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3sat: Konvertiten als Brückenbauer zwischen den Welten

Brückenbauer3sat: Konvertiten als Brückenbauer zwischen den WeltenDer Wunsch, den Islam schön und friedlich zu reden, greift immer mehr um sich. Hat gestern Lale Akgün die Ansicht vertreten, ein Bekenntnis des Papstes zur Gleichberechtigung aller Religionen könnte die Moslems besänftigen, so wartet 3sat mit anderen Vorschlägen auf. Alle haben gemeinsam, dass wir diejenigen sind, die die Hand zur Versöhnung auszustrecken haben.

Der erste, zweite und dritte Schritt müsse von uns kommen. Bei 3sat macht man sich Sorgen, die Menschen im Westen könnten den Islam so wahrnehmen, wie er ist: Gewalttätig und totalitär.

Die stets wiederkehrenden Bilder von Selbstmordanschlägen prägen das Bild, das wir uns vom Islam machen. Eine Religion unter Generalverdacht? Oder der Kampf der Kulturen? Der politische Islam scheint der einzige zu sein, der in der westlichen Welt wahrgenommen wird. Das Image ist schlecht.

Und gegen dieses schlechte Image muss man doch was tun. Und so startet 3sat in „Kulturzeit“ eine Image-Verbesserungskampagne. Besonders gefragt sind Konvertiten, die uns erklären, warum sie zum Islam übergetreten sind, recht beeindruckend fanden wir diese Begründung:

Ich heirate einen Moslem. Und ich möchte auch meine muslimischen Gesetze und Rechte in dieser Ehe haben. Nicht, dass er dann zu mir sagt, aber im Koran steht es so und so – und es ist gar nicht so, er übervorteilt mich – auch wenn er dafür irgendwann später Ärger kriegt.“

Eine Frau tritt zum Islam über, weil sie meint, dann ihre Rechte besser wahrnehmen zu können! Da wäre zum Beispiel ihr „Recht“, ihrem Ehemann jederzeit sexuell zur Verfügung zu stehen und ansonsten ein minderwertiges Wesen zu sein. Sehr erstrebenswert! Das ist nicht einmal mehr Orwellsche Begriffsumkehr, das ist Verblödung in Reinkultur! Traurig auch dies:

Neben den strengen Moralvorstellungen ist auch das soziale Modell der muslimischen Gemeinschaft attraktiv, besonders in einer von Individualität geprägten Gesellschaft wie der unsrigen. Für Stefanie Hichri ist das ein starkes Motiv für den Wechsel der Religion. „Die Deutschen leben nach dem Motto wie in der Werbung: mein Haus, mein Auto, mein Swimming-Pool und meine Kinder“, sagt sie. „Ich, ich, ich.

Strenge Moralvorstellungen, wenn von der Kirche vertreten stets abgelehnt, sind plötzlich wieder in! Die Freiheit des Individuums, die Selbstbestimmung über sein Leben und seinen Körper sind nichts Wert, werden sogar verurteilt! All die wunderbaren Errungenschaften unserer Zivilisation werden auf dem Müll geworfen! Und solche Leute lässt 3sat zu Wort kommen, Leute, von denen jeder weiß, dass sie die islamischen Regeln besonders streng auslegen, weil sie alles richtig machen wollen. Die Konvertiten nämlich. Und ausgerechnet die sollen Brücken bauen und uns den Islam schmackhaft machen!

Mal umsehen auf der 3sat-Seite, die oben verlinkt ist. Dort gibt es eine Menge Links zu anderen Schwerpunktthemen in „Kulturzeit“, zum Beispiel dieses: „Das sanfte Gesicht des Islam„. Wir würden uns freuen, wenn PI-Leser sich Folgen der Reihe ansehen und uns darüber berichten würden!

(Spürnase: Michael)