essay  camouflierten Schulaufsätze geht, denn sie hat stets ein einziges Thema auf der Latte: Die Frau als unterdrücktes und benachteiligtes Säugetier und der Mann, also der weiße Mann, nicht der Moslem oder der Neger, als Arschloch of the Universe.

Wenn ein Meteorit auf die Erdkugel donnerte und sie in die Form eines mehrfach angebissenen Apfels verwandelte, hätte Jana kein Problem damit, die Ursache hierfür sofort in der Ungleichbehandlung von Mann und Frau zu lokalisieren, vielleicht weil die Männer die Frauen gezwungen haben, überhaupt auf diesem Scheißplaneten zu leben. Und wenn sie stolperte und die Treppe runterstürzte, würde sie womöglich umgehend eine Brandschrift über den Mann verfassen, der seinerzeit die Treppe erfunden hat.

Jana schreibt oft in der ZEIT (Apropos ZEIT: Ihr Lieben, ich finde es so geil, daß ihr in finanzielle Schwierigkeiten geraten seid und jetzt sogar Kurzarbeit anmelden mußtet. Hoffentlich müßt ihr bald Insolvenz anmelden und seid mit euren kommunistisch-grünem Scheißdreck schnell weg vom Fenster. Krieg mich vor Schadenfreude gar nicht mehr ein.)

In diesen Artikeln sein sollenden Delirien geht es immer nur um das Eine, nämlich darum, wie eine in die Jahre gekommene, völlig verpeilte Frau, die zu Noahs Zeiten Geschwätzwissenschaften studiert und ihr ganzes Leben in der Blase des steuergelddurchtränkten deutschen Kulturbetriebs verbracht hat, von einer feministischen Warte aus eine wahnhafte Feindschaft zwischen den Geschlechtern konstruiert. Auch in ihrem ZEIT-Online-Geschreibsel von 13. April “Die Krise der Männer” klagt das Klageweib über das selbst in der Corona-Krise obsiegende Patriarchat. Jetzt ficken die Männer die Frauen angeblich auch noch auf die virologische Tour. Der Untertitel lautet:

In der Corona-Pandemie zeigt sich, wer in Deutschland die Macht hat. Männer glauben, die Lösungen zu haben, Frauen arbeiten derweil in systemrelevanten Berufen.

Ja, die Männer glauben, daß sie die Oberahnung hätten, aber in Wirklichkeit schafft die Frau des Weihnachtsmannes das Fressen herbei. Wie immer. Außer natürlich die systemrelevanten Nutten, denn mit Mundschutz bläst sich’s schlecht.

Zunächst einmal regt sich Jana irre darüber auf, daß diese Virologen allesamt Männer wären. Warum muß das so sein? Könnte man da nicht eine Quotenregelung einführen? Etwa dergestalt, daß, wenn eine Frau wie Jana solche überlebenswichtigen Fächer wie Germanistik und Romanistik studiert hat, zum Abschluß automatisch einen Virologen-Bockschein oder so etwas miterhält? Ich meine, Frauen haben doch auch Viren, vielleicht sogar mehr als Männer, wo doch ihr gesteigerter Redefluß den Tröpfcheninfektions-Kaskaden immens Vorschub leistet.

Das Ganze besitzt eine verheerende geschlechtspolitische Dimension:

Wären da nicht Angela Merkel, Juli Zeh und die Infektiologin Marylyn Addo, man könnte den Eindruck gewinnen, unser Land bestünde ausschließlich aus Männern. Aber, halt! Das ist ja auch so, unser Land besteht in den Chefetagen noch immer größtenteils aus Männern, und wer in all den feministischen Debatten der vergangenen Jahre eventuell den Eindruck bekommen hatte, daran hätte sich irgendetwas geändert, der wird nun mit den kalten Tatsachen konfrontiert.

Diese beschissenen “kalten Tatsachen”! Sitzen da auf ihren Schwänzen und Eiern in den Chefetagen diese Männer, sind höchstwahrscheinlich auch noch Corona-immun und lachen sich kaputt über die Weiber, die irgendein Sozial- und Irgendwas-mit-Medien-Dingens studiert haben und, bis das Virus auftauchte, dem Land reiche Ernten und Wohlstand bescherten. Aber diese Unholde sitzen nicht nur so einfach da, sie sitzen zu allem Überfluß auch noch “breitbeinig” und “ohne schlechtes Gewissen”:

„Das Virus macht die Gesellschaft wieder viril, männlich“, schrieb die Journalistin Heide Oestreich kürzlich in einer Kolumne. Ich würde ja eher sagen, das Virus zeigt unsere Gesellschaft wieder so viril, wie sie eigentlich ist. Nun jedoch offen, hemdsärmelig und breitbeinig, ohne schlechtes Gewissen und ohne verschämte Gesten.

