Kandidaten für den AfD-Bundesvorstand

Guido Reil und Petr Bystron: Zwei Männer für Deutschland!

Von PETER BARTELS | Anfang Dezember wählt die AfD in Hannover den neuen Bundesvorstand. Natürlich ist die Drängelei groß. Viele fühlen sich berufen, die meisten werden gewogen und zu leicht befunden sein. Hier zwei, die rein müssen:

Da ist GUIDO REIL, der Mann, den die Deutschland-Abschaffer von CDU-Merkel, SPD-Schulz, Göring- und Özi-GRÜNE fürchten wie der Teufel das Weihwasser: Bergmann, Steiger, 26 Jahre SPD und Gewerkschaft, jetzt AfD. Er trat im Ruhrpott an, wo das schwarze Gold Deutschlands einst funkelte, der Mond von Wanne Eickel immer rot war. Seit Moslem-Merkel es befahl, ist er nur noch Halbmond.

Hier, im Land der von Nafris und Afris begrapschten und gejagten Frauen, der kaputten Straßen und verlotterten NoGo-Areas, holte Guido Reil in seinem Bezirk Essen deutlich über 20 Prozent für die AfD. Ein junger, intelligenter Mann, der wie das Volk denkt und redet. Mit dem Volk, für das Volk – ein Volkstribun!!

Einer, der so gut ist, dass der frühere AfD-Schickimicki-Anwalt, ein gewisser Herr PretZELL, ihn auf „Platz nirgendwo“ der Wahlliste entsorgen wollte (und die frühere AfD-Petry und Ehefrau nickte das auch noch ab!). Dieser Guido Reil will in den AfD-Bundesvorstand. Und bescheiden wie der Kerl ist, der noch täglich im Pütt zur Schicht einfährt, will er nur „Beisitzer“ werden. Was immer das ist…

Da ist PETR BYSTRON aus Bayern. Der kluge, erfolgreiche Unternehmer zertrümmerte mit über 12 AfD-Prozent die betonierte absolute CSU-Mehrheit von Märklin-Bahnhofsvorsteher Drehhofer und Faschings-Sheriff Herrmann, obwohl sie ihn sogar mit dem Verfassungsschutz jagten, weil er in Reden von „Heimat“ und „Deutschland“ schwärmte.

Selbst ein paar AfD-Sesselfurzer schnappten neidisch nach seiner Ferse, wollten (offenbar mit braunem Strich in der Hose) noch schnell den Landeschef von der Wahlliste schubsen. Bystron startete unverzagt von Platz 4. In nur zwei Jahren hatte er die Mitgliederzahl von 2000 auf über 4000 verdoppelt, führte die AfD von 3% auf 12,4 %. Und so wurde die AfD in Bayern die „Besten im Westen!“ Die PretZELL-AfD in NRW kleckerte bei um die 9 Prozent, statt 25%, wenn‘s nach dem AfD-Potential gegangen wäre. Niedersachen, Schleswig Holstein, Bremen, HH? Eben: HaHa …

Guido Reil und Petr Bystron für den AfD-Vorstand!! Die AfD-Mitglieder wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie auf diese jungen Begabungen in der Führung verzichten würden. Schließlich hat der Osten vorgemacht, was dem Westen immer noch fehlt. Trotz Meuthen, Gauland und Weidel… Männer ohne Furcht und Tadel!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Petr Bystron kandidiert für AfD-Bundesvorstand – Martin Sichert neuer Landesvorsitzender

So langsam zeichnet sich ab, wer für den nächsten AfD-Bundesvorstand kandidiert, der am 2. Dezember in Hannover beim AfD-Bundesparteitag gewählt wird. Nach dem Essener „Steiger“ Guido Reil, der am vergangenen Sonntag in einer Videobotschaft seine Kandidatur bekannt gegeben hat (PI-NEWS berichtete), hat heute auch der scheidende bayerische AfD-Landeschef Petr Bystron offiziell sein Interesse geäußert. Update 19.45 Uhr: Der Nürnberger AfD-Chef Martin Sichert ist zum Nachfolger von Petr Bystron an der Spitze der AfD-Bayern gewählt worden. Der 37-Jährige wurde in einer Kampfabstimmung gegen Werner Meier zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Martin Hebner aus dem Kreis Starnberg war bereits im ersten Wahlgang aus dem Rennen um den Landesvorsitz ausgeschieden.

