Uni Mannheim bietet Kurs zum besseren Verständnis der Scharia

Islamisches Recht an Uni MannheimWer ein guter Dhimmi werden möchte, der sollte alles über den Islam wissen. Deshalb bietet die Fakultät für Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre der Uni Mannheim in beispielhafter Umsicht auch eine Unterweisung in „Islamisches Recht“ an.

Das Programm des Kurses kann man unter „Introduction to Islamic Law beginnt am 18.11.06″ einsehen. Alles ist dabei, von den Ursprüngen des sogenannten Rechts über das Leben Mohammeds, die verschiedenen Schulen und Strömungen des Islam – nichts soll dem wissensdurstigen Dhimmi unbekannt bleiben. Auch ein Vergleich zwischen deutschem und islamischem Recht wird nicht fehlen.

Und während der deutsche Dhimmi-Jurist sich noch theoretisch auf sein zukünftiges Leben vorbereitet, kann man die praktische Anwendung des islamisches „Rechts“ gerade an einem aktuellen Fall in Saudi-Arabien studieren. Dort ist gerade eine Witwe zum Tod durch Steinigung verurteilt worden, weil sie sechs Jahre nach dem Tod ihres Mannes ein Kind zur Welt gebracht hat. Die Richter unterstellen „verbotenen außerehelichen Sex“, und außerehelicher Geschlechtsverkehr ist ein todeswürdiges Verbrechen. Das sieht auch die Betroffene selbst so und erhofft sich durch die Steinigung die Reinwaschung, um dann doch noch ins Paradies eingehen zu können. Vermutlich hört man auch deshalb keine gutmenschlichen Proteste, die bei der Hinrichtung von Massenmördern in den USA regelmäßig laut werden. Unsere selbsternannten Hüter der Mebnschenrechte haben halt Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau auf Steinigung.

Wenn wir genügend in islamischem „Recht“ ausgebildete Experten haben, werden auch wir es besser verstehen.

(Spürnasen: Robin H. und Cay)




Islamische Kinderheime in Deutschland: Autoritär und freudlos

Wer erinnert sich nicht an die antiautoritären Erziehungsmethoden, die in den 60er- und 70er-Jahren modern wurden und bis heute, wenn auch abgeschwächt, nachwirken. Kinder sollten grenzenlos aufwachsen, von nichts und niemandem gestört und beeinträchtigt, ohne Rücksicht auf andere, ohne Regeln, ohne Strafen, nichts lernen, nichts leisten, nichts helfen – nur spielen. Vor allem in alternativen Kreisen ist eine Erziehung zu größtmöglicher Rücksichtslosigkeit auch heute noch ziemlich „in“. Selbst Ermahnen oder Schimpfen – von Bestrafen ganz zu schweigen – ist nach dem Motto „heute schon Dein Kind gelobt?“ verpönt. Warum aber schweigen die Grünen und Linken dann so lautstark zu den in moslemischen Familien übliche Unterdrückung der Kinder, die häufig mit körperlicher Züchtigung einhergeht?

Im neuen Spiegel vom 13.11. gibt es zu dem Thema auf Seite 56-60 einen überaus interessanten Artikel über Wohnheime für Kinder, die vom Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) in Deutschland betrieben werden. Was dort erziehungsmäßig abgeht, mutet mittalalterlich an, davon abgesehen, dass von Integrationsförderung in die deutsche Gesellschaft keine Rede sein kann. Wir veröffentlichen ein paar Auszüge:

Das Erste, was Fremden auffällt, ist die Stille. Kein Kinderlachen, kein Geplapper, keine Popmusik. „Richtig unheimlich“ sei ihm das, sagt ein evangelischer Pfarrer, der den üblichen Geräuschpegel in Schülerheimen kennt. An diesem Freitag am Ende des Ramadan ist es besonders still in dem grüngestrichenen Haus an der Hochfeldstraße in Duisburg. Die Jungen nehmen leise ihre Jacke von den nummerierten Haken, viele fahren zum Fest nach Hause. In den Mehrbettzimmern sind die Decken akkurat zusammengelegt. Kein Poster hängt an der Wand, kein Spielzeug liegt im Regal. Das Heim wird betrieben vom Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). Es ist ein Heim für muslimische Kinder, die meisten kommen aus ganz normalen Familien. Für Besucher ist es nicht leicht, wirklich hineinzukommen. Und für die Kinder sei es später schwer, so argumentieren fachkundige Kritiker, herauszukommen aus dieser Welt. (…)

Innenminister Schäuble hat den VIKZ ebenfalls zur Islamkonferenz eingeladen. Ein Ziel dieser PR-Veranstaltung, die am Mittwoch in die zweite Runde geht, war es, die Abschottung zu beenden und die Integration zu fördern. Der VIKZ scheint allerdings kaum geeignet zu sein, hier mehr als Lippenbekenntnisse abzugeben.

Denn Religionsforscher und Jugendexperten stellen fest, dass Projekte wie die VIKZ-Heime die Abschottung von Migrantenkindern eher befördern. Die Jugendarbeit der Verbände hat Zulauf. Die muslimischen Einwanderer identifizierten sich zunehmend mit ihrer Religion, sagt Faruk Sen, Direktor des Zentrums für Türkeistudien. (…) Das Duisburger Jugendhaus gilt unter den Heimen des VIKZ als Vorzeigeprojekt. Am Wochenende gibt es gelegentlich auch Fußballturniere, zum Beispiel mit dem örtlichen SPD-Jugendverband. So werde der Kontakt zu Deutschen gefördert, betont der VIKZ — stärker, als ihn die Schüler daheim entwickeln könnten. Ein 17-jähriger Hauptschüler erzählt allerdings, er habe früher beim Sportverein Duisburg 08 trainiert. Seit er vor zwei Jahren ins Heim zog, passe der Sport nicht mehr ins Tagesprogramm. Der Junge zählt „fast nur Türken“ zu seinen Freunden. Die 38 Kinder und Jugendlichen in der Hochfeldstraße sind zwischen 12 und 19 Jahre alt, besuchen vormittags die örtlichen öffentlichen Schulen. Nachmittags sind sie meistens im Heim, in einer anderen Welt. (…) Es sind nicht die typischen Heimkinder aus zerrütteten Familien, die beim VIKZ betreut werden. Die meisten kommen aus intakten Elternhäusern. Offiziell sind sie vor allem hier, um in der Schule besser mitzukommen. Die Marburger Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann schätzt die Beweggründe der oft durchaus wohlhabenden Eltern anders ein: „Hauptmotiv ist sicher das Interesse an einer gründlichen religiösen Prägung.“ (…) Das verbindliche Auftreten der VIKZOffiziellen, die gern im Nadelstreifenanzug erscheinen, gehört zu ihrem Geschäftsprinzip. Und dass deutschsprachige Erzieher da sind, das ist eine Auflage der Behörden. Im Umgang mit dem VIKZ erfahrene Fachleute wie der evangelische Pfarrer Rafael Nikodemus, Islambeauftragter des evangelischen Kirchenkreises der Stadt, misstrauen den
Absichtserklärungen. Speziell VIKZ-Vertreter würden nur auf „massiven Druck“ mit Vereinen und Kirchen in den Stadtteilen zusammenarbeiten. (…) Wissenschaftlerin Spuler-Stegemann begründet ihre Kritik detailliert: Der VIKZ sehe „den Hauptzweck seiner Daseinsberechtigung in der Errichtung und dem Betrieb von Wohnheimen für Schülerinnen und Schüler“, urteilte sie 2004 in einem Gutachten für das hessische Sozialministerium. Die Heime dienten entgegen anderslautenden Beteuerungen „fast ausschließlich islamischer Lehre und der Einübung in die Glaubenspraxis“ und seien „absolut integrationshemmend“. Die Schüler
würden in einen „strengstens Scharia-orientierten“ Islam „hinein-indoktriniert und gegen das Christentum wie auch gegen den Westen ebenso immunisiert wie gegen unser Grundgesetz“. Der VIKZ begreife sich als elitäre Organisation innerhalb des Islam, die Schüler zustriktem Gehorsam und noch strikterer Geschlechtertrennung erziehe. Der VIKZ weist dies als „sachlich falsch“ und „tendenziös“zurück (…)

Schließlich ist er ja auch ein Dialog-Partner des deutschen Innenministers und damit – offiziell anerkannt – bereit, die Integration zu fördern.

Das Gutachten der Wissenschaftlerin hatte immerhin Folgen: In Hessen wurde kein VIKZ-Heim genehmigt. Hanspeter Pohl, im hessischen Sozialministerium für die Aufsicht über Kinder- und Jugendheime zuständig, hatte selbst recherchiert. Sein Urteil: „Die VIKZ-Vertreter versprechen alles und machen dann doch, was sie wollen.“ Religionsunterricht finde in „erheblichgrößerem Umfang“ statt als eingestanden, Kinder würden regelmäßig mitten in der Nacht für Gebete geweckt. Vorhalte, die der VIKZ so nicht stehenlassen will: „Gebete sind freiwillig, kein Kind wird hierzu gezwungen.“ Als Pohl die teils eingeschüchtert wirkenden Kinder selbst zum Alltag im Heim befragte, gaben sie einstudiert klingende Antworten: etwa, dass sie gern Fußball spielten. Auf Nachfrage kam dann aber heraus, dass sie kaum Zeit zum Fußballspielen hatten. Eine Hauptschullehrerin aus Nordrhein-Westfalen, deren Schule im Einzugsgebiet eines inoffiziellen VIKZ-Wohnheims liegt, hat sich über Jahre ein Bild machen können. „Die Schüler sind stark antisemitisch und antiamerikanisch eingestellt“, sagt sie. „Englisch, das ist die Sprache des Feindes, das sprechen einige nicht mehr, selbst wenn sie dann eine Sechs bekommen.“ (…) Außerdem klappten die Wohnheimkinder im Unterricht gelegentlich zusammen, weil sie „mal wieder bis abends um elf den Koran auf Arabisch rezitiert hatten“.

Man hört keine grünen, linken oder anderen Proteste gegen diese religiös-autoritäre Erziehung und Indoktrination von Kindern und gegen ihre erzwungene Ausgrenzung von unserer Gesellschaft. Dieselben Leute, die sich für Wohnprojekte 14-jähriger Jugendlicher einsetzen, damit die dem „spießigen Mief“ ihrer bürgerlichen Elternhäuser entkommen können, haben hier nichts zu kritisieren.

Der öffentlichkeitsscheue VIKZ ist mit seinen 300 Moschee-Gemeinden keine Randerscheinung. Er ist der drittgrößte islamische Verband in Deutschland und vertritt mehr Menschen als etwa der Zentralrat der Muslime. „Alle Verbände haben großes Interesse an der Jugendausbildung, wer an der Jugend dran ist, hat Zukunft“, so Herbert Müller, Chef der „Kompetenzgruppe Islamismus“ des baden-württembergischen Verfassungsschutzes. „Die Verbände sagen, sie seien die Speerspitze der Integration und bänden die Jugendlichen in die Gesellschaft ein“, weiß Müller. „Aber gemeint sind die verschiedenen muslimischen Gemeinschaften.“ Unter solchen Vorzeichen scheint eine Integration, wie sie etwa von Innenminister Schäuble erwartet wird, nahezu illusorisch.