Ich weiß nicht, wodurch Jana zu diesem Text inspiriert worden ist, vermute jedoch, daß es sich um eine Nebenwirkung ihres Hobbys handelt, sich bei BMW ständig als Crash Test Dummie zur Verfügung zu stellen. Denn was hat diese Pandemie mit dem Feminismus-Gedöns und dem Luxusproblem einiger wohlstandverwahrloster Damen früherer Zeiten, nämlich der Unterstellung einer Verschwörung der Männer zuungunsten der Frau, zu tun?

Was sollen wir ihrer Meinung nach jetzt tun, den Chinesen sagen, daß wir nur einen Impfstoff akzeptieren, der aus Scheidenflüssigkeit extrahiert worden ist, die bepimmelten Virologen gegen die Hühner von “Germany’s next Topmodel” austauschen, Merkel, ihrem Liebling, hunderttausendfach klonen? Warum muß frau eine solch insbesondere wirtschaftlich katastrophale Situation mit dem alten, abgedroschenen und völlig unnützen Emanzen-Zeug, was eh eine staatlich alimentierte Beschäftigungstherapie für blöde und häßliche Weiber ist, vermengen?

(Weiterlesen bei der-kleine-akif.de)




Wieviel „Open Society“ steckt in ARD und ZDF?

Vier AfD-Abgeordnete haben in einem offenen Brief an die Intendanten von ARD und ZDF Auskunft darüber gefordert, wieviele „Experten“ von Open Society-nahen NGOs im Programm auftreten.

Die Abgeordneten Petr Bystron, Udo Hemmelgarn, Nicole Höchst und Uwe Schulz vom „Kongress der Freien Medien“ wiesen darauf hin, dass in einer zufälligen Stichprobe am 5. und 6. April gleich mehrere Open-Society-Lobbyisten im Nachrichten-Programm von ARD und ZDF ihre „Expertise“ von sich geben durften, ohne als Lobbyisten identifiziert zu werden (PI-NEWS berichtete).

Die AfD-Abgeordneten schrieben am 8. April folgenden Brief an den ARD-Vorsitzenden Tom Buhrow (WDR) und den ZDF-Intendanten Thomas Bellut:

Sehr geehrter Herr Buhrow, Herr Bellut,

als Bundestagsabgeordnete ist uns aufgefallen, dass in Ihrem Nachrichtenprogramm immer häufiger sogenannte „Experten“ oder „Aktivisten“ zu Wort kommen, die den Open Society Foundations (OSF) nahestehen (Beispiele oben).

Die Open Society Foundations sind eine sehr intransparente Lobbygruppe, die weltweit eine sehr einseitige politische Agenda verfolgen. Zu den Forderungen der OSF gehören: die Förderung der Politik offener Grenzen, das Schüren übertriebener Klimahysterie sowie die aggressive Bekämpfung aller gesellschaftlicher Gruppen, die sich diesen Zielen entgegenstellen. In Deutschland wird dabei sogar die größte Oppositionspartei im Deutschen Bundestag, die AfD, unter dem Deckmantel des „Kampfs gegen Rechts“ von den durch niemanden gewählten und somit auch von niemanden demokratisch legitimierten Mitgliedern der OSF-Gruppen betrieben.

Angesichts der Tatsache, dass diese angeblich „zivilgesellschaftlichen“ Gruppen sich nie im Kampf gegen islamische oder linksextreme Gewalt engagiert haben oder sich für Klimarealismus, Islamismuskritik oder die Aufrechterhaltung der Grenzsicherheit ausgesprochen haben, ist offensichtlich, dass sie eine einseitige politische Agenda verfolgen.

Die OSF werden durch einen US-amerikanischen Milliardär finanziert. Entsprechend folgt deren politische Agenda seinen Vorgaben. Die Aktivitäten dieser Gruppen sind darauf ausgerichtet, diese Vorgaben zu erfüllen.

Es ist nicht die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der deutschen Öffentlichkeit die politische Agenda eines amerikanischen Milliardärs zu vermitteln.

Im Gegenteil: Im §11 des Rundfunkstaatsvertrags heißt es:

„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“

Angesichts dieser Tatsachen stellen sich zahlreiche Gebührenzahler mit uns die folgende Fragen:

– Wie bringen Sie die häufige Präsenz von Lobbyisten der OSF und ihrer anverwandten Gruppen mit dem Grundsatz der Objektivität und Unparteilichkeit in Einklang?

– Warum werden die Lobbyisten der Open Society Foundations nicht als solche kenntlich gemacht und dem Zuschauer eine Einordnung ihrer linken politischen Ausrichtung ermöglicht?