In seiner Rede beim AfD-Landesparteitag in Greding (Video oben) sagte Bystron: „Ich möchte meinen ganzen Fokus auf Berlin richten“.

Sebastian Dorn schreibt dazu im Münchner Merkur:

Bystron (44) leitete den Landesverband zwei Jahre lang. Bei der heutigen Vorstandswahl tritt er nicht mehr als bayerischer Vorsitzender an. Bei seinem Grußwort wurde er von den Delegierten in Bayern mit Applaus gefeiert. Er wolle „120 Prozent in Berlin“ arbeiten, sich in der Außenpolitik einbringen, sagte er unserer Zeitung. „Da kann ich nicht auch noch operativ den Laden in Bayern führen.“ […] Um die Nachfolge gibt es einen Wettstreit mehrere Kandidaten, der heute entschieden werden soll. Alles deutet auf Kampfkandidaturen hin.

Die Bundes-AfD trifft sich kommendes Wochenende zum Delegierten-Parteitag in Hannover. Dort wird der Vorstand neu gewählt, derzeit können sich Kandidaten bewerben. Die Partei führt momentan Jörg Meuthen aus Baden-Württemberg allein, nachdem sich Frauke Petry nach der Bundestagswahl aus der Partei zurückgezogen hatte. Aus Bayern sitzt aktuell Dirk Driesang (Kreis Fürstenfeldbruck) als Beisitzer im Vorstand, er will aber nicht mehr kandidieren. Der Ausgang der Abstimmung ist offen – er ist auch richtungsweisend für die künftige Ausrichtung der Partei.

PI meint: Sowohl Reil als auch Bystron wären eine gute Wahl für den künftigen AfD-Bundesvorstand!




Guido Reil: Jetzt hat auch der Westen einen Volkstribun!

Von PETER BARTELS | Bergmann. Steiger. Pütt. Guido Reil. Wer?? Das halbe Leben (26 Jahre) SPD. Stadtrat in Essen. Gewerkschaft. Klar, so einer kann nur vom Sozi-Adel sein. Jetzt ist er in der AfD. Und holte bis zu 24 Prozent in seiner Stadt …

Wenn der frühere AfD-Stutzer und Landesvorsitzende Marcus Pretzell diesen großen, gutaussehenden Guido Reil (47) nicht auf Platz 26 der Landesliste versteckt hätte, wäre die AfD im größten Bundesland NRW nicht zweimal so brutal baden gegangen — mal mit etwas über 7, mal mit etwas über 9 Prozent. Und Pretzell, der Anwalt im stets zu engen Jäckchen, hätte sich seinen teuren Video-Personenkult auf Parteikosten sparen können. Sogar die stets etwas nach strategischem Winkelzug anmutende Einheiratung in die AfD-Dynastie … Aber der früher nicht sonderlich erfolgreiche FDP-Mann Pretzell („betonen Sie bitte die zweite Silbe“) wollte „Teamplayer“, keine „Egomanen“; als wenn ausgerechnet die AfD bis auf weiteres irgend eine Wahl hätte außer „Volkstribunen“.

Aber auch sonst wäre der AfD viel Leid erspart geblieben. Es kam, wie es ist … Endlich jedenfalls will dieser Volkstribun Guido Reil mit dem Jürgen von Manger-Timbre in den AfD-Bundesvorstand, jedenfalls in die bescheidene Nähe: Beisitzer! Also kostenlos, ohne Kohle. Ansonsten weiter Malochen. Für den Wahlkampf hatte er extra drei Monate unbezahlten (!!) Urlaub genommen. Danach wieder Schachtanlage Prosper-Haniel, Bottrop, Untertage. Obwohl er schon seit Beginn des Wahlkampfes Ärger mit seinem Arbeitgeber RAG hat, man ihm seinen Führungsjob Untertage wegnahm. Was natürlich rein gar nichts mit der AfD zu tun hat …

