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Vatikan: Irans Ex-Präsident Khatami traf den Papst

Am Freitag erhielt der ehemalige iranische Präsident Khatami eine Audienz beim Heiligen Vater in Rom. In einem 30-minütigen Gespräch mit Hilfe von Übersetzern sprach man über die momentanen Spannungen und die Probleme der christlichen Minderheit im Iran.

Ein Sprecher des Vatikans nannte die Atmosphäre „höflich“. Natürlich war die Regensburger Rede des Papstes ein Grund für den iranischen Besucher, noch einmal auf die Tränendrüsen zu drücken: “Diese Wunden sind sehr tief. Sie sind zahlreich und können nicht einfach so heilen.”

Radio Vatikan schreibt dazu:

Papst Benedikt XVI. und der frühere iranische Staatspräsident Mohammed Khatami sind sich einig, dass die internationale Gemeinschaft für einen Frieden im Mittleren Osten „starke Initiativen“ setzen muss, um „ernsthaften Verhandlungen“ anzubahnen. Benedikt empfing Khatami heute Vormittag zu einer Privataudienz im Vatikan.

Der Papst und sein Gast sprachen unter anderem über die Lebensbedingungen und die Probleme der christlichen Gemeinschaften im Mittleren Osten und im Iran, hieß es im Anschluss an die Audienz in einem Komuniqué des vatikanischen Pressesaales. Als Beispiel für eine „starke Initiative“ in Sachen Mittlerer Osten nannte die Mitteilung das derzeitige Treffen in Sharm-el-Sheikh. Ziel müssten „ernsthafte Verhandlungen“ sein, die die Menschenrechte und „die Interessen aller“ berücksichtigten und das internationale Recht respektierten. Auch müssten solche Verhandlungen im Bewusstsein stattfinden, dass das gegenseitige Vertrauen wiederaufgebaut werden müsse.

Im Anschluss an die Audienz bei Papst Benedikt sprach der frühere iranische Präsident mit Staatssekretär Tarcisio Bertone und Erzbischof Mamberti, dem „Außenminister“ des Heiligen Stuhles. Der Vatikan-Besuch Khatamis war ursprünglich für den vergangenen Herbst geplant, wurde dann aber im Zug der Debatte um die Regensburger Rede des Papstes verschoben. Khatami war von 1997 bis 2005 Staatschef des Iran und ist Vorgänger des derzeitigen Präsidenten Ahmedinedschad; im Gegensatz zu diesem gilt der schiitische Intellektuelle Khatami als moderater Reformer.

Eine Frage hätten wir da noch: Sieht so ein „moderater Reformer“ aus?

Hier ist die Bilanz des islamischen Regimes für unseren Papst, aufgestellt von PI-Leser und Exil-Iraner Amir:

  • Jährlich mehrere Hunderten Steinigungen, auch während der Regierungszeit des so genannten „Reform-Präsidenten“ Khatami, Liebling der rot-grünen Regierung und anderer Euro-Demokraten (im ersten Jahr von Khatami waren es 177 Personen).
  • Jährlich mehrere Hundert Augen ausstechen, Hände und Füße abhacken, wegen des islamischen Gesetz „Ghesas“ – einfach übersetzt “Die Rache“.
  • Jährlich mehrere Hundert Hinrichtungen von Andersdenkenden. Minderjährige Mädchen, die zur Hinrichtung verurteilt werden, werden am Abend vorher mit dem Gefängniswärter zwangsverheiratet und vergewaltigt, damit das islamische Gesetz eingehalten wird, das besagt, dass keine Jungfrau hingerichtet werden darf.
  • Mehrere 10.000 politische Gefangenen unter Folter und anderer Verbrechen.
  • Staatliche Geiselnahme als Mittel von Erpressung usw. (Amerikanisches Konsulat, Israelischer Pilot Ron Arad, Donald Klein)
  • Unterstützung von Al Qaeda, z.B.: Al Zarkavi wurde auf seiner Flucht von Afghanistan in den Irak sechs Monate im Iran von den Passdaran mit allen Mitteln versorgt (siehe Cicero)
  • Unterstützung von Terrorgruppen im Libanon (Hisbollah), Palästina (HAMAS , Jihad,..) und Irak (Badr, Sadr)
  • Unterdrückung von Frauen im Iran auf allen Ebenen der Gesellschaft
  • Verbot der freien Meinungsäußerung
  • Verbote von freier Entscheidung über die eigene Bekleidung,
  • Verbot von Sattelitenschüsseln, obwohl das Regime selbst sechs Sattelitensendungen (Hotbird) im Ausland betreibt, damit die Schläfer auf Linie gehalten werden. Es werden im Nachrichtenkanal IRNN politische Analysen und breite Berichterstattung über die Demonstrationen der Friedensbewegung in europäischen Städten gezeigt. Also, liebe Friedensbewegte sowie Bush- und Amerika-Feinde: Unbedingt einschalten!
  • mehr als 800.000 iranische und 600.000 irakische Tote durch den Krieg mit Irak
  • mehr als 300.000 getötete Kinder im Irakkrieg auf den Minenfeldern mit dem Paradiesschlüssel (made in Taiwan)
  • Verbot von Parteien und Verhinderung freier Wahlen
  • Leugnung des Holocaust
  • Androhung der Auslöschung Israels von der Landkarte
  • seit Jahren wird an einem Atomprogramm gearbeitet und immer nur soviel zugegeben, wie sich nicht mehr verschweigen lässt,
  • Vertreibung und Vernichtung von religiösen Minderheiten wie den Anhängern von Zarathustra, Bahai, Sunniten, Christen, Juden (z.B.: Laut BBC ist die Anzahl der jüdischen Familien in Jazd seit 1997 von 10.000 auf 10 Familien gesunken)

Diese Liste ist nicht vollständig und zeigt nur einen Teil des kriminellen Potentials des islamischen Regimes, ein Regime, das in eine Reihe mit den verbrecherischen Regimen der Nazis, Frankos und Polpots gestellt werden kann.

Heute am 4. Mai 2007, während unser Papst sich mit Khatamie über eine „starke Initiative in Sachen Mittlerer Osten“ diskutierten, geht das Regime mit „starker Initiative“ gegen die Menschen vor: An der Amir Kabir Universität sind vier Studenten festgenommen worden. Sie mussten unterschreiben, dass sie an Allah glauben und Mohammad als Prophet anerkennen. Sie werden gerade von den Gläubigen der „Religion des Friedens“ gefoltert. Damit sie nie wieder auf andere Gedanken kommen.

  • Ein Vertreter der christliche Pentikasti Kirche wurde in Kermanschah verhaftet
  • Aktuell versucht das Regime mit einer neuen Repressionswelle, die strengen Kleidungsvorschriften für Frauen durchzusetzen.

    Frage: Wo sind die Muslime, die wegen jeder kleinen Karikatur die Botschaften angreifen? Die Islamische Religion soll sich von ihrem schlimmsten Feind (dem politischen Islam in allen seine Fassetten) befreien, damit sie wieder als Religion existieren oder ernst genommen werden kann.

    Wir erinnern uns: In seiner Regensburger Rede im September 2006 zitierte der Heilige Vater einen byzantinischen Kaiser des 14. Jahrhunderts mit den Worten:

    ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘

    Daraufhin haben Moslems Kirchen angezündet und eine Nonne in Somalia hinterrücks ermordet. Eine Antwort auf die von Benedikt XVI. zitierte Frage steht allerdings noch immer aus.