Wir fragen uns, wer eigentlich berät unseren Innenminister bei der Auswahl seiner Dialogpartner? Und warum gibt es keine Hilfe für die freudlose Kindheit der Jungen und Mädchen in diesen Heimen, die nicht spielen, keinen Sport treiben, in der Freizeit keine Kontakte mit „unreinen“ Deutschen haben und nachts nicht einmal ungestört schlafen dürfen? Die zum Hass und zur Ablehnung unserer Gesellschaft erzogen werden? Sie werden alle als deutsche Staatsbürger irgendwann wählen und gewählt werden. Was dann?

(Spürnase: Dietmar M.)




Nyamko Sabuni – Schwedens Hirsi Ali

0008.jpgHat Schweden jetzt auch eine Hirsi Ali? Man könnte es fast meinen, wenn man die Anfang Oktober ins Amt der Ministerin für Integration und Gleichstellung berufene Nyamko Sabuni (Foto) sieht und hört, was sie zu sagen hat. Auch die Reaktionen auf ihre Forderungen sind ein Déjà Vu, und wie Hirsi Ali bezeichnet sich selbst als nicht-praktizierende Muslimin. Die Moslemverbände laufen Sturm gegen sie, bezeichnen sie als islamophob und inzwischen haben schon vierzig muslimische Verbände eine Petition unterzeichnet, mit der Sabunis Rücktritt gefordert wird:


Bereits die Ernennung der 37-jährigen liberalen Politikerin zur Ministerin Anfang Oktober war einem Paukenschlag gleichgekommen – nicht nur, weil mit Sabuni erstmals eine Frau afrikanischer Herkunft in eine schwedische Regierung einzog. Schon als Parlamentarierin hatte sie seit 2002 für Aufsehen gesorgt: So tritt sie für ein Kopftuchverbot an Schulen ein, will Religionsschulen abschaffen und befürwortet obligatorische gynäkologische Untersuchungen von Schulmädchen, um kontrollieren zu können, ob diese beschnitten wurden.

Die verheiratete Mutter fünfjähriger Zwillinge war 1981 als damals 12-jährige Tochter eines politischen Flüchtlings aus der heutigen Demokratischen Republik Kongo nach Schweden gekommen. Zuvor hatte die siebenköpfige Familie, die mithilfe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International nach Skandinavien kam, in Burundi im Exil gelebt, wo Sabuni auch geboren wurde. Sich selbst bezeichnet die Politikerin als nicht praktizierende Muslimin. Muslimische Organisationen werfen ihr aufgrund ihres Programms vor, sie sei „islamophob“, betreibe eine „Hetzjagd auf Muslime“ und schüre Angst und Vorurteile in der Bevölkerung.

Die zierliche Frau, die in einem TV-Interview vor drei Jahren Ambitionen auf das Amt des Regierungschefs anmeldete, nimmt die Vorwürfe gelassen: Eine Demokratie dürfe die Unterdrückung tausender Mädchen und Frauen im Namen der Religion nicht dulden, so Sabuni. Grundlage einer multikulturellen Gesellschaft müsse der gemeinsame Respekt für fundamentale Menschenrechte sein – unabhängig von Kultur, Religion oder Tradition. Die Ministerin erwägt nun, dem Muslimischen Verband Schwedens, dessen Vorsitzender im Frühjahr die Einführung separater Scharia-Gesetze für Schwedens Muslime gefordert hatte, den Geldhahn abzudrehen. Eine ernst zu nehmende Drohung: Bereits Mitte Oktober hatte Sabuni die Schließung des vielfach für mangelnde Effizienz geziehenen „Zentrums gegen Rassismus“ angekündigt.

Integration lasse sich nur mit echter Teilhabe der Einwanderer am gesellschaftlichen Leben erreichen, sagt Sabuni, die nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften, Migrationspolitik und Kommunikation unter anderem als Kleinunternehmerin im Gesundheitswesen arbeitete. Sprachkenntnisse seien das A und O. Deshalb befürwortet sie Sprachtests für Einbürgerungswillige – ein weiterer Vorschlag, der für Kontroversen sorgt.

Es ist immer und überall das gleiche Spiel: Kaum werden die Missstände im Islam angesprochen, schon beklagen Moslemverbände, dass hier ein falsches Islambild verbreitet würde. Und die nichtmoslemischen heimischen Gutmenschen, die selbsternannten Hüter der Menschenrechte mit ihrer falsch verstandenen Toleranz, stimmen ein und bezeichnen Sabuni als „Scharfmacherin“. Warum? Weil die Ministerin zum Kampf gegen eine „Kultur der Ehre“ bestimmter Gruppen von Einwanderern aufgerufen hat.

So fordert sie etwa ein Verbot für Kopftücher für Schülerinnen, die jünger als 15 Jahre alt sind. Kinder würden dadurch von ihrer Umgebung isoliert, argumentierte Sabuni. „Wo in der muslimischen Schrift steht, dass Kinder ein Kopftuch tragen sollen? Nirgends.“ Ein Verbot von Religionsschulen strebt die Ministerin ebenfalls an und verweist zur Begründung auf deren Potenzial als „natürliche Rekrutierungsbasis für Selbstmordbomber“. Auch Zwangsehen will sie mit einem entsprechenden Verbot unmöglich machen. Mädchen sollen auf Genitalverstümmelungen hin untersucht werden.

Nur Gutmenschen wissen, wo genau in diesen Forderungen die „Scharfmacherei“ liegt. Wir wissen es nicht, und wir wünschen Nyamko Sabuni viel Erfolg und gute Freunde!

(Spürnasen: Herwig N. und Dietmar M.)




„Was für eine Heuchelei der Grünen!“

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Grüne Strategie, um Moslems als
Wählerpotential zu pflegen: Verharmlosung des Islam bei
gleichzeitiger Herabsetzung westlicher Kultur.

Heute steht in der Welt ein bemerkenswerter Leserbrief von Dr. Max Hintergräber zum gestrigen Welt-Artikel „Kopftuch: Zeichen der Verachtung“ von Mariam Lau (wir berichteten). Da er online nicht zugänglich ist, hat PI-Leser Rainer aus Bonn ihn für uns abgeschrieben.

Feigheit gegenüber den Muslim-Organisationen

Was für eine Heuchelei, was für eine niederträchtige Feigheit dieser Grünen gegenüber den Muslimen: Wer ist hier eingewandert, wer ist hier Gast, wer lebt vorzugsweise von unseren Steuern? Die muslimischen Organisationen benehmen sich so, als müsse Deutschland nach ihrer Pfeife tanzen und das Grundgesetz mit der Scharia vertauschen. In der Türkei dürften sie das alles nicht, was sie sich hier herausnehmen. Denn man erkennt unschwer eines: Auf keinen Fall lassen sie sich ihren Besitzstand, nämlich ihre Frauen, nehmen. Deutschland braucht zwar Zuwanderer, aber keine, die die Menschenrechte und unsere freiheitliche Grundordnung mit Füßen treten. Deutschland braucht keine Zuwanderer – mit oder ohne deutschem Pass -, die geistig immer noch Ausländer sind und mit ihrer mittelalterlichen Denkweise Deutschland auch noch das geistige Kapital ihrer Frauen vorenthalten. Das alles so hinzunehmen, disqualifiziert die Grünen in der Frage der Menschenrechte vollends. Es ist eine Schande, wie sie diese mutige türkische Abgeordnete im Regen stehen lassen.

Dr. Max Hintergräber, 91058 Erlangen

Dem ist nichts hinzuzufügen!

» PI: Grünes kuscheln mit dem Islam




Islam als Lifestyle

Die gefährliche Verharmlosung einer totalitären Ideologie: Dass „Islam“ der Inbegriff von Frieden und Toleranz ist, weiß im Dhimmi-Westen längst jedes Kind. Aber dass der Islam auch megacool sein kann, muss sich erst noch rumsprechen. Derzeit ist Ramadan, die globale, islamische Fun-Party. Einen vollen Monat jede Nacht eine geile, riesige Sause weltweit, wie uns die taz erläutert.

Was hat der Westen dagegen zu bieten? Einen einzigen Heiligen Abend und Silvester. Wo wir harmlos böllern, während im Islam „richtige Böller“ (hier und hier) gemäß Prophetenvorbild für Stimmung sorgen. Farbenprächtige Kopftücher bereichern das Straßenbild, während westliche Frauen mit lediglich vier Haarfarben laaaanngweilen. Lustige, knallbunte Burkini-Bademode schützt vor Hautkrebs und garantiert beim Beach-Life optische Vielfalt anstatt westlicher Einfalt.

Barbiepuppen wirken nur noch obszön und dämlich neben der frommen „Fulla“ mit Hijab und Gebetsteppich. Und Coca Cola, das bush-bittere Imperialistengesöff schlechthin, schmeckt öde im Vergleich zum islamischen Megataste von Mekka-Cola, dem Cool-Drink des Propheten.

Die Vielfalt des Islam garantiert mehr, als nur den Anblick eines Finsterlinges wie Khomeini, die Folgen mörderischer Intoleranz oder ein paar Ehrenmorde.

Islam – das bedeutet laut SpOn Liebesglück in der Zwangsehe. Islamisch leben und denken heißt rebellisch cool im Trend liegen gegen westliche Dekadenz. Das löst bei vielen Ungläubigen, speziell den Linken, knisternde 68er-Deja-Vu´s aus. Da kommt Yussuf Islam, Begründer mehrerer Koranschulen, der in seinem früheren, ungläubigen Leben, auf den profanen Namen Cat Stevens reagierte, genau zum richtigen Zeitpunkt aus der Versenkung zurück. Eine neue CD, Konzerte, und ein ganz arg lieber Yussuf belehren uns, wie friedlich der Islam doch ist, dass dieser „eigentlich“ nichts mit der Scharia zu tun hat, und wie gut er sich anfühlt für jeden, der in der westlichen Dekadenzgesellschaft die Sinnsuche wagt. Hippie-Flower-Power, Hare Krishna, Baghwan, Love & Peace, Hausbesetzerszene, Ökoprotest und friedensbewegt, Anti-AKW und Vollwertkost – alles out ! Ziemlich dead and gone. Das ist für sich genommen wenig beklagenswert. Denn zur Sinnstiftung gibt es ja immer noch bauchfrei und Schaum-Parties. Doch zeigt sich zugleich eine Abnahme westlicher Kulturdominanz.

In den westlichen Großstädten entsteht eine neue Mischkultur, die sowohl westliche Elemente als auch exotische enthält. In der Musikszene sind orientalische Klänge längst etabliert. Könnte der Islam also zu einer Art „Modeerscheinung“ werden? In den Medien und der Politik ist es längst chiq, sich dem Islam anzubiedern. Madame Kanzlerin

absolviert mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan im Kreise seiner Getreuen ein „Iftar-Essen“, das traditionelle Fastenbrechen während des Fastenmonats Ramadan. Eine Geste, die Schröder mit „seinem Freund“ Erdogan vor einem guten Jahr schon vorgemacht hatte.