– Warum kommen im Sinne der Ausgewogenheit nicht ebenso viele Vertreter und Lobbyisten von konservativen Lobby-Gruppen zu Wort, z.B. Linksextremismusforscher, Klimarealisten, Grenzschutzbefürworter oder Islamismuskritiker?

– Jedes Jahr veranstaltet der NDR (u.a. Tagesschau) im Juni in Hamburg die Konferenz „netzwerk recherche“, bei der führende Vertreter der deutschen Presse mit sogenannten „Experten“ diverser OSF-naher Lobbygruppen wie Correctiv, neue deutsche Medienmacher, Mediendienst Integration, bellingcat, Investigate Europe, journalists.network, journalismfund.eu, Frag den Staat, Reporter ohne Grenzen, Buzzfeed und ICIJ über vorwiegend linke Themen wie „Kampf gegen Rechts“ und „Klimawandel“ diskutieren.

  • Wie hoch ist das Budget für diese Veranstaltung?
  • Warum werden keine Vertreter von konservativen alternativen Medien eingeladen?
  • Wer sucht die Gäste aus, und warum haben so viele dieser Gäste Verbindungen zu OSF und ihrer anverwandten Gruppen?
  • Welchen Einfluss hat diese Veranstaltung auf Ihre Programmgestaltung?

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht sowohl in der Fachwelt wie seitens der Gebührenzahler in der Kritik, seine Berichterstattung eben nicht ausgewogen und unparteilich zu betreiben, sondern einen starken Drang zur Verbreitung von Regierungspositionen und zu tendenziös negativer Darstellung der Positionen großer Teile der demokratischen Opposition zu haben.

Die Ablehnung dieser einseitigen Berichterstattung manifestiert sich in der dramatisch gestiegenen Zahl derjenigen Menschen, die (trotz Androhung von Strafen bis hin zum Gefängnis!) die Zahlung der Zwangs-Gebühren für den ÖR-Rundfunk mit aller Vehemenz ablehnen.

Wir fordern Sie auf, die Fragen aus Respekt uns als Gesetzgebern und all Ihren Zuschauern und Gebührenzahlern gegenüber, die Ihre hoch dotierten Jobs zwangsweise finanzieren müssen, zeitnah zu beantworten.

Wir fordern Sie auf, Ihr Verhalten unter den oben genannten Fakten zu reflektieren und seine Veränderung in die Wege zu leiten.

Wir fordern Sie auf, sowohl die klaren Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrags zu verinnerlichen und die bisherige, dem Staatsvertrag klar zuwiderlaufende Praxis zu beenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Petr Bystron, Udo Hemmelgarn, Nicole Höchst, Uwe Schulz,

Organisationspräsidium des Kongresses der Freien Medien

 

 

 

 




Corona-Skeptikerin Sonja Zietlow widersteht Druck des Mainstreams

Wochenlang kritisierte TV-Moderatorin Sonja Zietlow („Dschungelcamp“) die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Plötzlich waren ihr Facebook- und ihr Twitter-Konto nicht mehr erreichbar, sie tauchte unter, reagierte nicht auf Presseanfragen.
Nun ist Sonja Zietlow wieder da. Und wer dachte, sie würde auf Druck des Mainstreams zurückrudern, irrte!




Die Großmacht der Alten und die Virus-Krise

Von WOLFGANG HÜBNER | Vor einigen Monaten verdankte der Linken-Kandidat in Thüringen, Bodo Ramelow, mitsamt seiner SED-Nachfolgepartei den Wahlerfolg vor allen den älteren und alten Wählern. Hingegen war die AfD in Thüringen mit ihrem Spitzenkandidaten Björn Höcke in allen jüngeren Wählergruppen erfolgreich.

Dieses Ergebnis hat sicher einige Thüringer Besonderheiten, ist aber ein deutlicher Beleg dafür, dass Wahlen und Entwicklungen in Deutschland jetzt, erst recht aber in Zukunft, von einer Großmacht in der Bevölkerung bestimmt werden – nämlich den Alten.

Niemand kann die Reaktionen und Aktionen der regierenden Politik im Bund in der Virus-Krise wirklich verstehen, wenn dieser demographischen Komponente nicht die Bedeutung beigemessen wird, die sie real hat. Ein Blick auf die Zahlen: Mit Stand 31.12.2018 gab es in Deutschland mehr als 23 Millionen Menschen über 60 Jahre alt. Nur knapp größer war an diesem Stichtag die Zahl der 40- bis 59-jährigen mit fast 24 Millionen. Hingegen gab es in der Altersgruppe von 18 bis 39 Jahren nur rund 20 Millionen Menschen.

