Ezra Levant interviewt den „Helden von Köln“

Der kanadische Journalist Ezra Levant vom Medienportal „The Rebel“ tourte im Februar durch Europa, um zu zeigen wie „Old Europe“ nicht mehr schleichend, sondern rasant islamisiert wird. Herausgekommen ist eine sehr aufschlussreiche Interviewreihe mit Einwanderern. In diesem Video hat der scharfe Islamkritiker die besten herausgegriffen. Er traf Ivan Jurcevic, den kroatischstämmigen Security-Mann, bei dem in der Kölner Rapefugee-Nacht auf den 1. Januar verfolgte Mädchen und Frauen Schutz suchten. Und er zeigt ein Gespräch mit Mona Walter, die als Teenager aus dem islamischen Somalia nach Schweden immigrierte. Sie selbst habe in ihrer Heimat niemals Hidschab oder Niqab getragen, das kam erst, als sie in Schweden in eine Moschee ging, wo sie radikalisiert wurde, erzählt sie. Ezra Levants Interviews zeigen anhand authentischer Geschichten, wie das freie Europa von innen heraus durch den Islam zerstört wird. Morgen zeigen wir sein Interview mit Heidi Mund.

» Teil 1 bis 4




Köln: Hoteldirektor feuert mutigen Türsteher

matthiesenHenning Matthiesen (Foto), Direktor des Grand-Hotels Excelsior Ernst in Köln, weiß angeblich vorbildlich mit Mitarbeitern umzugehen. So zumindest wird er in einem Werbevideo (siehe unten) für das Fünfsternehaus gegenüber dem Dom dargestellt. Er will kein Patriarch der alten Schule sein, sondern stellt den Mitarbeiter in den Vordergrund und hat „immer eine offene Tür“ für ihn, sagt er. Offenbar aber nur solange der Mitarbeiter den Ruf des Hauses nicht mit harten Fakten über die Multikulti-Gewalt vor der Tür des Friede-Freude-Eierkuchenparadieses belästigt. Also so wie Ivan Jurcevic. Der kroatischstämmige Inhaber einer Sicherheitsfirma verlor seinen Auftrag im Excelsior, weil er während der Kölner Silvesternacht Frauen vor der sexuellen Gewalt der Illegalenhorden beschützte und nicht bereit war, das öffentlich zu vertuschen.

UPDATE: Laut eines aktuellen Facebook-Eintrags von Jurcevic wurde er von Matthiesen NICHT gekündigt oder Ähnliches. Es wurde von der WELT am SONNTAG falsch ausgelegt.

(Von L.S.Gabriel)

Jurcevic war als Sicherheitsmann vor der Tür des Luxushotels postiert, als in der Nacht auf den 1. Januar Frauen von afrikanischen Männern verfolgt und massiv sexuell belästigt wurden. Einige sahen in dem 1,98 Meter großen Mann mit 130 Kilo Kampfgewicht ihre Rettung und flüchteten sich an seine Seite vor dem Eingang des Hotels. Der ausgebildete Personenschützer tat, was außer ihm in dieser Nacht nicht einmal bewaffnete Polizeibeamte bereit waren zu tun: er bot den verängstigten Frauen Schutz und wies die Verfolger an, sich zu entfernen.

Diese wollten aber nicht wahrhaben, dass ihre „Beute“ ihnen einfach aus den Fängen genommen werden sollte, gingen auf den Hünen los und bestanden darauf, dass das „ihre Frauen“ seien. Jurcevic sah das anders und wusste sich als Kickbox-Weltmeister entsprechend zu wehren.

Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt über den „kroatischen James Bond“:

Verängstigte, zitternde Frauen baten ihn um Hilfe, ihnen folgte eine Gruppe junger Männer. „This is our girl“, sagten sie zu ihm. Jurcevic’ Antwort war: „Zieht Leine!“ Doch die betrunkenen Männer ließen sich zunächst noch nicht mal von ihm, dem Zwei-Meter-Mann, beeindrucken. „Ich bin dem einen vor den Brustkorb gesprungen und hab einem anderen eine Ohrfeige verpasst“, sagt er. Erst dann machte sich die Gruppe davon. „We kill you!“ riefen sie ihm noch zu. Er schildert in dem Video, dass die Männer Streifenwagen und Gäste der Hotel-Silvesterfeier bespuckt hätten. Dass Beamte Täter laufen lassen mussten, weil kein Transporter verfügbar war. „Sie waren einfach unterbesetzt.“

Jurcevic sagte später, es seien bürgerkriegsähnliche Zustände gewesen. Die Polizei war schon aus Personalmangel überfordert und ließ dann, weil auch Gefangenentransporter fehlten und es keine Plätze in Haftzellen gab, zum Entsetzen des Sicherheitsmannes auch noch den Kopftreter einfach gehen (PI berichtete).