Coole Nummer, Angi und Gerd. Noch cooler, dass man von Erdo niemals verlangen würde mit uns einen Sonntags-Schweinebraten zu verzehren. Es gilt als grob unhöflich, von einem Moslem das zu verlangen, was man selbst als Tugend betreibt. Anbiederung an den Islam ist so in, wie sich Ende der 60er die Haare wachsen zu lassen und Drogen einzuwerfen. Die europäische Kultur im sinnvergessenen Wertevakuum, ist naturgemäß offen für Neues. Für eine Botschaft, die weiß, wo es langgeht. Auch das hat seinen historischen Vorläufer. (grusel)

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis islamische „Popkultur“ sich auch in Europa ausbreitet. Diese flankiert die politische Indoktrination islamischer Organisationen in unseren Medien, Politik und Behörden, sowie die theologisch-juristische Indoktrination über Moscheen, „Kulturzentren“ und Islamunterricht. Islam als Lifestyle – ein Konzept das aus mehreren Gründen voll aufgeht.

Menschen sind eine kollektiv lebende Spezies. Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft schafft ein Gefühl des Wohlbefindens, basierend auf Geborgenheit und Anerkennung. Einer herausgehobenen Elite-Gemeinschaft anzugehören (wie dem Islam), schmeichelt dem Ego nochmals. Man fühlt sich als jemand Besseres, ohne dafür eine Leistung erbringen zu müssen. Der Islam bedient diese niederen Bedürfnisse sehr effizient, allerdings um den Preis des Verlustes an Individualität und Selbstbestimmung (darum heißt Moslem ‚der Gehorsame‘) und der Erschaffung einer hierarchischen Diskriminierungsgesellschaft.

In der islamischen Welt bedient längst ein popkultureller Gegenentwurf zum westlichen Einfluß diese Bedürfnisse. Ein Islam-light, der oberflächlich westlichen Modetorheiten ähnelt, jedoch genauso die islamisch-politische Ideologie im Denken und Handeln etabliert. So wird aus einem anfangs freiwilligen Lifestyle das One-Way-Ticket in die islamische Gehorsams- und Zwangsgesellschaft.

Ein Trend-Beispiel aus Ägypten verdeutlicht, wie subtil der Islam psychologisch expandiert. Auszüge aus dem Zeit-Artikel „die Pop-Islamisten“:

Eine neue Generation junger Muslime folgt der sanften Botschaft eines pazifistischen TV-Senders in Kairo. Er sendet weltweit und begeistert die Mittelschicht-Jugend zwischen Birmingham und Singapur für den »richtigen« Islam. Die Religion bestimmt ihr Leben, doch das hindert sie nicht daran, Trends aus anderen Kulturen, besonders aus dem Westen, zu übernehmen. Sie versehen Musik, Talkshows und Mode mit islamischen Vorzeichen, und schon gehören sie ihnen. …. »Ich habe dann beschlossen, mit meiner Musik dem Islam zu dienen.«….. Er kombiniert die traditionellen Inshad-Gesänge, mit denen seit Jahrhunderten der Prophet gepriesen wird, mit Popelementen. Instrumente werden nur sehr sparsam eingesetzt. Wenn er singt, klingt es nahöstlich, doch seine Worte sind Englisch. Ab und zu lässt er eine arabische Strophe einfließen. Für Westler klingt dies exotisch. Für Araber auch, denn Sami Yusuf spricht Arabisch mit britischem Akzent. Er mischt Rhythmen und Lebensgefühl aus beiden Welten. Er lebt zwischen Manchester und Kairo, und er hat Fans in der ganzen Welt. Eine Million Mal hat sich seine CD Der Lehrer verkauft. Sie ist ein Hit in der arabischen Welt, war aber auch in der Türkei auf Platz eins. Monatelang. In Indonesien sind seine Konzerte ausverkauft, und auch aus Deutschland bekommt er Fanpost: »Wer deine Musik hört, dem schmilzt das Herz. Bitte mach, dass alle Menschen sie hören und so zum Islam finden«, schreibt »Turkishgirl« aus Köln.

Popstars, aber auch Intellektuelle, wie alle öffentlich agierenden Charismatiker, wirken für viele Menschen als Leithammel. Sie bieten scheinbar Orientierung und befriedigen den Wunsch nach verstanden werden ebenso wie nach Vorbildern. So wirkt das Auftreten islamistischer Popstars (oder auch z.B. TV-Moderatoren und Schauspielern) auch ohne direkt missionierende Botschaft suggestiv als beispielhaft:

»Ich bin kein Missionar!«, betont dieser. »Ich singe auch nicht direkt über die Religion. Ich singe über das Gute im Menschen, das, was uns alle verbindet. Aus meiner Sicht sind gute Muslime in erster Linie gute Menschen«, sagt er und nippt an einem zarten Mokkatässchen: »Ich freue mich, dass ich mit meiner Musik bei diesem Projekt – das Gute zu fördern – mitmachen kann.« Ein Teil seines Erfolgs ist, dass Sami Yusuf religiös ist und dieses zeigt. Um die anstößigen Seiten der westlichen Popindustrie, um wilden Sex und Drogen macht er einen Bogen. Seine Musik ist sauber. Das kommt an.

Egal, ob sie in Kairo, Singapur oder Berlin zu Hause sind, sie fühlen sich zugehörig zu einer großen Gemeinschaft. Sie verbindet, dass sie die moralische Dekadenz des Westens ablehnen. Die neue Bewegung knüpft an frühere Generationen von Islamisten an und nennt sich Sahwa, Bewusstwerdung. Sie hat sich der Nahda, der Renaissance des Islams verschrieben. Den Neuen geht es jedoch nicht mehr darum, Regierungen zu stürzen. Sie wollen die Gesellschaft verändern, indem sie selbst bessere Menschen werden. Die Sahwa-Bewegung hat keine Zentrale und kein Manifest. Dafür gibt es Stars, Internet-Seiten und TV-Sender, die sich der Idee verschrieben haben. Sie glauben, dass eine bessere Welt möglich ist, wenn sich alle an den Islam halten. Den richtigen Islam, natürlich. Junge Muslime weltweit fühlen sich dieser Idee verbunden.

»Unsere Länder werden von fremden Einflüssen überspült, und wir wissen gar nicht mehr, wer wir eigentlich sind. Die Jugend braucht in dieser Krise Leitfiguren. Iqra versucht, ihnen einen Weg zu weisen, der mit Extremismus und Gewalt nichts zu tun hat«, sagt Mohammed Hamdan. Das Programm wird zum großen Teil in Dubai und Kairo produziert und kann weltweit empfangen werden. Auch in Deutschland hat der Sender viele Zuschauer. Iqra bietet konservativen Islam in verschiedenen Darreichungsformen: Religionsgelehrte vom Golf in traditionellem Gewand warnen vor den Höllenqualen, die schlechte Muslime im Jenseits erwarten. Die Talkmasterin Abeer Sabri hingegen plaudert mit Jugendlichen über das Leben. Bis vor kurzem war sie in eher schlüpfrigen Rollen im Kino zu sehen. Jetzt ist sie einer der Stars von Iqra. Ihre Art, das Kopftuch besonders bauschig um den Kopf zu stecken und das Kinn mit einer extra Stoffschicht zu betonen, wird von Teenies tausendfach kopiert.

Mohammed Hamids Zentrum erinnert eher an ein Fitness-Center als an eine Religionsschule. »Wir haben moderne didaktische Methoden entwickelt, mit denen die jungen Leute hier den Koran lernen«, erklärt Mohammed Hamid. Auf dem flauschigen Teppichboden des Gebetsraumes sitzen Frauen in Zweiergruppen. Die eine hört die andere ab. Wenn der Vers sitzt, macht sie ein Häkchen auf dem Trainingsplan. »Das Auswendiglernen des Korans verändert den Menschen. Die Religion erklärt den Sinn unserer Existenz. Vielleicht kann man es vergleichen mit Sozialisten. Sie haben ein Gefühl, aber erst wenn sie das Kapital von Marx studiert haben, bekommt dieses Gefühl ein solides Fundament.«

Ideologischer Dogmatismus, blindes Festhalten an einmal als „richtig“ Erkanntem, das ist in der Tat die Charakter- und Denkstruktur vieler Linker und Multikulturalisten. Die Sympathie vieler Linker für den Islam entspringt in der Tat zu einem erheblichen Anteil deren Neigung zu dogmatischer Erstarrung und Intoleranz.

Er hat moderne Methoden eingeführt, und die freundlich gestalteten Räume haben mit den kargen Moscheeschulen, in denen in armen Gegenden der arabischen Welt Kindern bis heute von autoritären Gelehrten Sure für Sure eingepaukt wird, nichts gemein. Der Inhalt ist der gleiche, doch die Form wurde – passend zur trendbewussten Klientel – modernisiert. Koransuren herunterschnurren ist plötzlich wieder schick. 7000 Studenten sind bei ihm eingeschrieben. Sein Zentrum hat inzwischen schon fünf Filialen, und seit kurzem leitet Mohammed Hamid via Iqra Jugendliche sogar weltweit an.

Der Topstar unter den Pop-Islamisten ist Amr Khaled.

Er erteilte »Unterrichtsstunden« in einer Moschee in Kairo, und im ganzen Viertel lauschten die Jugendlichen der Lautsprecherübertragung seiner Geschichten über das Leben des Propheten und wie man sich als junger Muslim in der komplizierten Welt zurechtfindet. Schnell füllte er ganze Stadien. 4000 kamen zu einer Gastlesung, die er 2004 in Hanau gab. Seine Homepage gehört zu den 50 meistangeklickten Seiten weltweit, berichtet sein Webmaster. Amr Khaled hat Ägypten verlassen, nachdem die Regierung ihm verboten hatte aufzutreten. Er war dem Regime und besonders dem religiösen Establishment zu einflussreich geworden. Auch wenn der Konflikt inzwischen behoben sein soll, bleibt Amr Khaled in Birmingham. Seine Sendung, die im Libanon aufgezeichnet wird, lebt von ihm und seiner Botschaft.

»Amr Khaled fordert die Menschen auf: Macht was aus eurem Leben! Übernehmt Verantwortung! Er sagt den Menschen, dass Religion eben nicht nur Beten und Fasten bedeutet. Das hat einen richtigen Mentalitätswechsel ausgelöst«, sagt der Übersetzer Khaled Farag. Er lebt im Rhein-Main-Gebiet. Auch er opfert einen Teil seiner Freizeit für ein Projekt der Sahwa. Über 400 Freiwillige aus 21 Ländern haben sich zusammengeschlossen, um die Botschaft von Amr Khaled in andere Sprachen zu übersetzen. »In den letzten Jahren ist viel Schlechtes über den Islam berichtet worden. Wir wollen das Bild wieder geraderücken. Amr Khaleds Texte eignen sich dafür, da er den Menschen die Inhalte des Islams in einer zeitgenössischen Sprache nahe bringt«, erklärt Khaled Farag seine Motivation. Die Pop-Islamisten beweisen, dass Osama bin Laden nur ein Gesicht des Islam in der globalen Welt ist. Amr Khaled, Sami Yusuf und Co. stehen für das Gegenkonzept – und sie sehen sehr viel besser aus. Kein Wunder, dass die Mehrheit der muslimischen Jugendlichen ihnen den Vorzug gibt.