Eine andere Zahl ist gerade im Zusammenhang mit der Virus-Krise bedeutsam: Im laufenden Jahr 2020 sind nur knapp drei Prozent mehr Deutsche erwerbstätig als nicht (mehr) erwerbstätig. Wenn aber ein großer Teil der Erwachsenen eine wirtschaftliche Auszeit als nicht existenzgefährdend empfindet, sondern vielmehr der Ansicht zu sein scheint, Renten, Pensionen und staatliche Transferzahlungen seien trotzdem sicher, wird sich so schnell keine machtvolle Protestbewegung gegen die Beschränkungen formieren.

Was bei Wahlen unter dem alten Bevölkerungsanteil durchaus noch eine sozial spaltende Rolle spielt, nämlich die großen Unterschiede im Renteneinkommen und den Vermögensverhältnissen, ist in der jetzigen Situation nur von untergeordneter Bedeutung: Denn die medial geschürte Angst vor Infizierung und dem drohenden Tod vor der erhofften Lebenszeit eint arme als auch wohlhabende Alte und Ältere gleichermaßen. Waren nicht wenige sich materiell sicher fühlende Senioren bei den letzten Umfragen vor der Krise noch gewillt, den Grünen ihre Gunst zu geben, hat sich das Umfragen zufolge wieder zugunsten der Merkel-Union stark geändert.

Wie man auch immer diese Umfragen bewertet: Vollständig manipuliert dürften sie in Anbetracht der deutschen Demographie nicht sein. Denn ältere und alte Menschen haben nun einmal ein größeres Bedürfnis nach Sicherheit und bekannten Autoritäten als jüngere Generationen. Wenn die Merkel-Regierung in der Virus-Krise den Alten und dem großen Heer der Bald-Alten signalisiert: Wir nehmen vorrangig Rücksicht auf euch, dann mag das  illusionär, verlogen und zukunftsfeindlich sein – doch diese Botschaft ist offenbar erfolgreich angekommen!

Die jungen Generationen sind in Deutschland nicht nur an Zahl, sondern auch im Bewusstsein ihrer Lage zu schwach, um dem aktiven Widerstand entgegensetzen zu wollen. Das dürfte sich gerade für alle Menschen unter 55 bis 50 Jahren in der hochbelasteten Zukunft noch bitter rächen. Aber für die Politiker der etablierten Parteien ist nicht das, sondern die nächste Bundestagswahl 2021 die einzige sie interessierende Perspektive.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




„Jede Kritik wird als Hochverrat abgetan“

Von MARKUS GÄRTNER | In diesem Interview läuft Gerald Grosz zur Topform auf. Der konservative österreichische Politiker, Unternehmer, Kolumnist, TV-Kommentator und Polit-Blogger, der so wunderbar polemisieren kann, war zu Gast bei uns im Kanal.

Er sprach über das völlig vergeigte Corona-Krisen-Management, die EU, die er als das erste große Opfer des Coronavirus sieht, aber auch über das Versagen der Eliten, die Kapitulation der vernünftigen Kräfte in der Politik und über ein Deutschland, das sich „durch einen fortgesetzten Wahnsinn quält“.

Die EU beschuldigte Grosz, in den kleinen Bereichen des täglichen Lebens einen unheimlichen Ehrgeiz zu entwickeln, die Menschen dabei zu bevormunden und zu regulieren, aber bei den großen Sorgen und Ängsten eindrucksvoll zu versagen. Alle wichtigen Fragen in der EU seien ungeklärt.

Zu Angela Merkels fünfter Amtszeit, die Medien im Mainstream immer öfter ins Spiel bringen, sagt er: „Dann ist Corona der tödlichste Virus der Welt“ und man könne die Ausgangssperren „für die nächsten 200 Jahre verlängern“. Merkel habe sogar den Weltrekord gebrochen und ihre eigene Nachfolgerin überlebt. Die deutsche Kanzlerin habe 2015 den gesamten zentral-europäischen Raum in ein nachhaltiges Chaos gestürzt.

Jede Kritik werde unter ihr als Hochverrat abgetan. Zu einem deutsch-österreichischen Kanzler-Tausch Merkel gegen Kurz, wie ihn einige Kommentatoren in diesem Kanal ironisch vorgeschlagen haben, antwortet Grosz nur: „Ob ich jetzt zwischen Pest und Cholera wählen kann, das bringt mir auch keine Zukunft“ ….


Buchtipp zum Beitrag:


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „PI Politik Spezial“)




Ein Erfüllungsgehilfe namens WHO

Von DR. VIKTOR HEESE | Die Corona-Krise zeigt, wie Anspruch und Wirklichkeit bei supranationalen Weltorganisationen wie der WHO auseinanderdriften. Spielt bei der Krisenhysterie das Ego des geltungssüchtigen Multi-Milliardärs Bill Gates die Hauptrolle? Oder sind es die gewinnsüchtigen Pharmakonzerne? Dramatisiert letztendlich die machtbedrohte Politik, um den Ernstfall eines Ausnahmezustandes zu testen? Geht es um diese Fragen, ist die WHO stets dabei. Trump ist ihr gefährlichster Gegner, weil er Aufklärung erzwingen könnte.

