Zahlenwunder

416.420 „Flüchtlinge“ mit Geburtsdatum 1. Januar

Von MANFRED ROUHS | Zufälle gibt’s, die gibt’s gar nicht: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) führt 416.420 Asylsuchende mit dem Geburtsdatum 1. Januar. Das ergibt eine Auswertung von Zahlen des Ausländerzentralregisters (AZR), die aufgrund einer Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer öffentlich gemacht worden sind. Hinter ihrer Bezahlschranke schlüsselt die „Welt“ die Herkunft dieser mehr als 400.000 Personen auf:

Die wichtigsten im Register eingetragenen Staatsangehörigkeiten der „Neujahrskinder“ sind von Syrien (rund 123.000), der Türkei (85.000), von Afghanistan (60.000) und dem Irak (30.000). Mit Abstand folgen die Eritreas (16.000), Marokkos (10.000), Somalias (9000), ungeklärte Staatsangehörigkeit (8000), Pakistans (6000) und des Libanon (4000).

Den Angaben zufolge legte von den erwachsenen Asylbewerbern des Jahres 2019 jeder zweite keine Papiere vor, die seine Identität bestätigen. Sie gaben vielmehr lediglich ein Geburtsjahr an, das dann von den deutschen Behrödenmitarbeitern ungeprüft in die Dokumente eingetragen und um den 1. Januar kreativ ergänzt wurde, um zu einem nominell vollständigen Geburtsdatum zu kommen.

Die islamwissenschaftlerin Susanne Schröter geht davon aus, dass viele Menschen aus islamischen Ländern ihr Geburtsdatum bewußt manipulieren. Es gäbe zwar „Bürokratiemängel“ in den Herkunftsländern der Asylbewerber: Ich gehe aber davon aus, dass – unabhängig von den Dokumenten – die allermeisten Menschen in Syrien und anderen muslimisch geprägten Staaten ihren Geburtstag kennen.

Motiv für bewusst falsche Angaben könnten nach der Einschätzung von Schröter beispielsweise Privilegien für unbegleitete minderjährige „Flüchtlinge“ sein. Viele Betroffene würden sich deshalb jünger machen als sie seien.

Die Soziologin Necla Kelek geht dagegen davon aus, dass tatsächlich sehr viele Menschen aus dem Orient wie Afghanen oder Syrer ihr Geburtsdatum nicht kennen. Denn im islamischen Kulturkreis werde das Individuum nicht gefeiert, der Einzelne dient der Großfamilie.
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PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.