Fazit: „Modern“ ist an der sich entwickelnden pop-kulturellen Ausformung des Islam nur die Vermarktung, nicht aber der Inhalt. Über das Bedürfnis der Zusammengehörigkeit und Sinnsuche im Leben, wird die Ethik der Scharia vermittelt, ein totalitärer Despot und Prophet als Heilsfigur etabliert. Im Westen kommt die popkulturelle, verharmlosende Vermarktung des Islam den Islamfreunden sehr gelegen. Sie greifen die propagandistische Selbstdarstellung modern wirkender Moslems, die aber dennoch voll zur Scharia stehen, gerne auf, um sich in ihrer ideologisch-blinden Verharrung eines idealisierten, Europa-kompatiblen Islam bestätigen zu können. Folglich deuten unsere Dhimmi-Medien islamische Menschenrechtsverletzungen zum Lifestyle um, der ungeachtet seiner politischen wie diskriminierenden Fakten neben bauchfreier Harmlosigkeit gleichberechtigt seinen Platz finden soll. Wie einst bei der Bewegung der 68er folgt dem Lifestyle ein Wertewandel und institutioneller Durchmarsch, der immer weitere Bevölkerungskreise erfasst. Zuerst wird die islamische Bevölkerung Europas re-islamisiert, von westlicher Dekadenz zunehmend „befreit“. Doch ein oberflächlich modern wirkender Islam, der sich als esoterische Spielart darstellt, wird auch im Westen zumindest ein hohes Maß an freundlicher Duldung, wenn nicht sogar Anziehungskraft entfalten.

Sollte es so kommen, übernimmt die Ethik der Scharia eine gestaltende Rolle und höhlt das Grundgesetz schleichend aus, weil es von der Bevölkerung, die sich immer mehr islamischen Sitten anpasst, nicht mehr getragen und gelebt wird. Dieser fließende, schleichende Wandel unserer Gesellschaft ist weitaus nachhaltiger und somit bedrohlicher als jeder Terroranschlag. Denn er sagt, dass islamisches Unrecht zum Gesellschaftssystem wird.




Menschenrechte im Islam – Moslems, Opfer des Islam

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Kriegsopfer in Darfur

Der Islam beansprucht für sich, eine moralisch wie organisatorisch überlegene Gesellschaftsform darzustellen gegenüber allen anderen Systemen. Islam heißt Unterwerfung – unter den angeblichen Willen des Gottes Allah. Der Koran als unverfälscht offenbartes Wort Allahs definiert, zusammen mit den in den Hadithen überlieferten Handlungen und Aussagen des Propheten, die aus islamischer Sicht göttlich gewollte Konzeption für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen, die sich als Moslems, übersetzt als „die Gehorsamen“, betrachten. Folglich unterteilt die islamische Lehre die Welt ein „Haus des Friedens“, dem Dar al Islam, und definiert die Kulturen der Ungläubigen, in denen keine islamische Gesellschaftsordnung herrscht als Dar al Harb, dem „Haus des Krieges“.

Mit der Realität stimmt diese Selbstdefinition jedoch nicht überein. Die islamische Welt weist ein enorm hohes Maß an Repression und Aggression auf, die sich immer zuerst gegen Moslems selbst richtet. Doch während der Westen permanent unter medialer und politischer Anklage steht für unterstellte wie tatsächliche Unzulänglichkeiten, wird über die Verbrechen in der islamischen Welt nur in marginalen Ausschnitten berichtet. Dadurch entsteht ein stark idealisiertes Bild von der islamischen Welt, was natürlich dem Zeitgeist pro-islamischen Denkens im Westen entspricht. Die Fakten zur Gewalt und Intoleranz des Islam wahrzunehmen, steht der Strategie des Scheindialogs entgegen. Dieser dient bislang der Konfliktvermeidung, und nützt der islamischen Seite als propagandistische Forderungsplattform, was im Hinblick auf westliche Verfassungen einen Kurs der Selbstsabotage an unseren Grundrechten und denen der im Westen lebenden Moslems bedeut. Neben den Aspekten innerfamiliärer Gewalt und geschlechtsspezifischer Diskriminierung, die an dieser Stelle noch gesondert eingehend aufgearbeitet werden, finden in der islamischen Welt Kriege und Pogrome von teils enormem Ausmaß statt, über die westliche Medien nur sporadisch berichten.

Die im Westen ausgeprägte Ignoranz islamischer Gewalttätigkeit bedeutet zugleich Ignoranz gegenüber den Opfern des Islam. Ganz besonders betroffen hiervon sind die Moslems selbst, die derzeit die weitaus größte Opfergruppe islamischer Gewalt darstellen. Moslems als Opfer werden speziell dann von den Medien groß in Szene gesetzt, wenn hierfür westliche Täter angeklagt werden können. Die mediale Gewichtung eines Falles wie des Taliban Kurnaz, im Vergleich zu Millionen Zwangsehen oder dem Massenmorden in Darfur, zeigt daß Moslems als Opfer islamischer Gewalt keine größere Lobby haben dürfen. Denn die Thematik „Gewalt gegen Moslems“ wird zum Zweck der Massenmanipulation unterrepräsentiert dargestellt, um eine ideologisch gewollte Islamverharmlosung aufrecht halten zu können. Da haben Artikel wie dieser von Welt-Autor R. Herzinger „Wenn Muslime von Muslimen massakriert werden, schaut niemand hin“ wirklich Seltenheitswert:

Palästina steht mit einem Bein im Bürgerkrieg. Im Irak und in Darfur geht das Abschlachten weiter. Die Welt schaut zu und greift nicht ein. Getötete und unterdrückte Muslime haben keine Lobby. Nach einer kurzen Unterbrechung durch Israels Offensive im Gazastreifen machen die Palästinenser dort weiter, wo sie aufgehört hatten – sie zerfleischen sich gegenseitig. Unter palästinensischer Selbstverwaltung herrscht in den Autonomiegebieten Chaos und Willkür. Die nationalistische Fatah von Präsident Abbas und die formell noch regierende radikalislamische Hamas befinden sich mit einem Bein im Bürgerkrieg. Eine der Fatah nahe stehende Terrorgruppe kündigte gar an, sie wolle den in Syrien residierenden Hamas-Chef Chaled Maschaal liquidieren. Bisher waren „gezielte Tötungen“ von Hamas-Führern nur ein Spezialität des von beiden palästinensischen Fraktionen gehassten „zionistischen Feinds“. Und welcher Aufschrei ging – nicht nur – durch die arabische und islamische Welt wegen dieser fragwürdigen Praxis der Israelis! Doch wenn Araber Araber töten, Muslime Muslime umbringen, scheint dies niemanden sonderlich aufzuregen.
Dabei werden unvergleichlich mehr arabische und muslimische Menschen von Arabern und Muslimen ermordet, verfolgt, gefoltert und gedemütigt als von Nicht-Arabern und Nicht-Muslimen. Beispiel Sudan: Dort lässt eine arabische Regierung die muslimisch-afrikanische Bevölkerung der Provinz Darfur massakrieren und vertreiben. Unter der Herrschaft des sudanesischen Diktators Omar-Hassan al-Bashir sind seit 1989 in kriegerischen Auseinandersetzungen an die zweieinhalb Millionen Menschen umgekommen. Jetzt blockiert das Regime mit chinesischer Rückendeckung die Entsendung einer handlungsfähigen UN-Friedenstruppe. Freilich haben auch Amerikaner und Europäer dem Völkermord lange genug untätig zugesehen. Schlimm genug, aber es ist bezeichnend, dass es in der arabischen Welt deshalb keinen Wutausbruch gab, und dass kein muslimisches Land Sondersitzungen der UN verlangt, um dieses Abschlachten von Muslimen zu verdammen.
Ein anderes Beispiel: Irak. Hoch schlugen weltweit die Wellen der Empörung, als Bilder von dem Misshandlungen und Erniedrigungen von Gefangenen durch US-Wchter in Abu Ghraib publik wurden. Doch heute wird, nunmehr unter irakischer Regie, in den Knästen Iraks gefoltert und gequält fast wie zu Zeiten Saddam Husseins. Das ist allerdings auch kein Ruhmesblatt für die USA, sind sie doch in den Irak einmarschiert, um solche Zustände unmöglich zu machen. Doch wo sind jetzt die arabischen Regierungen und muslimischen Organisationen sowie ihre westlichen Unterstützer, die aufbegehren, weil sie diese Demütigung von Muslimen nicht ertragen können?
Fast täglich werden in Bagdad Dutzende wehrloser Menschen willkürlich in die Luft gesprengt, erschossen oder zu Tode gequält. Die Mörder sind nicht nur islamistische Fundamentalisten, die angeblich die US-Besatzung bekämpfen, es sind auch sunnitische und schiitische Todesschwadrone, die unter Angehörigen der jeweils anderen Religionsgruppe Blutbäder anrichten. Doch Muslime, die von Muslimen ermordet werden, haben offenbar keine Lobby. Getötete und unterdrückte Muslime zählen für die Weltöffentlichkeit nicht, so lange man sie nicht als Opfer eines angeblichen „Kampfs der Kulturen“ zwischen dem Westen und dem Islam verbuchen kann.

So fragt Johan van der Kamp von der Deutschen Welthungerhilfe:

„Warum tun wir nicht endlich etwas? Warum sehen wir nach Bosnien und Ruanda erneut tatenlos zu, wie Hunderttausende massakriert und verjagt werden?“ „Tausende von Dörfern sind zerstört“, sagt auch Alex de Waal, Darfur-Spezialist und Berater der Afrikanischen Union bei den Friedensverhandlungen der verschiedenen Kriegsparteien in Abuja, „auch wenn die Todesraten nicht mehr so hoch sind wie auf dem Gipfel der Auseinandersetzungen im Jahr 2004, lebt ein Großteil der Bevölkerung nach wie vor von Tag zu Tag, von der Hand in den Mund, abgeschnitten von den traditionellen Überlebensstrategien, in heruntergekommenen Lagern, wo das Überleben von fortgesetztem internationalen Interesse und Engagement abhängt.“

Im Irak bekämpfen sich Sunniten und Schiiten. Einer der Höhepunkte dieses Konfliktes war die Zerstörung der Goldenen Moschee von Samara, einem der höchsten Heiligtümer der Schiiten. Hier entlädt sich ein inner-islamischer Konflikt der auf die Zeit unmittelbar nach dem Ableben des Propheten zurück geht.

Alle islamischen Länder sind Diktaturen oder weisen Verfolgung von Systemkritikern unterhalb der offiziellen Ebene, durch korantreue Moslems auf. Moslems die den Islam aufgeben wollen, sind grundsätzlich von Repression und sogar Mord bedroht, da Glaubenswechsel im Islam als eines der schwersten Verbrechen gilt.

