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Zentralrat der Ex-Muslime informierte in Köln

Am vergangenen Freitag lud der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) zu einer Informationsveranstaltung in Köln ein. Deutsche Medien blieben dem Ereignis fern, da sich die Chefredakteure wohl wieder einmal einig waren, dass hier nichts zu berichten wäre, was den Fernsehzuschauer zu interessieren hätte. Anders beurteilte das der niederländische TV-Sender Netwerk TV, der vor Ort war, und am kommenden Mittwochabend über die Veranstaltung berichten wird. Und natürlich war PI dabei, um zu zeigen, was andere verschweigen.

Neben einem Interview mit Arzu Toker vom ZdE haben wir die ganze Veranstaltung in Bild und Ton aufgezeichnet. In Kürze ist ein weiteres ausführliches Gespräch mit Mina Ahadi geplant. Das Material soll in einer längeren Filmproduktion zum Thema Islamisierungsgefahr in Deutschland verarbeitet werden. Wir zeigen aber vorab schon besonders interessante Ausschnitte.Heute sehen Sie eine Passage, in der die gebürtige Iranerin Mina Ahadi, Vorsitzende des ZdE, über den politischen Aspekt des Islam spricht, und wie seit der Machtübernahme Khomeinis im Iran Terror und Steinigungen zu einem politischen Instrument der Einschüchterung, zunächst der eigenen Bevölkerung, und später der übrigen Welt, gemacht wurden. Mit deutlichen Worten stellt Mina die menschenverachtende „Toleranz“ westlicher Islamversteher an den Pranger, denen das Leiden der Opfer des Islam nichts bedeutet und die ausgerechnet die Funktionäre der radikalen Hassideologie zu ihren Gesprächspartnern und zu Sprechern aller Imigranten aus muslimischen Ländern ernannt haben.

Eine Feststellung gibt uns besonders zu denken: Als Mina Ahadi in streng religiöser Umgebung in einem iranischen Dorf vor der islamischen Revolution aufwuchs, war es dort möglich, den Islam zu kritisieren und sich sogar von ihm abzuwenden. Wer dies heute, wie Frau Ahadi, in Deutschland (!) im Jahr 2007 tut, wird mit dem Tode bedroht und kann nur noch unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen leben. Die Toleranz unserer politisch Verantwortlichen hat zur Folge, dass jetzt in unserem Lande bereits schlimmere Verhältnisse herrschen als in islamischen Ländern vor 30 Jahren. Kein Wunder, dass unsere Medien es vorziehen, davon nichts zu hören.