Stiftungspandemie: Treibt Gier oder Geltungsbedürfnis die Multi-Milliardäre in die Philanthropie

Volkes Erklärung, Philanthropie (gut für die Aktienkurse!) als Marketinginstrument bringe mehr Gewinn als sie Kosten verursache, ist unbefriedigend. Nicht die Gier, sondern das Geltungsbedürfnis wird im Mittelpunkt der Milliardenspenden stehen. Gibt es in den USA nur einen Präsidenten und eine begrenzte Zahl von Gouverneurs-Posten, so kann durch eine „aggressive Mega-Philanthropie“ dennoch Ruhm erlangt werden. Zumal wenn potente UN-Organisationen finanziert werden, die der Welt nur Gutes wollen. Ob dem so ist, kann nicht restlos geklärt werden. Vielleicht wissen Wirtschaftspsychologen und -ethiker mehr über die Motive der alternden Titanen (Gates, Soros, Buffet) und der neuen Stars (Zuckerberg).

Die UNO und ihre Sonderorganisationen – korrupt, intransparent, politikfreundlich, bedeutungslos

Die Zeiten, als UNO & Co. die moralische Instanz waren, zu der man stolz aufsah, sind vorbei. Wer sich heute ein Bild über die WHO machen will, braucht nur zu googeln. Schon die Überschriften über sie und Gates sprechen für sich.

Es macht schon Hoffnung, wenn sich namhafte Adressen Trumps WHO-Kritik anschließen. Bald könnte es einen Punktsieg für den US-Präsidenten geben. Die Gesundheitshüter brauchen Geld, werden Fehler zugeben, Köpfe müssen (wohl?) rollen, es wird Besserung („Reformen“) gelobt und… es bleibt trotzdem alles beim Alten.

Bewährter Taschenspielertrick: „Weiche“ Resolutionen und Empfehlungen zu „harten“ Gesetzen machen

Denn begünstigte Konzerne und Regierungen wollen nicht gerne auf die Vorteile der weltgrößten UN-Sonderorganisation verzichten. Pharmariesen sehen sie weiter als Geschäftsmultiplikator (z.B. Verkauf von der WHO empfohlener Impfstoffe an Regierungen). Die Politiker erhielten jetzt den ultimativen Beweis, dass Viren und Seuchengeschichten als Angst- und Disziplinierungsinstrumente bestens funktionieren. Einmal erlangte Vorteile lassen sich zementieren.

Sie entstehen folgendermaßen: Nicht bindende harmlose UN-Resolutionen erwachsen zusehends zu „moralischen Handlungsmaximen“ – so will es die Mehrheit der Weltbevölkerung, wird argumentiert.  Danach machen sie Richter im Rahmen ihres Ermessungsspielraums zum „Gewohnheitsrecht“. Und last but not least werden diese „latenten Gesetze“ – sobald die Zeit reif wird – in geltendes Recht umgesetzt.

Vorschläge für die UN-Resolutionen machen wiederum die genannten Sonderorganisationen, die alles fachlich vorbereiten und propagandistisch hochstilisieren, bevor sie die Mehrheit der „Habenichte aus der Dritten Welt“ in der UN-Vollversammlung abwinkt. Im Kleinformat läuft das Verfahren in nationalen Parlamenten und Stadträten nicht anders ab – dort bereiten Fachausschüsse die späteren „nationalen“ und „kommunalen“ Willenserklärungen vor.

Beispiel Migrationspakt: Gefährlich, wenn wenige leisten und viele Leistungsschwache ernten

Für reiche Länder mit schwachen Regierungen, wie derzeit in Westeuropa, haben die Konsequenzen dieses Prozederes finanziell fatale Folgen, wie der UN-Migrationspakt lehrt. Eine Mehrheit der oben genannten „Habenichte“ beschließt eine globale Migrationsfreiheit, eine Minderheit der Leistungsträger soll aber allein die Kosten tragen, zumal dann, wenn vernünftige Leistungsträger bei dem Spuck nicht mitmachen.

Beim Migrationspakt sind die wenigen Verweigerer wirtschaftlich stärker als die über hundert Ja-Sager. So funktioniert das globale Leistungsprinzip nicht.

Wie gefährlich kann die WHO noch werden?

Die WHO besitzt das Potential, wirtschafts- und demokratieschädliche Aktionen und Gesetze zu initiieren, so wie UNHCR (Migration) und die ipcc (Klima).