Die Gewalttätigkeit innerhalb des islamischen Hauses des Friedens gründet auf der prinzipiellen Legitimation der Gewaltanwendung bei islamisch definiertem Fehlverhalten im Alltag aufgrund islamischer Rechtssprechung sowie Krieg und Mord auf der politischen Ebene. Diese ist konzeptionell auf Machterhalt der islamischen Gesellschaftsordnung ausgelegt und eröffnet einer entsprechenden Interpretation die Pforten, wie aus dieser Fatwa hervorgeht:

Es ist zweifellos so, dass der Prophet des Islam sagte: „Ein Muslim darf nur in drei Fällen getötet werden: 1. Wenn eine verheiratete Frau Ehebruch begeht oder 2. die Person ein Totschläger oder 3. eine von der Religion (Islam) Abgefallener ist, bzw. er eine (muslimische) Gruppe verlässt.“

Dies läßt sich dann politisch z.B. so umsetzen:

„… Die verbrecherische Gruppe [gemeint sind die Schiiten] bezwecken die Abschaffung der Sunna [der Lebensweise Muhammads] und die Abwendung vom Koran… . Die besten dieser Nation, die Weggefährten des Propheten, werden in al-Khomeinis Veröffentlichungen als Abtrünnige beschrieben…“.

Während sich der Islam in der Propaganda als perfektes, Frieden schaffendes Gesellschaftskonzept darstellt, versagt dieses Konzept in der Praxis nicht nur massiv. Vielmehr fördert Gewaltanwendung, da der Islam zahlreiche Gewaltlegitimationen jederzeit bereit hält. Nicht nur gegen Ungläubige, sondern auch ausgeprägt gegen Moslems, die sich nicht Normenkonform verhalten oder machtpolitisch im Weg stehen. So findet sich im heiligen Koran eine scharfe Abwertung von Moslems, die den Islam nicht „richtig“ (Heuchler) leben oder von ihm abfallen. Z.B. in Sure 9,73:

O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihre Herberge ist Dschahannam, und schlimm ist das Ende.

Und 9,74:

Sie schwören bei Allah, daß sie nichts gesagt hätten, doch sie führten unzweifelhaft lästerliche Rede, und sie fielen in den Unglauben zurück, nachdem sie den Islam angenommen hatten. Sie begehrten das, was sie nicht erreichen konnten. Und sie nährten nur darum Haß, weil Allah – und Sein Gesandter – sie in Seiner Huld reich gemacht hatten. Wenn sie nun bereuen, so wird es besser für sie sein; wenden sie sich jedoch (vom Glauben) ab, so wird Allah sie in dieser Welt und im Jenseits mit schmerzlicher Strafe bestrafen, und sie haben auf Erden weder Freund noch Helfer.

Mordanweisungen finden sich im Koran selbst nicht, jedoch eindeutig in den anerkanntesten Haditen. So z.B. Bukhari, Band 9, Nr. 57, 58 oder 64:

Ganz ohne Zweifel hörte ich den Gesandten Allahs sagen: „Während der letzten Tage werden junge, törichte Leute auftauchen, die schöne Worte machen, aber deren Glaube nicht weiter geht als bis zum Hals (d.h. sie werden keinen Glauben haben) und die aus ihre Religion verlassen werden, wie ein Pfeil ein Spiel verläßt. Wo ihr sie auch findet, tötet sie. Denn jeder der sie tötet, wird dafür am Tag der Auferstehung belohnt werden.“

Die Gewalttätigkeit innerhalb der islamischen Welt muß im Zusammenhang mit den Gewaltlegitimationen der islamischen Lehre gesehen werden. Gewalt als Handlungsoption ist im Islam strukturell angelegt und wird ausdrücklich als Mittel zum Machterhalt verwendet, aufgrund göttlich inspirierter Weisung durch den Propheten selbst. Geprägt durch die enorme Durchdringungskraft islamischer Lehre im Alltag ist es aus soziologischer wie psychologischer Sicht nur logisch und konsequent, wenn sich die islamischen Gewalt- und Repressionslegitimationen in konkreten Handlungen leicht und häufig auswirken. Und vor allem nur dann kritisiert werden, wenn sie im Widerspruch zur islamischen Lehre stehen – nicht aber weil sie Menschenrechte verletzen! Denn Selbstkritik wird aufgrund der Inhalte islamischer Lehre automatisch zur Islamkritik. Und die ist wiederum gemäß Scharia und Koran verboten weil gotteslästerlich.

Die islamische Kultur findet sich somit gefangen in einem beinah auswegslosen Gesellschaftskonzept, das sich aufgrund des eigenen Perfektheitsanspruches als nicht reformierbar erweist. Moslems als Opfer wahrzunehmen, bedeutet aus islamischer Sicht, den Islam als nicht perfekte Kultur anzuerkennen, …was wiederum Gotteslästerung bedeutet …




Menschenrechte im Islam – Scharia und Konsequenz für Europa

IRAQ RELIGIOUS ARMYDer Islam ist untrennbar mit der Scharia, dem islamischen Recht verbunden. In jedem islamischen Land spielt die Scharia in der Rechtssprechung und der Rechtsfindung sowie als ethische Richtschnur im Alltag eine bedeutende Rolle. Die Scharia gilt allen islamischen Ländern als Definitionsgrundlage für den Begriff der Menschenrechte. So heißt es im Vorwort der „Kairoer-Deklaration der Menschenrechte im Islam“:

Wishing to contribute to the efforts of mankind to assert (gewährleisten) human rights, to protect man from exploitation and persecution (Verfolgung), and to affirm his freedom and right to a dignified (würdevollen) life in accordance (Übereinstimmung) with the Islamic Shari’ah.

und den Artikeln

Article 24: All the rights and freedoms stipulated (festgeschriebenen) in this Declaration are subject (Gegenstand/Inhalt) to the Islamic Shari’ah.

Article 25: The Islamic Shari’ah is the only source of reference (einzige Bezugsquelle) for the explanation (Erläuterung) or clarification (Verdeutlichung) to any of the articles of this Declaration.

Die einzelnen islamischen Länder wenden die Scharia in unterschiedlicher Weise an. In Pakistan, dem Sudan, Saudi-Arabien ect. ist das islamische Recht einzige, unverfälschte Rechtsquelle. In anderen islamischen Ländern ist die Rechtssprechung an die Scharia angelehnt, d.h. inspiriert und durch diese begrenzt. In relativ liberalen islamischen Ländern ist man bemüht, nicht im Widerspruch zur Scharia zu stehen. Formaljuristisch ist nur der Türkei eine Ablösung von der Scharia gelungen, wobei es starke Bestrebungen gibt diese rückgängig zu machen.

Über die offizielle Rechtssprechung hinaus vermittelt das islamische Recht islamischen Bevölkerungen ein ethisches und moralisches Konzept, das unabhängig von der offiziellen Justiz in Handlungen umgesetzt wird, wie Zwangsehen, Züchtigungsgewalt gegen Frauen und Ehrenmorden, die aus dem selben „Vergehen“ der sexuellen Selbstbestimmung analog zur Scharia (dort per Steinigung oder lebenslangem einsperren) mit Mord „bestraft“ werden. Der Durchdringungsgrad islamischer Rechts- und Moralvorstellungen ist verbreitet so groß, dass selbst Moslems, die nicht streng religiös sind, sich an der Ethik islamischen Rechts orientieren. Schlicht in Ermangelung eines alternativen Denk- und Wertesystems sowie auch aufgrund von moralischem Druck durch das islamische Umfeld.

Das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen in der islamischen Welt ist gravierend:

– die diskriminierte und sexuell degradierte Stellung der Frau
– totale Zensur und totales Kritikverbot an islamischer Gesellschaftsordnung und deren Grundlagen
– fehlende Rechtsgleichheit von Frauen und Ungläubigen gegenüber islamischen Männern
– vielfältige Formen der Diskriminierungen nicht-islamischer Personengruppen
– totalitärer Machtanspruch islamischer Gesellschaftsordnung
– vielfach inhumane Strafmaße und Strafmaßnahmen
– Verweigerung individueller Freiheitsrechte, insbesondere bezüglich Sexualität
– Gängelung und Entmündigung in zahlreichen Verrichtungen des Alltags, von der Wahl der Kleidung, über Ernährung, Körperhygiene, usw.

Einen Islam ohne Scharia kann es nicht geben, weil die islamische Idealgesellschaft zu Lebzeiten Mohammeds ein staatliches Gebilde samt Rechtssprechung war. Islamisches Recht stammt direkt von Allah selbst, und steht somit außerhalb jeglicher Diskussion. Es gibt lediglich Interpretationsspielräume, jedoch keine prinzipielle Möglichkeit der Ablehnung in islamischen Gesellschaften.

Von daher ist es nicht überraschend, daß die Zustimmung zur Anwendung der Scharia in islamischen Ländern sehr hoch ist:

Asked whether Shari’a should be the only source of legislation, one of the sources of legislation, or not be a source of legislation, most Muslims believed it should at least be a source of legislation.

Even more remarkable, responses didn’t vary with level of education: „Pooled data from Jordan, Palestine, Lebanon*, and Egypt indicate that 58% of respondents with low education, 59% of those with moderate education, and 56% with higher education believe that Shari’a must be the only source of legislation in their countries.“

* hoher christlicher Bevölkerungsanteil

Nicht in allen islamischen Ländern ist die Zustimmung zur Scharia so hoch. In der Türkei schwankte sie in den letzten Jahren bis hin zu 20%, wobei allerdings die Rechtsnormen der Scharia (z.B. dass muslimische Frauen keine Ehen mit Ungläubigen eingehen dürfen) weitaus höhere Zustimmung erfahren.

Islamische Länder, die bislang als „liberal“ galten, zeigen keine Widerstandskraft gegen korantreuen Aktivismus. Wie auch – die Korantreuen können sich stets auf den Koran selbst berufen, während liberale Moslems keine, dem allgemein akzeptierten Gültigkeitsstatus des Koran vergleichbare Legitimation für ihr Anliegen vorweisen können.

So ist es nicht nur logisch und konsequent, dass in islamischen Ländern mit noch nicht arabischem Durchdringungsgrad islamischer Gesellschaftsprinzipien, diese sich vorhersehbar im Laufe der Zeit durchsetzen. Schlicht, weil sie durch Koran und Hadithe nicht nur legitimiert sind, sondern definitionsgemäß eine Notwendigkeit darstellen, um die von Allah via Mohammed verkündete, einzig richtige Form menschlichen Zusammenlebens zu gewährleisten. Die Umsetzung der Scharia ist Bestandteil islamischen Gottesgehorsams, und entzieht sich, abgesehen von den Interpretationen gemäß den Rechtsschulen, jeglicher Hinterfragung für den korantreuen Moslem.

