Sachsen führt alte DDR-Tradition wieder ein

Coronadiktatur: Kindeswegnahme bei Ungehorsam der Eltern

Von L.S.GABRIEL | Wer sich dem Regime nicht beugt, dem drohen Repressalien. Das ist eine in der DDR gut erprobte Strategie, an die Sachsen sich offenbar wieder erinnert. In sozusagen alter Tradition droht man dort nun Corona-ungehorsamen Eltern mit „Inobhutnahme“ ihrer Kinder. Seit 18. Mai müssen Eltern von Kindern, die in Kitas oder Grundschulen gehen, täglich penibel Auskunft über den Gesundheitszustand aller im Haushalt lebenden Personen geben.

Auf einem dafür vorgesehen Formular, das das Kultusministerium zum Download zur Verfügung stellt, muss angegeben werden, ob ein Familienmitglied unter Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, erhöhter Temperatur, Durchfall oder Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen leide. Diese mit der Unterschrift der Erziehungsberechtigten bestätigte Auskunft muss jeden Tag erneuert vorgelegt werden. Wer das Formular nicht vorweisen kann darf in den ersten vier Grundschulklassen ab dem 25. Mai nicht am Unterricht teilnehmen. Das ist aber bei weitem nicht die einzige Konsequenz.

Bei Verstoß kommt das Ordnungsamt

Nicht nur die strikte Weigerung, sondern auch das bloße einmalige Vergessen der Bestätigung wird als Verstoß gegen die Coronaauflagen gewertet und kann zu einschneidenden Repressalien führen. Der Ausschluss des Kindes vom Schul- oder Kitabesuch ist dabei die niedrigste Stufe der Bestrafung. Sollten die Eltern nach so einem Vergehen nicht unverzüglich in der Schule zum Rapport antreten würde das Ordnungsamt eingeschaltet, heißt es. In weiterer Folge droht man den Erziehungsberechtigten an, ihnen die Kinder wegzunehmen.

Viele Eltern sind entsetzt, die Elternvertreter fordern eine sofortige Rücknahme dieses Diktats, nicht nur aus Datenschutzgründen.

In Zeiten der Coronadiktaur und des sich aktuell etablierenden Seuchensolzialismus ist kaum zu erwarten, dass die Behörden sich von diesen Forderungen beeindrucken lassen. Augenscheinlich breiten sich die schlimmsten Allmachtsphantasien von Politikern und Behördenverantwortlichen schneller aus als Covid-19. Viele, die sich in geeigneten Positionen befinden leben gerade ihre kühnsten Diktaturträume aus. Da sich das Druckmittel „Angst vor Krankheit und Tod durch das Virus“ nach einigen Wochen beginnt abzunutzen, soll das „ungehorsame“ Volk nun mit althergebrachten Mitteln gefügig gemacht werden.

Ein weiteres Trauma muss her

Wer sich widersetzt verliert jetzt neben seinem Job, den der Corona-Maßnahmenwahnsinn ohnehin schon oftmals dahingerafft hat, und nach seinen alten Eltern oder Großeltern, die er nicht mehr besuchen darf, auch noch seine jüngsten Kinder. Eine traumatische Erfahrung nicht nur für die Eltern, auch Kinder, denen so etwas widerfährt werden diesen brutalen Eingriff in ihr Leben vermutlich nie ganz verarbeiten können. Ein weiteres Trauma, das den Deutschen zugefügt werden soll.

Am Ende – sollte das je kommen – werden mehr Menschen wegen der Maßnahmen, die unter dem Vorwand des Seuchenschutzes erlassen wurden geschädigt sein, als tatsächlich am Virus gestorben sind.