Es heißt:

Eine zentrale Aufgabe ist es, Leitlinien, Standards und Methoden in gesundheitsbezogenen Bereichen zu entwickeln, zu vereinheitlichen und weltweit durchzusetzen. Die Verfassung der WHO sieht dafür drei Instrumente vor: völkerrechtliche Verträge, Regelungen unmittelbar gestützt auf die WHO-Verfassung und nicht-verbindliche Empfehlungen. 

Beispiel: Die WHO darf den weltweiten Pandemie-Zustand – der nicht automatisch auf die Zahl der Epidemie-Toten abstellt – ausrufen, an dem zahlreiche nationale „Quarantäne-Gesetze“ geknüpft werden. Selbst formale WHO-Gütesiegel bei Medikamenten und Aktionen sichern noch keine Eigenschaften zu und sagen so viel aus, wie die TÜV- oder BaFin-Prüfzertifikate. Von diesen „Zeugnissen“ waren so manche Damen mit Brust- Implantaten oder Aktienkäufer, die auf Emissionsprospekte gesetzt hatten, bitter enttäuscht.

Fazit:

Eine unabhängige Untersuchung der WHO-Aktivitäten generell und in Sachen Corona speziell ist überfällig. Nach heutigem Stand besitzt allein US-Präsident Donald Trump das ausreichende Gewicht und die Autorität, um die unbequemen Wahrheiten ans Tageslicht zu bringen. Ein existenzbedrohender Geldentzug war schon immer die stärkste Waffe gegen Cliquen, Korruption oder Betrug. Rein theoretisch könnte Bill Gates (geschätztes Vermögen vor Corona 106 Mrd. USD) die Finanzlücke von 400 Mio. € füllen. Ob er das wagt, wenn weitere Machenschaften und Affären bekannt werden?


Dr. Viktor Heese.

Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln. Kontakt: heese1@t-online.de.




Spygate: Der brutale Krieg um die Macht in den USA

Von TORSTEN GROß | Kein Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist so sehr angefeindet worden wie Donald J. Trump, der am 8. November 2016 ins Amt gewählt wurde. Nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland ist Trump das bevorzugte Hassobjekt der linksgrünen Mainstream-Medien. Kaum ein Tag vergeht, an dem der 45. US-Präsident von deutschen Journalisten in Presse und Fernsehen nicht als Tölpel, Narr oder Lügner gebrandmarkt wird.

Hinter der Anti-Trump-Kampagne steht ein epochaler Machtkampf zwischen den Protagonisten der One-World-Ideologie, die in den USA politisch vor allem von linken Demokraten getragen wird, und den Anhängern des Nationalstaats, die Trump mit seiner »America first«-Doktrin repräsentiert.

In seinem neuen Buch Spygate – Der Putsch des Establishments gegen Donald Trump beschreibt Autor Helmut Roewer, welche Machenschaften und Intrigen gegen Donald Trump von seinen Gegnern auch in der eigenen Partei ins Werk gesetzt wurden, noch bevor der erfolgreiche Immobilienunternehmer und Milliardär überhaupt ins Weiße Haus eingezogen war. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die umfangreichen Bemühungen der Obama-Administration gelegt, die Präsidentschaftskandidatur der früheren Außenministerin Hillary Clinton auch mit fragwürdigen Mitteln zu fördern und ihren republikanischen Gegenkandidaten Trump als Nachfolger im Oval Office zu verhindern.

Nachdem der »Außenseiter« Trump überraschend und sehr zum Verdruss der politischen Eliten die Präsidentschaftswahl dennoch gewonnen hatte, setzten US-Geheimdienstkreise im Verbund mit Teilen des Regierungsapparates und Politikern der Demokratischen Partei alles daran, das missliebige Staatsoberhaupt zu stürzen und damit das Votum der Wähler zu revidieren. Der Kernvorwurf: Trump sei nur aufgrund geheimer Absprachen mit Hilfe Russlands ins Weiße Haus gelangt und werde von russischen Geheimdiensten gesteuert. Um das angebliche »Russiagate« glaubhaft zu machen, wurden einseitige und teilweise illegale Ermittlungen angestellt, Fakten, die nicht ins Bild passten, herausgefiltert, und fragwürdige Informationen gezielt an die Presse durchgestochen, um Trump und sein Umfeld in der öffentlichen Meinung zu beschädigen. Dabei schreckten die Verschwörer auch vor Lügen, Verleumdungen und persönlichen Angriffen nicht zurück.

Helmut Roewer legt detailliert dar, welche staatlichen Stellen und Akteure hinter dem Komplott gegen Trump und seinen Mitarbeiterstab steckten. Intensiv befasst sich Roewer mit der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, ihrer Rolle als Außenministerin im Kabinett Obama und auffälligen Querverbindungen zu den Spendeneinnahmen der umstrittenen Clinton-Foundation.