Islamfreunde in Europa nennen, um ihre Utopie von einem möglichen, liberalen Islam mit Fakten zu untermauern, gern Indonesien als Beispiel. Sie erwähnen natürlich nicht die periodisch aufflackernden Massaker an Christen und Chinesen. Doch die jüngere Entwicklung zeigt, dass auch eine relativ liberale islamische Gesellschaft jederzeit in eine korantreue Schariakultur umkippen kann:

Jakarta, Carrefour-Supermarkt: Hinten, wo immer Wodkaflaschen im Regal standen, liegen plötzlich Plastik-Fußbälle. Hochprozentiger Alkohol ist nicht mehr im Sortiment. Vorort Tanggerang: Lilis Lindawati, 35 Jahre, verheiratet, schwanger, wartet um 19 Uhr auf den Bus. Sittenwächter packen sie, ein Richter verurteilt Lilis zu drei Tagen Gefängnis. Sie stand im Dunkeln mit Lippenstift an der Straße – also sei sie Hure. Insel Sulawesi, Distrikt Bulukumba: moslemische Beamtinnen dürfen nur noch mit Kopftuch arbeiten. Stadt Makassar: Bürgermeister Ilham Arif ordnet an, dass Röcke von Schülerinnen fortan bis zum Knöchel reichen müssen. Provinz Aceh, Ortschaft Samadua: vor der Kasih-Putih-Moschee verprügelt ein Mann in roter Kutte mit seinem Rattanstock einen Lehrer. Die Menge klatscht. Danach bekommt eine Frau Hiebe. Die Geschlagenen sind kein Paar, er ist verheiratet, sie Witwe. „Sie wurden an einem Kiosk bei einem intimen Akt gefasst“, sagt Marnu Labsyar, Chef der lokalen Scharia-Behörde.

Im Westen gibt man sich der Illusion hin, mit der Demokratisierung islamischer Länder ginge eine kulturelle und politische Liberalisierung einher. Meist ist das Gegenteil der Fall:

Indonesien – knapp 90 Prozent der 240 Millionen Einwohner sind Moslems – war gestern noch moderat-islamische Muster-Demokratie. Vor zwei Jahren hatten freie Wahlen einen Wechsel von Militär- zu Volksherrschaft zementiert. Islamparteien gewannen nur ein Drittel der Parlamentssitze.

Nur ein Drittel, meint die linke FR. Berücksichtigt man den wachsenden Zuspruch dieser Parteien, ist die Machtergreifung nur noch eine Zeitfrage, denn in den Moscheen läuft die Indoktrination zur Scharia-Gesellschaft auf Hochtouren:

Indonesien 2006: Nur noch 60 Prozent der Moslems wollen den Säkularstaat beibehalten. Bis 1998 hatte Quasi-Diktator Suharto Fundamentalisten verfolgt und Religionseifer erstickt. Demokratisierung und Dezentralisierung brachten riesige Freiheiten. Heute ist sogar Verfassungsfeindschaft in Ordnung. „Demokratie ist unislamisch und muss durch Allahkratie ersetzt werden“, darf der radikale Prediger Abu Bakar Baashir öffentlich fordern. Sein legaler „Rat der Gotteskämpfer Indonesiens“ will den „puren Islamstaat“.

Kein Einzelfall: Auch im Irak, befreit vom Blutsäufer Saddam Hussein, vergab man die Chance für eine an den Menschenrechten orientierte Rechtsordnung. Statt dessen etablierte sich im Konsens von Politik und Bevölkerung das islamische Recht.

Was bedeutet es für Europa, wenn sich der Islam immer stärker ausbreitet?

Die Fakten:

– Islamisches Recht ist Bestandteil des Islam, des Koran und der Überlieferung. Es lässt sich nicht extrahieren von den spirituellen Komponenten des Islam.

– Islamische Infrastruktur dient der Etablierung der islamischen Gesellschaftsform, die islamisches Recht beinhalten muss, da es direkt von Allah stammt, somit Glaubensinhalt darstellt. Moscheen, Koranschulen und islamische Kulturzentren dienen oder begünstigen die Ausbreitung einer pro-Scharia-Haltung in islamischen Enklaven Europas.

– Je größer islamische Enklaven werden, umso mehr erfolgt die Abgrenzung von der sündigen Welt der Ungläubigen. Umso weniger mäßigender, westlicher Einfluß, umso mehr korantreue Radikalisierung, umso weniger Akzeptanz und Verinnerlichung westlicher Werte wie Menschenrechte und Verfassungen.

Beispiel Großbritannien:

A special Guardian/ICM poll based on a survey of 500 British Muslims found that a clear majority want Islamic law introduced into this country in civil cases relating to their own community. Some 61% wanted Islamic courts – operating on sharia principles – „so long as the penalties did not contravene British law“.

Hier zeigt sich eine konträre ethische Einstellung islamischer Bevölkerungen zu westlichen Verfassungen. Die Akzeptanz westlicher Gesetze gilt nur so lange, bis es nicht möglich ist, islamisches Recht als Staatsrecht durchzusetzen.

Beispiel Schweden:

„Sveriges Muslimska Förbund“ ist mit seinen rund 70.000 Mitgliedern der einflussreichste islamische Interessenverband in Schweden. Seine Forderung lautet an Schwedens Regierung und Opposition, besondere Gesetze für im Lande lebende Moslems einzuführen.

Beispiel Deutschland:

Da sich in Deutschland überwiegend türkisch stämmige Moslems aufhalten, dürfte eine direkte Zustimmung zur Scharia geringer sein als z.B. in GB. Fragt man jedoch nach der Höherwertigkeit von Koran oder Grundgesetz, so zeigt sich ebenfalls eine deutliche Distanz zu Menschenrechen und GG.

Es sprechen alle vorliegenden Fakten, sowohl die konzeptionellen des Islam, als auch der massive Ausbau islamischer Infrastruktur und somit die Zunahme islamischer Indoktrination, als auch die Entliberalisierung und Fundamental-Islamisierung ehemals liberaler, islamischer Länder dafür, dass die Etablierung islamischer Rechtsnormen beim Islam systemimmanent sind.

Für Europa bedeutet dies: Es spricht kein einziger Anhaltspunkt dafür, dass sich die demografisch rasch anwachsenden islamischen Minoritäten anders verhalten werden, als alle anderen islamischen Bevölkerungen in islamischen Ländern. Spätestens wenn sie große Anteile oder die Mehrheit in europäischen Ländern stellen, wird die Forderung nach der Einführung islamischen Rechts aufkommen und durchgesetzt werden.

Schon jetzt unterwirft sich die politische und mediale Elite des Westens islamischem Recht und dem Machtfaktor Islam, wenn z.B. auf Religionskritik am Islam verzichtet wird. Hier wird uns schon heute islamisches Zensur-Unrecht abverlangt, getarnt als Anstandsform. Denn die islamische Intoleranz diesbezüglich leiten sich aus der Scharia, Hadithen und Koran ab. Aus islamischer Sicht wird mit der Zensurforderung die Scharia umgesetzt.

Die Deklaration der OIC, Organization of the Islamic Conference (siehe Link oben), verdeutlicht den islamischen Anspruch nicht nur spirituelle Religion zu sein, sondern ein politisches wie juristisches Gesellschaftskonzept. Islam-Expansion in nicht-islamischen Ländern stellt für diese letztlich einen erstarkenden, juristischen wie verfassungsrechtlichen Gegenentwurf dar. Die Zielsetzung hierbei lautet, die Rechtsauffassungen der Gastländer durch islamisches Recht zu ersetzen. Denn einzig diesem kommt die Legitimation durch Allah zu. Die Hoffnungen des Westens auf einen „gemäßigten“ Islam sind faktenfreies Wunschdenken. Und selbst wenn sich dieser etablieren könnte, wäre er jederzeit gefährdet durch einen Rückfall hin zum korantreuen Islam. Der Westen öffnet dem Islam über das demokratische Prinzip Zugang zur Macht und letztlich Gesetzgebung. Europas Politiker beginnen sich bereits auf diese Entwicklung einzustellen.

Setzt sich die gegenwärtige Tendenz so fort, läuft dies auf die Abschaffung von Grundgesetz und Menschenrechten hinaus. Die Verantwortung für künftige Generationen, die dann unter dem inhumanen Unrecht der Scharia leben müssen – oder nicht, tragen wir heute.




Menschenrechte im Islam – Meinungs- und Informationsfreiheit

In loser Folge wird PI die Menschenrechtslage in der islamischen Welt dokumentieren. Ablehnung des Islam wird in Politik und Medien vielfach als Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie ect. verunglimpft. Dies wird begünstigt durch die äußerst dominante Propagierung eines fiktiven, idealisierten Islambildes. Die massive Missachtung elementarster Menschenrechte aufgrund islamischer Lehre, Normen und Gesetzen werden ignoriert, bagatellisiert oder sogar legitimiert – und nur unzureichend angeklagt und verurteilt. Somit ist die Unterstellung, dass Ablehnung des Islam ein Akt willkürlicher Böswilligkeit darstellt, oftmals begründet in mangelnder Kenntnis zur Lage der Menschenrechte im Islam. Ein Bekenntnis zu Grundgesetz und Menschenrechten macht jedoch eine Distanzierung gegenüber dem Islam zwingend, da sämtliche ethischen wie juristischen Inhalte des Islam damit konträr und unvereinbar sind.

Im folgenden Beitrag dokumentieren wir das Verhältnis des Islam zur Meinungs- und Informationsfreiheit.

Einem Grundrecht, das in keinem islamischen Land respektiert wird. Mit der Ausbreitung des Islam in Europa erfährt dieses Grundrecht immer stärkere Einschränkungen. Einerseits durch direkte islamische Bedrohung, andererseits durch pro-islamische Appeasementpolitik, die Islamkritik missbilligt und Solidarität mit Opfern islamischer Intoleranz und Gewalt zunehmend verweigert.

Vorraussetzung, um das Recht auf freie Meinungsäußerung überhaupt ausüben zu können, ist die Garantie, nicht mit Racheakten, Mord oder Rufmord rechnen zu müssen, wenn man seine Rechte wahrnimmt. Diese Bedingung ist nicht mehr gegeben im heutigen Europa. Islamkritik und Solidarität mit Opfern islamischer Gewalt und Repression bedeutet vielfach mit Repressalien oder gar Mordanschlägen rechnen zu müssen. Europa nähert sich somit den Zuständen islamischer Länder an, die freie Meinungsäußerung strikt ablehnen. Mit dem Import islamischer Bevölkerungen bzw. der Intoleranz-Ethik des Islam, erfolgt der Verlust von Grund- und Menschenrechten.

Bezüglich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung zieht das Wall Street Journal vom 6. September eine Bilanz des Schreckens. Denn in Europa gibt es wieder politische Verfolgung. Diese geht zwar nicht von den Staaten selbst aus, aber sie lassen zu, dass sie stattfindet. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied.

Europas neue Dissidenten

Europa ist das Zuhause einer neuen Klasse von Dissidenten. Heutzutage werden sie allerdings nicht von den Sowjets, sondern vom radikalen Islam unterdückt. Zum Beispiel Seyran Ates. Die bekannte deutsche Rechtsanwältin mit türkischem Hintergrund hat am Samstag auf die Bedrohungen ihres Lebens reagiert und ihre Kanzlei in Berlin geschlossen. Frau Ates hatte sich stets gegen Zwangsheiraten, Ehrenmorde und das Verprügeln moslemischer Frauen und Mädchen eingesetzt. Sie hat die wahren Gründe für den Terrorismus beim Namen genannt. Nach den Bombenanschlägen im letzten Jahr in London war von ihr zu hören, dass die zukünftigen Terroristen aus der dritten und vierten moslemischen Einwanderergeneration stammen werden, die “unter den Augen wohlmeinender Politiker von Geburt an zum Hass auf die westliche Gesellschaft erzogen worden sind”. Auf ihrer Webseite erklärt sie, warum sie ihre Kanzlei schliesst: “In einer aktuellen Bedrohungssituation wurde mir bewusst, wie gefährlich meine Arbeit als Rechtsanwalt ist und wie klein und ungeschützt ich bin.”