Auf einem dreieinhalb Minuten kurzen „Werbe-Video“ auf dem Karnaper Markt in Essen erklärt Reil vor „herrlichem Ambiente“ (im Hintergrund saubere rot und grau verputzte Mietshäuser, ein Wappenmast) entwaffnend frisch: „Meine Heimat … mein Wahlkreis … wo ich 24 Prozent geholt hab …“ Und: „ Viele vermuten, ich würde hier bald wegziehen. Das ist völliger Blödsinn, ich liebe meine Heimat … Viele fragen, warum bleibt der, ist der bekloppt?“ Dann, leicht ironisch: „Nee, es gibt viele Ecken in Deutschland, die schöner sind … Ich möchte das mal so erklären: Ich bleibe hier, weil es woanders auch Scheisse ist … Aber jetzt mache ich mal für mich Wahlkampf, weil ich demnächst in Hannover als Beisitzer für den Bundesvorstand kandidieren möchte…“

Dann sagt Guido Reil ins Mikro mit den grauen Sturmflauschen: „Die AfD hat extremes Potential. 12,6 Prozent (bei der Bundestagswahl) sind ein tolles Ergebnis, keine Frage, aber es sind locker 30 Prozent, vielleicht sogar 40 Prozent drin. Das Potential ist da, wir müssen es nur abrufen. Das einzige Problem ist, wir werden ständig in die rechte Ecke gestellt…“ Und: „Wir kämpfen gegen alle, gegen die Parteien, gegen die Kirchen, gegen die Gewerkschaften, alle Verbände, gegen die komplette Medienlandschaft. Deshalb muss die Entdämominisierung der AfD gelingen. Und das ist meine große Aufgabe. Alle reden vom Rechtsruck der Partei – es gibt einen Ruck, einen Ruck in die Mitte der Gesellschaft. Und genau da müssen wir hin …“

Dann, Soziologe und Philosoph in einem: „Wir sind dabei, eine Volkspartei zu werden. Endlich haben wir wieder eine Partei für uns, für das deutsche Volk, für Menschen, die hart arbeiten müssen, Steuern zahlen, sich an unsere Gesetze halten, sich zu unseren christlich-abendländischen Werten bekennen…“

Das ist der Pott. So denken, so fühlen die Menschen von Essen bis Gelsenkirchen, von Dortmund bis Duisburg, von Wanne-Eickel bis Wuppertal, von Bottrop bis Bochum, von Hagen bis Haltern. Hier waren sie mal fast immer schwarz von der Kohle, fast immer Rot in der Wahlkabine, aber auch immer konservativ. Deutsch eben. Egal, ob sie Krause oder Kowalsky hießen. Und die Heilige Barbara gehörte im Pütt dazu, wie die Tauben unterm Dach. Früher sogar die Ruhrnachrichten, der Hellweger Anzeiger. Sehr lange her…

Guido Reil ist ein Volkstribun! Klar. Der Osten hat mindestens drei. Endlich hat auch der Westen einen. Die Weisen in der AfD, die Abgeordneten im Land, im Bund, im Vorstand, wären mit dem Klammerbeutel gepudert, würden sie diesen Mantel der Partei-Geschichte an sich vorübergehen lassen, ohne für NRW endlich den Zipfel zu erfassen, wo 20 Prozent der deutschen Wähler leben…

Und wer immer noch nicht ahnt, warum Penunse-Pretzell diesen Bergmann in die Grube zurückschickte, hat nicht begriffen, worum es in NRW und Deutschland geht – um Menschen wie Guido Reil, der sich von unten noch oben gepaukt hat. Studenten, Lehrer, Anwälte haben die Elite-Parteien genug. Die AfD braucht Menschen, die Menschen bewegen. Und manchmal sind Püttrologen eben besser als Politologen.

PI-Umfrage:

Sollte Guido Reil als Vertreter des Arbeitnehmerflügels in den neuen AfD-Bundesvorstand gewählt werden?

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Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!