Breiten Raum nimmt die sogenannte E-Mail-Affäre ein, die letztlich dazu führte, dass Clinton das Rennen um das Weiße Haus gegen Trump verlor. Während die Massenmedien auch in Deutschland die bis heute unbewiesene Behauptung in den Mittelpunkt stellen, dass russische Hacker im Verbund mit Trump hinter den später bei Wikileaks veröffentlichten E-Mails steckten, beleuchtet Roewer die teilweise brisanten Inhalte der Clinton-Nachrichten. Man erfährt u. a., dass die politische Destabilisierung Nordafrikas und des Nahen Ostens Anfang des letzten Jahrzehnts auf das Konto der US-Regierung von Barack Obama ging, ausgerechnet des Mannes also, der schon im Jahr seiner Amtseinführung 2009 den Friedensnobelpreis erhielt. Erschreckend auch, was die Obama-Administration unternahm, um die Aufklärung der E-Mail-Affäre zu hintertreiben und die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Clinton reinzuwaschen, obwohl die Faktenlage eine Anklage gegen die demokratische Politikerin gerechtfertigt, ja zwingend gemacht hätte. In US-Ermittlerkreisen wurde deshalb der Vorwurf laut, dass die Affäre aus politischen Gründen vertuscht werden sollte.

Intensiv beschäftigt sich Roewer mit dem Bericht des vom Justizministerium eingesetzten Sonderermittlers Robert Mueller, dessen Aktivitäten im Jahr 2017 ein später Ausfluss der noch unter Obama entwickelten Strategie war, den gewählten Präsidenten Trump mit Hilfe des Justizapparates wieder aus dem Amt zu entfernen. Roewer zerpflückt den Mueller-Report und zeigt gravierende Schwächen und Ungereimtheiten des Papiers auf.

Schnell wird klar, dass die praktisch ausnahmslos aus Trump-Gegnern bestehende Ermittlungskommission von Mueller nur heiße Luft produziert hatte. Deshalb ist der Bericht auch ohne Konsequenzen für den Präsidenten geblieben.

Weitere Themen des Buches: Die beiden gegen Trump inszenierten Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) und die Gründe für ihr Scheitern, die Enthüllungen des Generalinspekteurs der Bundesjustiz, Michael Horowitz, sowie die Hintergründe der Entlassung von FBI-Chef James Comey durch Trump, der auch in deutschen Medien zum Helden im Kampf gegen den vermeintlich skrupellosen Präsidenten hochstilisiert wurde. Im Vorgriff auf die im November stattfindende US-Präsidentschaftswahl gibt Roewer in einem kurzen Abriss Einblick in die Gedankenwelt von Trump und nennt die Erfolge seiner ersten Amtszeit, die von den Eliten auch in Europa aus durchsichtigen Gründen verschwiegen oder kleingeredet werden. Es erscheint das Bild eines Politikers, der weitgehend gehalten hat, was er den Bürgern vor der Wahl versprach.

Viele der von Roewer genannten Personen und Ereignisse sind Politikinteressierten bereits aus Berichten in den Mainstream-Medien bekannt. Dort werden die Fakten aber nur verkürzt bzw. sinnentstellend wiedergegeben, immer in der Absicht, Trump als Bösewicht dastehen zu lassen und das Narrativ vom unberechenbaren Populisten im Weißen Haus zu verbreiten.

Wer verstehen will, was wirklich gespielt worden ist und kompetent mitreden will, der muss Spygate – Der Putsch des Establishments gegen Donald Trump gelesen haben. Viele Äußerungen und Handlungen von Trump, die auf den ersten Blick unverständlich erscheinen, werden mit dem von Roewer vermittelten Hintergrundwissen plötzlich nachvollziehbar und plausibel.

Spygate – Der Putsch des Establishments gegen Donald Trump ist sozusagen der publizistische Gegenpol zur durchweg tendenziösen Berichterstattung der linksgrün dominierten Presse in Deutschland.

Autor Helmut Roewer ist nicht irgendein Journalist, sondern war lange Jahre Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz und ist deshalb ein profunder Kenner der Geheimdienstszene. Roewer weiß also, wovon er schreibt. Das zeigen auch die umfangreichen Quellenangaben und Erläuterungen in den Anmerkungen zum Text. Das Buch ist leserfreundlich strukturiert, flüssig geschrieben und von der ersten bis zur letzten Seite spannend wie ein Krimi. Ein Muss für alle, die sich objektiv über den verdeckten Kampf des Establishments gegen den »Volkspräsidenten« Donald Trump informieren wollen.