Laut über den Islam zu sprechen, kann ein tödliches Risiko sein, wie man Ende 2004 am grausamen Mord an Theo van Gogh auf den Straßen von Amsterdam gesehen hat. Van Gogh hatte gemeinsam mit der holländischen Politikerin Ayaan Hirsi Ali einen Film über die Behandlung der Frauen im Islam gedreht. Im Mai musste die aus Somalia stammende Hirsi Ali die Niederlande unter Hinweis auf ihre Sicherheitsbelange Richtung USA verlassen. Weniger bekannt außerhalb Hollands ist die missliche Lage eines weiteren Mitglieds des holländischen Parlaments, Geert Wilders. Wie Frau Ali, musste sich Herr Wilders nach Todesdrohungen in Armeekasernen und Gefängnissen verstecken, ehe die Regierung ihm ein sicheres Haus zur Verfügung stellte. Gestern betonte er in einem Gespräch mit uns, dass er erstaunt sei, nun unter solchen Bedingungen leben zu müssen, obwohl er “nichts Ungesetzliches getan hat”. Sein Verbrechen war seine Kritik am radikalen Islam und der Forderung nach einem fünfjährigen Einwanderungsstop von Nichtwesteuropäern.

In Europa gibt es die Freiheit der Sprache nicht mehr. Ein weiteres Beispiel, Necla Kelek. Ebenfalls eine bekannte türkischstämmige Frau in Deutschland, die über Zwangsheiraten und Ehrenmorde geschrieben hat. Sie kann nur unter Polizeischutz in der Öffentlichkeit reden. Im letzten Mai konnte der damalige Herausgeber der Welt, Roger Köppel, einem Anschlag auf sein Leben entgehen, als ein pakistanischer Student mit einem Messer bewaffnet versucht hat, in sein Bürogebäude einzudringen. Sein Verbrechen war der Abdruck der dänischen Mohammed-Karikaturen, die Unruhen im Nahen Osten und Todesdrohungen gegen Herausgeber in ganz Europa ausgelöst hatten. Die Zeichner, die die ursprünglichen Mohammed-Karikaturen für die dänische Zeitung Jyllands-Posten angefertigt hatten, trauen sich noch immer nicht, in der Öffentlichkeit zu erscheinen. Flemming Rose, der Kulturredakteur der Zeitung, sagte uns, dass er bei öffentlichen Auftritten normalerweise Polizeischutz erhält. Er bemängelt die fehlende Solidarität mit den Opfern des radikalen Islams als “sehr beunruhigend”. Es gibt “zu wenig Entrüstung im Namen der Zeichner”, fügt er hinzu.

Die neuen Dissidenten sind eine Nebenerscheinung des Erstarkens des politischen und extremen Islams. Wesentlich beunruhigender allerdings ist für sie und für alle Bürger von freien Gesellschaften die scheinbare Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit für ihre bedrängte Lage. Sollte dies alles heutzutage als „normal“ gelten, ist die schrittweise Aushöhlung von Europas demokratischem Gefüge nur noch schwer zu stoppen.

Politische Verfolgung findet in der islamischen Welt stark nach dezentralem Muster statt. Nicht nur der Staat tritt repressiv auf, sondern die Repression kommt direkt aus der korantreuen Bevölkerung selbst, aufgrund individueller oder normativer Motivation, die zu Ausbrüchen von Intoleranz, Gewalt und Mord führen. Ziel ist hierbei immer, den Normen und Gesetzen des Koran Geltung zu verschaffen. Was aus westlicher Sicht als ein Verbrechen erscheint, ist aus islamischer Sicht meist eine Form von juristisch legitimierter Bestrafung.

Da der Islam Kritik strikt missbilligt, gibt es in der islamischen Welt kaum Kritiker islamischer Gesellschaftsordnung. Offene Ablehnung des Islam und seines Propheten gilt als eines der schwersten Verbrechen. Mohammed selbst ließ Personen, die Witze über ihn rissen, durch Auftragsmord beseitigen. Die Intoleranz des Islam geht somit direkt auf den Propheten selbst zurück und wirkt sich bis heute massiv aus:

While Muslims believed in freedom of speech, „insulting and inflaming actions are not freedom of speech“, Mr Khatami said.

Khatami gibt exakt wieder, was auf der islamischen Menschenrechtskonferenz 1990 in Kairo von allen islamischen Ländern bezüglich des Rechts auf Meinungsfreiheit verfasst wurde:

Artikel 22, a) Alle haben das Recht, ihre Meinung frei auf eine Weise auszudrücken, die der Scharia nicht zuwiderläuft.

Artikel 22 c) Information ist ein grundlegendes Anrecht einer Gesellschaft. Diese sollte jedoch nicht ausgenutzt oder missbraucht werden in einer Weise die Heiligtümer und die Würde der Propheten herabzusetzen, die die Moral und ethische Werte untergräbt oder zersetzt, eine Gesellschaft korrumpiert oder dieser schadet oder den Glauben schwächt.

Die Intoleranz islamischen Rechts findet ihren Niederschlag in allen islamischen Gesellschaften. Selbst in relativ liberalen islamischen Ländern finden sich korantreue Einzeltäter oder Terrorgruppen, die von islamischer Lehre inspiriert, Meinungsvielfalt zu unterbinden suchen. In der Türkei gab es in den 80er-Jahren eine ganze Mordserie an säkularen Türken, die sich islamkritisch geäußert hatten. In Ägypten sind Kritiker des islamischen Fundamentalismus aus Furcht verstummt. Die Türkei als das am stärksten säkularisierte islamische Land belegt, dass der Rückfall in die Normen der Scharia jederzeit möglich sein kann, so lange der Islam überhaupt als gesellschaftspolitischer Einflussfaktor vorhanden ist. Derzeit versucht Erdogans radikal-islamische AKP erneut die säkularen Kräfte in der Türkei zu schwächen.

Diese Normalzustände islamischer Intoleranz und politischer Verfolgung übertragen sich nun auf Europa. Allerdings – und das ist besonders gravierend – mit stillschweigender Billigung durch europäische Politik und Medien. Nochmal Broder aus obigem Text:

Wesentlich beunruhigender allerdings ist für sie und für alle Bürger von freien Gesellschaften die scheinbare Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit für ihre bedrängte Lage.

Wenig verwunderlich, denn Islamkritiker verstoßen gegen den Konsens der Appeasementpolitik gegenüber dem Islam. Darum keine Solidarität, sondern sogar offene Aggression wie gegenüber politischen Opponenten. Ein Fürsprecher islamischer Intoleranz und Zensur sowie deren Übertragung auf unsere Kultur ist der ehemalige Kanzler Helmut Schmidt. Er sah in Religionskritik und deren Protest gegen Mordbedrohung durch islamische Aktivisten „Verantwortungslosigkeit“, als Jylands Posten zwölf Karikaturen des Propheten (auf einer trägt er eine Bombe als Turban) veröffentlichte, trotz des weit verbreiteten Konsenses unter Muslimen, dass der Prophet niemals abgebildet werden soll. Solche Klischees sind sinnlose Beleidigungen.

Die Hintergründe, warum die Karikaturen überhaupt erschienen, und die inszenierte Reaktion darauf, interessierten Schmidt nicht. Schmidts Position lautet, dass sich der Westen die Maßstäbe der Scharia bezüglich Meinungsfreiheit aneignen soll, um Konflikte zu vermeiden. Er fordert nicht von der islamischen Seite mehr Toleranz und weist darauf hin, dass Religionskritik westliches Kulturgut ist, das maßgeblich dazu beitrug, den Schrecken der Inquisition zu überwinden. Man hält den Islam ohnehin für unflexibel und konfliktbereit und gesteht ihm das als „kulturelle Eigenart“ auch voll und ganz zu. Der Westen hingegen ist flexibel, ängstlich und konfliktscheu. Daraus folgt zwangsläufig die Anpassung des Westens an den Islam, und diese wird von der Politik mit Nachdruck durchgesetzt. Welt-Kommentator Roger Köppel nennt diese Haltung „Sieg der Angst“ und schreibt:

In einem Interview erklärte EU-Kommissar Frattini, Europa dürfe den Moslems nicht „unser Modell überstülpen“. Großbritanniens Außenminister Jack Straw dozierte über den Mißbrauch der Pressefreiheit, aber er sagte nichts über die Todesdrohungen britischer Moslems in Reaktion darauf. Andere Autoritäten der europäischen Wertegemeinschaft schwiegen oder stimmten ein in die Rhetorik der Selbstkritik und der Beschwichtigung.

Es geht aber um mehr als Angst. Die mal repressive, mal antisolidarische Politik gegen Islamkritiker ist Bestandteil der Dialog-Anbiederung an den Islam. Die Zensur-Ethik und Intoleranz des Islam in dessen Machtbereich überträgt sich zunehmend auf Europa. Deutsche Gerichte urteilen bereits im Sinne dieser Politik: Härte gegen selbst harmlose Islamkritiker einerseits. Andererseits Straflosigkeit gegenüber Straftatbeständen wie Volksverhetzung gegen uns „stinkende Ungläubige“. Während zugleich solche Personen nicht als „Hassprediger“ bezeichnet werden dürfen.

Passend hierzu auch der Mordaufruf gegen den Orientalisten H.P. Raddatz, der für ein deutsches Gericht keiner ist, sondern ein „Gebet“. Straftatbestände der Volksverhetzung und der Diffamierung werden schon gar nicht mehr in Betracht gezogen.

Üben dagegen Richter auch mal vorsichtige Kritik am Islam, was nicht sehr oft vorkommt, lässt die direkte Reaktion nicht lange auf sich warten:

Nach seiner pauschalen Islamkritik während der Urteilsverkündung in einem Vergewaltigungsprozess am Landgericht wurde der Vorsitzende Richter nun wegen Volksverhetzung und Beleidigung angezeigt. Rechtsanwalt Cüneyt Gencer hat die Anzeige im Namen des Vereins „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen“ (DITIB) gestellt. Der Verein fördert die Ausübung islamischen Glaubens. Er sieht durch die Äußerungen des Richters seinen Vereinszweck gefährdet. Die Mitglieder fühlen sich zudem in ihrem religiösen Empfinden verletzt. Der Richter hatte in dem Prozess Anfang Juni zwei Koransuren zitiert, in denen es um das Züchtigungsrecht des Mannes geht, und gefolgert: „Wer nach den Regeln des Koran lebt, ist bei uns nicht integrierbar.“

Mit der Ausbreitung des Islam in Europa gewinnt auch dessen Ethik und Rechtssystem immer stärkeren Einfluss. Dies bedeutet eine Aushöhlung der Menschenrechte, die von der Scharia schrittweise abgelöst werden. Im Westen gibt es keine ausreichende Bereitschaft, unsere Ethik und Gesetze zu verteidigen, weil die Ethik des Islams partiell bereits als höherwertig erachtet wird oder weil man aus Furcht vor der gewalttätigen Intoleranz des Islam den einzigen Ausweg in der Preisgabe der Menschenrechte sieht – um den „Frieden“ zu wahren. Es besteht eine ausgeprägte Bereitschaft in Europa, hierfür die Freiheit und somit die Menschenrechte zu opfern. Wollte man die Menschenrechte in Europa bewahren, müsste man sich zugleich vom Selbstbetrug eines friedlichen, toleranten Islam verabschieden. Denn nur wenn man anerkennt, dass der Islam und die Menschenrechte unvereinbare, gegensätzliche Gesellschaftskonzepte darstellen, erkennt man die Gefahr, die vom Islam für alle Menschen ausgeht, die in Freiheit und Selbststimmung gemäß dem Grundgesetz leben wollen.