Ivan Jurcevic erzählte in den Tagen darauf von seinen Erlebnissen in dieser Nacht und gab seine Eindrücke auch in einem Video wieder, das sich viral im Internet verbreitete und auch international für Furore sorgte:

Nun ist er seinen Auftrag im Luxushotel am Dom los. Direktor Henning Matthiesen hatte nichts besseres zu tun, als sich eiligs von Jurcevics Aussagen zu distanzieren. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet:

„Wir sind es seit vielen Jahren gewöhnt, dass zum Jahresübergang auch vor unserem Haus eine recht turbulente, ausgelassene und lebendige Stimmung herrscht. Was wir in diesem Jahr deutlich gespürt haben, ist, dass die Feierlaune eine andere Qualität besaß und ständig Gefahr lief, in unkontrollierte Aggression umzuschlagen. (…) Die Vorfälle in dieser Nacht sind nicht zu tolerieren und zu akzeptieren. (…) Allerdings distanzieren ich und mein Team uns von fremdenfeindlichen Aussagen, die aktuell im Internet kursieren von einem Mitarbeiter des externen Sicherheitsunternehmens. Es handelt sich hierbei nicht um einen Mitarbeiter des Excelsior Hotel Ernst.“

Eine „turbulente, ausgelassene, lebendige Stimmung“ und „Feierlaune“, die nur „Gefahr lief“ in unkontrollierte Aggression umzuschlagen? Also jemanden, der am Boden liegt gegen den Kopf zu treten, Frauen sexuell zu nötigen, sie verbal und körperlich massiv zu bedrängen und das Personal mit dem Tod zu bedrohen, ist in den Augen dieses Führungsgenies noch gar keine Aggression. Auch ist an den Aussagen des Kroaten, der seit 40 Jahren in Deutschland lebt, nichts Rassistisches, von dem Matthiesen sich „distanzieren“ müsste.

In seinem Selbstbeweihräucherungsfilmchen schwadroniert der Hoteldirektor, es sei wichtig, dass die Führungsetage eines Hotels sich „den gesellschaftlichen Gegebenheiten“ anpasse und man sei wie eine Familie.

Der Mann hat offenbar noch nicht mitbekommen, was sich „gesellschaftlich“ vor der blankgeputzten Drehtür seines Hotels abspielt und sollte einmal über die Autodächer der davorstehenden hauseigenen Luxuslimousinen hinwegsehen, bevor er ein Mitglied seiner „Hotelfamilie“ rausschmeißt, wie die WELT am SONNTAG berichtet.

Ivan Jurcevic jedenfalls will auch im Karneval wieder Dienst tun. Nicht im Excelsior, denn da will man offenbar lieber Sicherheitskräfte vor der Tür, die in der Hauptsache darauf achten, dass niemand über die Türmatte stolpert, die aber wegsehen, wenn vor ihren Augen die Gewalt eskaliert, die Frauen, die nicht im Hotel logieren, vielleicht sogar vom Eingang wegweisen, wenn sie da Schutz suchen. Hauptsache, das Hotel wird nicht in Zusammenhang gebracht mit Dingen, die am Lack der Luxusherberge kratzen könnten.

Das Image eines Hauses, in dem man sich sicher und gut aufgehoben fühlt kann dieser Direktor aber ohnehin ganz allein zerstören. Vielleicht wünscht er sich aber schon in wenigen Wochen, wenn im Karneval vor seiner Tür wieder der Teufel los ist, einen Mann wie Ivan Jurcevic dahin zurück. Der wird aber hoffentlich einen besseren Job haben, wo man seine Courage und seinen Einsatz schätzt.

Kontakt:

Henning Matthiesen
Excelsior Hotel Ernst Köln
Tel.: +49 221 270–1
Fax: +49 221 270–3333
E-Mail: info@excelsior-hotel-ernst.de

Hier das Video des rückgratlosenden Schnösels Hoteldirektors:


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)




Wie ein Türsteher die Horrornacht erlebte

ivanUm 19 Uhr geht es los: „6er-Gruppen, 10er-Gruppen, 12er-Gruppen von Nordafrikanern. So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagt Ivan Jurcevic [Foto]. „Sie kamen mir vor wie eine richtige Armee.“ Jurcevic ist seit 1989 Türsteher. An Silvester bewacht er – wie in den Vorjahren – den Eingang des Kölner Hotels Excelsior. Es liegt westlich in Sichtweite der Domplatte.

„Die kamen mit Bier- und Schnapsflaschen in der Hand. Die meisten sind schon rumgetorkelt“, erinnert er sich hinterher.

„Come with me“

Sofort beginnt der Ärger: Hotelgäste, die zum Rauchen vor dem Eingang stehen, werden angepöbelt: „Gib mal Zigarette“, habe es geheißen. „Come with me“, machen sie erwachsene Frauen an.

Zu gleicher Zeit läuft Peter Erkelenz mit seiner Frau über den Domplatz. Erkelenz ist Bruder des CDU-Stadtrats Martin Erkelenz und nennt sich selbst einen „Ur-Kölner“. Erkelenz wundert sich über die Mengen von Arabisch sprechenden jungen Männern. Die Stimmung ist aggressiv. Erkelenz ist besorgt und geht schnell weiter zu seiner Einladung.