Bestellinformationen:

» Helmut Roewer: Spygate, 176 Seiten, 19,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Corona: Schutzmasken-Tragepflicht hätte nicht nur Befürworter

Von EUGEN PRINZ | Kein Zweifel, wir hätten längst eine Anordnung zum Tragen von Schutzmasken bei bestimmten Anlässen, wenn, ja wenn, genügend dieser Dinger vorhanden wären. Aber man kann halt schlecht eine Verordnung erlassen, die mangels Masse nicht einzuhalten ist.

Der Bedarf an Masken für den Fall einer Tragepflicht wäre immens. Die Bundesregierung geht von mehreren Milliarden Stück aus, die innerhalb der nächsten Monate benötigt würden. Und weil das so ist, hat sie kürzlich ein Angebot über 50 Millionen Schutzmasken aus Hongkong so lange und gründlich geprüft, bis diese schließlich anderweitig verkauft worden waren (PI-NEWS berichtete). Ja, so kennen wir unsere Pappenheimer.

Es ist anzunehmen, dass künftige Lockerungen beim Corona-Shutdown mit einer Schutzmasken-Tragepflicht verbunden sein werden. Bisher werden sie nur empfohlen. So Gott will und die Unfähigkeit der Regierung dem nicht entgegensteht, wird unser hochindustrialisiertes Land bis zur nächsten Zusammenkunft der Minipräsidenten mit der Gottkanzlerin, die benötigte Anzahl zusammengekratzt haben. Oder auch nicht.

Was bringen die Schutzmasken?

PI-NEWS hat mit einem Mediziner an einer großen Universitätsklinik Deutschlands über die Wirksamkeit und die richtige Anwendung von Schutzmasken gesprochen.

Bei mit COVID-19 infizierten Personen reduziert das Tragen einer Schutzmaske deutlich das Risiko, andere anzustecken. Das gilt auch schon für den normalen medizinischen Mundschutz und selbst genähte Masken. Durch das mechanische Hindernis vor Mund und Nase wird die Atemluft des Infizierten teils zur Seite gelenkt und teils nach vorne in der Ausstoßgeschwindigkeit und damit auch der Reichweite erheblich reduziert. Zu Deutsch: Die Viren fliegen nicht mehr so weit. FFP2-Masken sind seitlich abgeschlossen und haben vorne ein Atmungsventil. Somit wird die Reichweite nochmal reduziert und ein seitliches Entweichen der Atemluft verhindert.

Trägt ein Nicht-Infizierter die Maske über Mund und Nase, bleiben immer noch seine  Augen als Eintrittspforte für die Viren. Laut Auskunft des Mediziners ist die Datenlage der Studien gemischt, was die Schutzwirkung in so einem Fall betrifft, aber er war der Meinung, dass die Ansteckungsgefahr doch ein wenig gemindert wird.

Tragezeit

Nach Auskunft des Arztes kann man im normalen Alltagsgebrauch eine Schutzmaske etwa einen Tag lang tragen. Danach müssen Einwegmasken entsorgt und selbstgenähte Stoffmasken gewaschen werden.

Ausnahme: Wenn die Maske aufgrund bestimmter Umstände stark durchfeuchtet ist, muss sie vorher ausgetauscht werden. Das gebietet schon die Hygiene.

Maskengegner

Der Autor musste feststellen, dass eine etwaige Tragepflicht bei manchen Bürgern, insbesondere bei Frauen, auf starken Widerstand stoßen würde.

Die Argumente: Man sieht damit furchtbar aus, die Schminke wird verschmiert, man kommt mit der Gesichtsverhüllung daher wie eine Muslima, beim Jogging bekommt man keine Luft, Masken sind nach kurzer Zeit unhygienisch, sie fangen an zu stinken und außerdem bringen sie nichts.

Die Aufzählung ergibt sich aus den Gesprächen, die der Autor geführt hat und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Validität der Argumente bleibt der Urteilsfähigkeit der Leser überlassen.

Masken aus ungesunder Herkunft 

Allerdings scheint es nicht gesichert zu sein, dass alle nach Deutschland gelieferten Schutzmasken auch unter hygienisch einwandfreien Bedingungen hergestellt werden, wie das Beitragsvideo zeigt. Da kann es schon mal sein, dass solche Dinger von 10-jährigen Indern mit acht Jahren Berufserfahrung gefertigt werden. Erwischt man so eine Charge, dann atmet man mit der Umgebungsluft gleich auch noch das Keim-Biotop des Fußbodens einer Hinterhof-Werkstatt in den Slums von Mumbai ein.

Abschließend noch ein Aufruf an all jene, die gerade so eine hübsche hellblaue Schutzmaske wie in dem Beitragsvideo aufhaben: Einmal tieeef durchatmen!


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Spende an den Autor
» Twitter Account des Autors.