Wie rechtsextrem ist der Islam?

Rechtsextremer IslamWie rechtsextrem ist der Islam?Völlig zurecht ist Rechtsextremismus in westlichen Gesellschaften geächtet, besteht er doch aus politischen Handlungsweisen und Ideologien, die den demokratischen Verfassungsstaat offen oder verdeckt ablehnen und durch eine auf das eigene Volk, eine Nation oder Rasse bezogene „Volksgemeinschaft“ ersetzen wollen. Dieses Ziel ist stets mit einer ideologischen Abwertung und aktiven Ausgrenzung bestimmter Menschengruppen aus diesem Bereich verbunden.

Wikipedia definiert Rechtsextremismus wie folgt:

Rechtsextremisten verneinen die fundamentale Gleichheit aller Menschen, die den Menschenrechten zu Grunde liegt. Sie schränken deren universale Geltung damit tendenziell ein. Für sie sind Menschen durch biologische oder kulturelle Herkunft soweit vorgeprägt, dass eine friedliche, gleichberechtigte und selbstbestimmte Koexistenz unter ihnen unmöglich ist. Daraus werden bestimmte Freund-Feind-Haltungen als naturnotwendig abgeleitet, was praktisch immer zu einer Intoleranz gegenüber bestimmten Menschengruppen führt. Rechtsextremisten streben eine Vereinheitlichung der Gesellschaft zu einem national, ethnisch, rassisch und/oder kulturell homogenen "Volkskörper" an. Dessen genaue Gestalt kann variieren und wird meist nur vage umrissen. Immer aber werden dabei die realen sozialen und kulturellen Unterschiede der hier lebenden Menschen missachtet und sollen durch Zwangsmaßnahmen aufgehoben werden. Die Ablehnung der Gleichheitsidee ist also untrennbar mit einem autoritären Politikverständnis verbunden.

Rechtsextremismus wird also begründet abgelehnt aufgrund seiner Unvereinbarkeit und Gegnerschaft zum Grundgesetz und dessen ethischer Grundlage: Den Menschenrechten. Zahlreiche Kriterien, aufgrund derer man den Rechtsextremismus ablehnt, erfüllt der Islam. Nur werden Menschenrechtsverletzungen aufgrund des Islam und seiner Lehre völlig anders wahrgenommen und bewertet – als toleranzwürdige, kulturelle Eigenheiten die noch dazu vom Grundrecht der Religionsfreiheit geschützt sein sollen. Die zahlreichen strukturellen Ähnlichkeiten mit dem Rechtsextremismus, die zu dessen Ablehnung führen, werden gerne ignoriert.

Auch der Islam verneint die fundamentale Gleichheit aller Menschen:

  • …in geschlechtlicher Hinsicht: Frauen gelten aufgrund biologischer Merkmale als minderwertig. Gemäß Scharia gilt ihre Aussage vor Gericht nur die Hälfe eines Mannes aufgrund unterstellter psychischer Unzulänglichkeit, im Erbschaftsrecht steht ihnen geringerer Anteil zu, den Männern steht laut Koran ein "Misshandlungsrecht" (Sure 4.34) zu, um Unterwerfung und Einwilligung zum Geschlechtsverkehr zu erzwingen sowie in behindernden und deklassierenden Bekleidungsnormen.
  • …sowie hinsichtlich Angehöriger anderer Kulte: Nicht nur werden die sogenannten "Ungläubigen" im Koran massiv geschmäht in Hunderten von Suren und als „schlimmer als Tiere“ (Sure 8,55) bezeichnet, ihre Kulte nicht nur als falsch sondern frevelhaft beschrieben. Es wird aktiv gefordert, alle nicht-islamischen Kulte so lange zu bekämpfen, bis „aller Glaube auf Allah gerichtet ist“ (8,39). Hierzu ist ausdrücklich Gewaltanwendung nicht nur legitimiert, sondern wird geradezu gefordert (2,191; 5,33 u.v.a.m.). Juristisch sind Ungläubige Beschränkungen und Benachteiligungen ausgesetzt. Ihre Kulte sind nirgendwo in der islamischen Welt gleichberechtigt mit dem Islam.

Hier gilt für den Islam das Selbe wie bei der Definition des Rechtsextremismus:

Es werden Menschen durch biologische oder kulturelle Herkunft soweit vorgeprägt, dass eine friedliche, gleichberechtigte und selbstbestimmte Koexistenz unter ihnen unmöglich ist…

Ersetzt man den Begriff „Volksgemeinschaft“ durch „Religionsgemeinschaft“ aus der Definition des Rechtsradikalismus…

der den demokratischen Verfassungsstaat offen oder verdeckt ablehnt und durch eine auf das eigene Volk, eine Nation oder Rasse bezogene "Volksgemeinschaft" ersetzen will.

…ergibt sich eine weitere Parallele:

„Kämpft bis aller Glaube auf Allah gerichtet ist“ (8,39)

mit den dahinter stehenden islamischen Sitten- und Rechtsnormen. Hierzu gehört aktive Abgrenzung von den Ungläubigen (5,51) sowie Indoktrination schon ab Kindesalter:

"Befehlt euren Kindern zu beten, wenn sie sieben Jahre alt werden. Schlagt sie, falls sie dies nicht tun, wenn sie zehn Jahre alt werden. Trennt die Geschlechter im Bett."

Rechtsextremismus in der nationalsozialistischen Variante legte Wert auf Zuchtwahl gemäß dessen pseudobiologischer Ausrichtung, um „Verunreinigung des Blutes“ zu verhindern. Der Islam untersagt strikt Ehen mit Ungläubigen (2,221), was jedoch ohne Ausnahmen nur für islamische Frauen gilt, um das Gebärpotential der islamischen Bevölkerung zu maximieren, den „Verlust“ an „Gebärkörpern“ zu verhindern und die islamische Indoktrination der Kinder sicher zu stellen.

Bestandteil des Rechtsextremismus war insbesondere im Nationalsozialismus Erziehung zur Opferbereitschaft für die Ziele von Kollektiv und Ideologie. Auch hierzu findet sich im Islam eine Parallele in der Verherrlichung des Märtyrertodes im Rahmen des Djihad (9,111) samt Belohnung durch Beute und im Jenseits (47,4-7).

Ein individualistischer Freiheitsbegriff wie im modernen Westen gilt in der islamischen Welt als Zustand moralischer Verkommenheit. Die Alltagsnormen des Islam reglementieren das Leben bis in Details der Ernährung und Kleidung. Meinungs- und Informationsfreiheit sind in der islamischen Welt stark eingeschränkt – wie es auch Kennzeichen westlicher rechtsextremer Regime war. Hinzu kommt in beiden Kulturformen ein ausgeprägter Personenkult. Einmal als „Führerfigur“ definiert, im Islam die Person des Propheten, an der jegliche Kritik einen schwersten Tabubruch darstellt. Weisungen und Taten dieser Führerfiguren gelten/galten als unantastbar.

Schließlich teilt der Islam mit dem Rechtsextremismus diverse Feindbilder: Grundsätzlich freiheitliche, individualistische Gesellschaftskonzepte wie im modernen Westen, aber vor allem Antisemitismus. Verständlich, dass zwischen der NS-Führung und dem damaligen ranghöchsten Repräsentanten des sunnitischen Islam, dem Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, ein Bündnis entstanden ist mit dem Ziel, den Genozid an den Juden auch in Palästina durchzuführen – wäre es gelungen England in Ägypten zu schlagen.

An dieser Stelle muss jedoch ein deutlicher Unterschied zwischen Rechtsextremismus und dem Islam hervorgehoben werden: Nationalsozialistischer Rechtsextremismus teilt ein – gemäß pseudobiologischen Kriterien – in Höherwertige und Minderwertige sowie Vernichtungswürdigen. Der Islam bewertet und behandelt bekenntnisorientiert in seinen Tötungs- und Unterwerfungsweisungen (mit „Ausnahme“ physiologisch begründeter, geschlechtsspezifischer Diskriminierung). Durch rechtzeitige Konversion zum Islam bzw. Akzeptanz des Dhimmi-Status im islamischen Machtbereich entgeht man zumindest in programmatischer Hinsicht physisch dem im Koran formulierten Auslöschungsgebot der Ungläubigkeit.

Es ist inkonsequent, wenn vom Westen für den Islam völlig andere Maßstäbe, ja sogar ausgesprochene Toleranz und Unterstützung entgegegengebracht werden. Und das, trotz all seiner diskriminierenden, rassistischen, totalitären und weltherrschaftlichen Programmatik und deren vielfacher praktischer Umsetzung. Programmatik und Handlungen, die man im Westen sonst – völlig zu Recht – als Bedrohung für Frieden, Freiheit und Menschenrechte einstuft und auf der juristischen wie gesellschaftspolitischen Ebene aktiv bekämpft. Man bewertet bedauerlicher- und bedrohlicherweise nur die Etikette „Rechtsextremismus“ negativ. Würde die Verletzung der Menschenrechte ideologiefrei als Maßstab gelten, müssten alle gesellschaftspolitischen Konzepte, die die Menschenrechte ablehnen und verletzen, unabhängig von der Etikette in gleicher Weise Ablehnung erfahren. Für den Westen bedeutet die Ausbreitung des Islam Einschränkung und Verlust an Rechtssicherheit im Sinne seiner an den Menschenrechten ausgerichteten Verfassungen, die strukturell zahlreiche Ähnlichkeiten und Parallelen zum Rechtextremismus aufweist. Völlig grotesk hierbei, dass grade unter den politischen Kreisen, die sich besonders in der Ächtung des Rechtsextremismus hervor tun, der Islam starke Sympathie und Fürsprache genießt – trotz all der offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen, die die Anwendung islamischer Lehre hervorruft.

Anmerkung: Obiger analytischer Vergleich der strukturellen Ähnlichkeiten von Rechtsextremismus und Islam bezieht sich auf den Islam als Ideologie. Es soll damit keinesfalls zum Ausdruck gebracht werden, dass jeder Moslem quasi als Rechtsextremist einzustufen sei. Dennoch sind islamisch begründete negative Haltungen gegenüber Islamkritikern, Ungläubigen oder Frauen nicht anders zu bewerten als Standpunkte des klassischen Rechtsextremismus gegen Liberalismus, Fremdkultur und Rassismus.

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