Polizei und Medien hielten Infos zum Tathintergrund vor der NRW-Wahl zurück

Messer-Attentat in Stolberg war ein Angriff auf die AfD

Von MANFRED ROUHS | Das Messer-Attentat in Stolberg kurz vor der NRW-Kommunalwahl, über das PI-NEWS bereits berichtet hat, war ein Angriff auf die AfD, den die Massenmedien den Wählern im bevölkerungsreichsten Bundesland verschwiegen haben. Erst jetzt, nach der Wahl, sickert die Wahrheit durch.

Demnach war der Vater des 23-jährigen Mannes, der in seinem PKW von einem 21-jährigen Iraker mit deutschem Pass mit Messerstichen angegriffen und schwer verletzt wurde, in einer Onlinewerbung der AfD auf Facebook sichtbar. Der Türke trat dort auf unter der Losung: „Auch Deutsch-Türken wollen Veränderung“. Der Angreifer rief laut Medienberichten bei der Tat „Allahu akbar“.

Die Tat ereignete sich nach Polizeiangaben in der Nacht zum Wahlsonntag um 0.40 Uhr. Am Wahltag hielten Polizei und Medien Informationen zum Tathintergrund zurück, offenbar um der AfD keinen Auftrieb zu verschaffen.

Der Tatverdächtige war polizeibekannt. „Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte am Montag, dass der 21-Jährige bisher als sogenannter Prüffall beim Staatsschutz lief und er nach der Tat von der Polizei zum Gefährder hochgestuft wurde“, schreibt der „Tagesspiegel“.

Der WDR versucht, ein Fehlverhalten der AfD als Tatursache auszumachen. Einem Bericht zufolge habe der Vater des Angegriffenen von der Veröffentlichung seines Bildes auf Facebook nichts gewusst. Diese Darstellung hat ein Vertreter des örtlichen AfD-Verbandes mittlerweile dementiert. Die Logik hinter den WDR-Äußerungen erschreckt: Wer sich politisch exponiert, provoziert also die Angehörigen der Kultur der Messerstecher? Wäre es folgerichtig ratsamer, auf Opposition zu verzichten und den Mund zu halten? Was unterscheidet ein solches Demokratieverständnis von dem z.B. Lukaschenkos in Belarus?


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.