Gegen 22 Uhr eskaliert die Situation an der Domplatte endgültig: Böller und Raketen fliegen in die Menge. Von seiner „Kunstbar“ östlich des Doms aus beobachtet Barbesitzer Paolo Campi das Treiben: „Absolut asozial“, sagt er. „An Silvester ist es aber immer asozial vor dem Dom. Ob das dieses Jahr schlimmer war, kann ich gar nicht sagen.“ Auch dass vor allem Nordafrikaner unterwegs gewesen seien, wie es heißt, kann er nicht bestätigen.

Bei Ivan Jurcevic vor dem Hotel Excelsior wird es währenddessen richtig schlimm: Zwei junge Frauen flüchten vor Nordafrikanern, wie er sagt, zu ihm und bitten um Hilfe.

„Mit mir ist im Notfall nicht gut Kirschen essen“

Die Verfolger kommen nach und bedrohen den erfahrenen Kampfsporttrainer. „Ich bin 1,98 Meter groß und wiege 130 Kilo. Mit mir ist im Notfall nicht gut Kirschen essen“, sagt der ansonsten ruhig und freundlich auftretende Jurcevic.

Als ihn die Verfolger angreifen, haut er einen von den Füßen und zieht sich in den Hoteleingang zurück. Die anderen rücken nach. „Da habe ich einem vor die Brust getreten, dass er drei Meter durch die Luft geflogen ist. Dann war erst mal Ruhe“, sagt der gebürtige Kroate, der seit 40 Jahren in Deutschland lebt.

Die Angreifer hätten ihn noch bedroht: „Wir kommen wieder und machen dich kalt“, hätten sie ihm auf Englisch zugerufen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Direktion des Excelsior die Gäste bereits gebeten, nicht mehr vor dem Hotel zu rauchen. Die stehen jetzt im ersten Stock und betrachten das Geschehen vor dem Dom mit schreckgeweiteten Augen.

Randalierer prügeln sich untereinander

Derweil ziehen Hundertschaften der Bereitschaftspolizei auf. Jurcevic kann sehen, wie sie mit Feuerwerkskörpern beschossen werden. Auch die Einsatzkräfte scheinen Angst zu haben.

Nach Mitternacht: Vor dem Hotel wird überall geprügelt. Jurcevic beobachtet eine Messerstecherei. Die mutmaßlichen arabischen Nordafrikaner machen ebenso Jagd auf Schwarzafrikaner, die aus Ländern südlich der Sahara kommen.

Die Randalierer prügeln sich auch untereinander: Vor Jurcevics Augen wird einer mit einer Flasche bewusstlos geschlagen. Als der Schläger anfängt, auf den Kopf des Bewusstlosen einzutreten, greifen Jurcevic und der Türsteher einer benachbarten Kneipe ein.

Keine Zeit für Anzeigen

Polizisten kommen dazu. Der Mann wird festgenommen – und später wieder freigelassen, weil sämtliche Gefängnistransporter total überfüllt sind. Zum Abschied spuckt der Festgenommene noch auf die Scheibe des Polizeiwagens. „Fuck the police“, schreit er Jurcevic ins Gesicht. Der verliert die Nerven und schlägt den Mann zu Boden, wie er sagt.

Um 1:30 Uhr kommt Peter Erkelenz mit seiner Frau von seiner Silvesterparty und will die S-Bahn nach Hause nehmen. Doch die S-Bahnstation am Hauptbahnhof ist gesperrt.

Vor Erkelenz steht eine Polizistin in Uniform. Ein Mann springt von hinten auf sie zu, greift ihr in die Jackentasche und versucht zu fliehen. Sie verfolgt ihn und ringt ihn zu Boden. Es folgt eine Standpauke. Das ist alles. Für Festnahmen oder Anzeigen ist das Chaos zu groß, müssen die Beamten zu viele Brandherde auf einmal bekämpfen.

Erkelenz erfährt auch, warum die S-Bahn nicht fährt: Dort laufen Randalierer auf den Schienen herum, greifen Fahrgäste an und liefern sich Verfolgungsjagden mit der Polizei. Mit der S-Bahn wird es in dieser Nacht nichts mehr. Erkelenz und seine Frau, die selbst ungeschoren aus dem Chaos herauskommen, nehmen die Straßenbahn.

„Ich habe richtig Angst“, sagt Erkelenz. „Auch vor dem, was am Karneval passieren könnte.“

Erst zwischen fünf und sechs Uhr morgens ebben die Übergriffe ab. Die Chaoten verziehen sich. Nur ein paar Schnapsleichen bleiben zurück. Inzwischen sind bei der Polizei die ersten Anzeigen übel belästigter Frauen eingelaufen. Eine Frau soll vergewaltigt worden sein. Viele gehen nicht gleich zu Polizei, ziehen sich erst einmal geschockt zurück. Erst bis Dienstag laufen 90 Anzeigen ein. Nur wenige mutmaßliche Täter sind festgenommen worden. […]

(Im Original erschienen auf t-online.de)